Versuchte Entführung sorgt für Großeinsatz der Polizei

Tobati: Überwachungskameras erfassten eine auffällige Tatsache, die letzte Nacht eine versuchte Entführung in Tobatí, Departement Cordillera, gewesen sein könnte. Die Verdächtigen trugen Waffen und Kleidung wie von der Polizei.

Der Vorfall passierte wenige Minuten vor 21:00 Uhr auf der Straße Cornelio Ortiz zwischen Fidel Maiz und Concepcion in der Innenstadt von Tobati. Das Opfer, Héctor Ramón Núñez, verließ sein Haus, um eine Lieferung entgegenzunehmen, die ein lokales Restaurant ihm geschickt hatte. Den Bildern zufolge hielt ein Auto, das mit sehr geringer Geschwindigkeit fuhr, plötzlich an und zwei Personen mit halbautomatischen Waffen stiegen aus. Das potenzielle Opfer bemerkte, dass die Verdächtigen auf ihn zu rannten. Er betrat sofort sein Haus und schloss das Tor. Die Fremden waren verblüfft und versuchten, die Tür zu öffnen, was aber nicht gelang.

Laut Beschreibung waren die Probanden in einem weißen Toyota Corolla, ohne Kennzeichen unterwegs. Sie trugen Kleidung, die aussah, als würden sie von der Polizei benutzt. Sie tauschen ein paar Worte mit dem Lieferboten aus, der dann den Ort verlässt. Einer der Verdächtigen schaut durch eines der Fenster des PKWs des Opfers, versucht aber nicht, ihn zu öffnen. Anscheinend gelang es ihnen nicht, ihre versuchte Entführung auszuführen und sie verließen den Ort, wie das zweite Video zeigt, das aus einem anderen Blickwinkel aufgenommen wurde.

Der Vorfall wurde an die örtliche Polizeistation gemeldet, die dann einen Großalarm auslöste. Zugleich schaltete sich die Staatsanwaltschaft ein.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Versuchte Entführung sorgt für Großeinsatz der Polizei

  1. Der Mülleimer dreht sich weiter

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    Etwas kann an der Geschichte wohl kaum stimmen! Is doch nix passiert, warum sollte die Polizei und gar noch die Staatsanwaltschaft den Finger rausnehmen! Aus der Facebock-Tastatur! Man hat nur zwei, eine braucht es noch um den Tranquilizer Gras zum Trinken herumzureichen. Wenn dem so wäre, was das Allerneuste im Kongo Südafrikas wäre, dann kämen sie kaum noch zu ihrer 48 Stunden Ruhephase. Ja, pro Woche.
    Vor zwei Tagen alle an der Ampel angefahren, alle wieder voll auf die Klötz, mussten noch zwei Bueneducacados bei fünf ab Dunkelrot durch, haben noch nett lichtgehupt, zweite und dritte Reihe musste auch abbremsen, sogar die Hovermotos. Ne, ist nix passiert, ne ist kein Witz, ja hat Kamera, der Witz ist, ist nix passiert und nix wird passieren, die nix passierten Idioten werden auch morgen wieder über rote Ampel fahren. Vielleicht passiert ja doch noch was. Konnte als Linksabbieger bei Rot schön zuschauen. Hätte ja auch noch losfahren können, jedoch noch nicht genügend Birne mit Bier abgefüllt um hiesig Kindergartenmusik zu ertragen, soll mich als Ausländer an hiesig Gesetze halten und der Kinder ihr Gehör nicht mit Fonsi Iglesias auf 120 dB zerstören, das machen die Eingeborenen schon selbst. Hiesig Polizei treten dorthin wie der Rest, glücklicherweise gibt es jedoch keine Mülleimer im Kongo Südamerikas. Also alles Tranki, der Mülleimer dreht sich weiter.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

