Franzose prangert Viehdiebstähle im Chaco an

Filadelfia: Rindfleisch ist begehrt und teuer. Viehdiebe wissen das auch und konzentrieren sich vor allem auf einsame Estancias. Im Chaco hat ein Franzose mit ihnen schwer zu kämpfen.

René Tabel ist französischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Paraguay. Er beschwert sich über konstante Viehdiebstähle im Becken vom Pilcomayo Fluss.

Ende Juli machte er eine Anzeige und bat um Hilfe bei verschiedenen Behörden, dass die kriminellen Taten aufgedeckt werden.

Die Estancia von Tabel umfasst 5.200 Hektar und liegt 230 Kilometer von Filadelfia entfernt, in der Zone vom Pilcomayo, im Distrikt Mariscal Estigarribia.

Am 25. Juli erfolgte nun eine Anzeige von dem Franzosen in Filadelfia, weil wiederholt Rindern von seinem Grundstück gestohlen worden seien. Als er am nächsten wieder auf seine Estancia zurückkam waren 400 Meter Polyethylen Rohre mit einem Durchmesser von einem Zoll von der Farm gestohlen worden.

Der Franzose reichte nächsten Tag wieder eine Anzeige auf dem Kommissariat Virgen de Fátima ein. Das ist die nächstgelegene Polizeidienststelle von der Estancia. Am Donnerstag, den 10. August, setzen Unbekannte an einer Seite seines Grundstücks mehrere hundert Meter von einem Holzzaun in Brand.

Tabel sagte, in den letzten fünfeinhalb Jahren seien etwa 2.000 Rinder gestohlen worden. Er fühle sich von einer Gruppe von Nachbarn verfolgt, weil die Diebstähle nur auf seiner Liegenschaft auftreten würden. Eine Estancia in der Gegend von Tabel gehört dem Generalstaatsanwalt Javier Diaz Verón. Dort kommt es zu keinen Zwischenfällen.

Alan Schaerer, Staatsanwalt, untersucht den Fall von Tabel und hat schon einige Ermittlungen in die Wege geleitet.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Franzose prangert Viehdiebstähle im Chaco an

  1. Das ist ganz einfach. Bei seinen Nachbar gibt es was auf die Finger wenn was Geklaut wird.Der Herr Generallstaatsanwalt macht schon mal der Polizei beine das sie sich bewegen.
    Die Viehdiebe wissen ganz genau, Ein Ausländer haltet sich an die Gesetze um keine Probleme.Ein Großgrundbesitzer aus Paraguay macht den Viehdieben schon mal mit geeigneten Mitteln klar hier nicht.

  2. Viele Paraguayer glauben wohl, weil es ein Auslaender ist, kann man sich einfach bei dem bedienen, so nach dem Motto: „Der ist in UNSEREM Land, also gehoeren die Rinder auch UNS.“

    Und ein Generalstaatsanwalt hat seine Farm in der Naehe. Warum „General“? Ist das ein besonders hohes Tier?

  3. Was wird bei diesen Ermittlungen wohl heraus kommen? Der Geschädigte ist doch nur ein „naiver Gringo“. ‚Seine Investitionen hat er bereits getätigt, was also könnte man von ihm noch erwarten?

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