Viel Gerede, aber meist um nichts

Villarrica: Die Hauptstadt von Guairá befindet sich in stürmischen Gewässern, sei es politisch oder in anderen Bereichen. Meistens reden die Politiker viel, aber passieren tut nichts. Ein neues Brennpunktthema taucht auf.

Viele Kopfsteinpflasterstraßen zeichnen das Bild von Villarrica aus. Die meisten Hauptverkehrsadern sind aber asphaltiert. Jedoch sind nun zahlreiche Straßen, egal welcher Art, mit enormen Schlaglöchern übersät. Trotz ständiger Ankündigungen von Verbesserungen hat der Bürgermeister Gustavo Navarro (ANR cartista) keine effizienten Lösungen für das Problem parat, geschweige denn umgesetzt.

Die Straße Capitán Bado ist eine der wichtigsten Verbindungsstraßen zwischen den Stadtvierteln San Miguel und San Blas. Sie ist mit Schlaglöchern gepflastert. Zudem bleibt das Regenwasser längere Zeit stehen, weil es keine funktionierbaren Abflüsse gibt. Capitán Bado läuft an wichtigen Behörden entlang, wie dem Hauptquartier der Nationalpolizei vom Departement Guairá, der regionalen Strafvollzugsanstalt und der Behörde für Jugendstrafrecht.

Nachbarn berichten sogar, dass bei Regenfällen die Straße unpassierbar sei und die Schlaglöcher eine Todesfalle sein könnten. Wie so oft in Paraguay wurde über dem Kopfsteinpflaster nur eine dünne Asphaltdecke aufgetragen. Sie ist schon an vielen Stellen wieder verschwunden.

Von Seiten der Gemeinde wurden zwar Reparaturen vorgenommen. Sie sind jedoch nur wenig dauerhaft.

Im Juni genehmigte der Stadtrat das Vorhaben, einen Bankkredit in Höhe von 500 Millionen Guaranies zu beantragen. Er soll für eine Sanierung der Straßen in Villarrica dienen. Der Bürgermeister hat die nötigen Formalitäten für das Darlehen bis jetzt aber immer noch nicht umgesetzt.

Wochenblatt / ABC Color

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