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    Ist das ne Uzi die der eine da mit sich fuehrt? Die Form sieht ziemlich danach aus. Damit haetten wir schon mal 50% der Waffen der Kriminellen die ganz sicher illegal sind denn eine Uzi ist immer illegal in Paraguay. Die Pistole die der andere schwenkt duerfte auch nicht Papiere haben. Also regiert das paraguayische Waffengesetz direkt an den Kriminellen vorbei und beschraenkt nur artige gesetzestreue Buerger den Waffenbesitz. Die hier verwendeten Waffen duerften zu 100% illegal sein denn die „Uzi“ kann nicht im legalen Waffengeschaeft gehandelt werden und die Taurus/Beretta Pistole duerfte auch von Einbruechen oder Schwarzmarkt stammen.
    Das Ganze schaut mir eher nach einem Gelegenheitsueberfall aus. Sie sahren langsam an, haben in den vorigen Tagen die Gegend mit diesen reichen Haeusern ausgekundschaftet und heute, am Glueckstag, fahren sie durch die Gegend auf eine Gelegenheit hoffend die sie in die Haeuser eindrignen laesst. Die befestigten Haeuser wecken in den Verbrechern wohl den Verdacht dass da viel zu holen ist. Das war ein Gelegenheitsueberfall als man den Deliveryguy sah und den Eigentuemer vor der offenen Tuer als leichte Beute.
    Der Deliverybursche scheint kaum Angst zu haben, so dass er mit drinhaengt oder er wird da gefragt ob der Eigentuemer die Pizza und Coke schon bezahlt hat und wollen das Geld.
    Versuchter Gelegenheitsraub. Das zeigt wieder dass Verbrecher auf leichte Beute aus sind und die Zeit gegen sie spielt. Ein paar Schuesse aus dem 2. Stock der Nachbarhaeuser aus dem Winkel wo die Kamera ist, haette die Verbrecher vertrieben.
    Schon nur Wiederstand zu ueben, macht den Ueberfall gleich viel teurer und kostspieliger so dass sich die Kosten-Nutzenrechnung der Gangster nicht mehr rentiert wenn z.B. einer von ihnen mit nem Schuss in der Brust auf dem Pflaster liegenbleibt und auf dem anderen gefeuert wird waehrend er davonzufahren versucht und das Autoblech mit einigen Kugeln durchloechert wird und Autoscheiben kaputtgingen. So kann das Auto nicht so schnell mehr „zum Einsatz“ kommen da die Polizei sofort wuesste dass es von diesem Ueberfall stammt und wie teuer war doch mal ein neues Tuerenglas fuer das Auto? Schlicht und einfach zu teuer fuer diesen Ueberfall. Jetzt, da nicht auf das Auto geschossen wurde, kommt es morgen wieder fuer die Einbrechertour zum Einsatz – bis dass das Auto gezeichnet wurde als Fluchtwagen – wenn mehrere Kugel offensichtlich in die Karosserie gefeuert wurden die dann notduerftig uebergefaerbt wurden; und das kostet auch Geld und Farbe – und einer mit nem Schuss in der Brust hinter Gittern oder im Krankenhaus ist.
    Die Verbrecher wurden von der offensichtlich reicheren Gegend angezogen wo sie dann Beute vermuteten – leichte Beute die zu erbeuten nichts kostet. Schon nur 4 Kugeln ins Autoblech und Glas legt das Auto fuer Tage oder Wochen lahm und verhindert so weitere Beutezuege.

  3. Kuno Gansz von Otzberg

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    Auf Auto zu schiessen ist wohl nicht die schlechteste Idee. Das „kennzeichnet“ die Karre und erleichtert so die Arbeit der Polizei. In diesem Fall finden Sie die Taeter nie weil sie nicht wissen welches Auto es war. Kugelloecher im Blech sind nicht so leicht zu kaschieren und selbst beim Ueberfaerben duerfte man die frischgefaerbten Stellen mit dem Auge leicht erkennen koennen.
    Dash cam shows Mattawan Police officer opening fire during car chase https://www.youtube.com/watch?v=qX_bMInEaek
    Nevada Cops Engage in Shootout With Murder Suspects During Car Chase https://www.youtube.com/watch?v=fuMJD5yKobw

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