Viele Erholungssuchende in Encarnación

Encarnación: Obwohl es an der Costanera in Asunción ein bestehendes Badeverbot gib, das zwar nicht unbedingt eingehalten wird, läuft es in Encarnación wesentlich besser. An den Weihnachtsfeiertagen fanden Erholungssuchende ein anregendes Ambiente vor. Es wird erwartet, dass der Zustrom auch über Neujahr anhalten wird.

Am Strand von San José und auch in weiteren Naherholungsgebieten konnten Touristen und Einheimische baden und Wassersport aller Art betreiben, ohne irgendwelche Verbote.

Der leitende Sprecher für das Hotelgewerbe, Jaime Fernández, sagte, die Unterkünfte in allen Kategorien sind zu 75% ausgebucht, es gäbe schon noch Kapazitäten, aber nicht mehr in allen Preisklassen.

Um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten wurden neue Überwachungskameras installiert. Dies hatte der Bürgermeister, Joel Maidana, schon vor geraumer Zeit in Auftrag gegeben und rechtzeitig vor den Feiertagen umgesetzt. Insbesondere an neuralgischen Punkten sowie an den Stränden wurden neue Systeme eingerichtet. Auch die Patrouillen der Nationalpolizei wurden verstärkt, eine spezielle Einheit befindet sich Tag und Nacht am Strand San José in Bereitschaft, damit eine kurze Reaktionszeit erzielt wird, sollte über die Notrufnummer 911 ein Alarm eingehen.

Stimmen von Besuchern und Touristen lobten die Verbesserungen in der Infrastruktur, auch über die Gastronomie äußerten sie sich positiv. Ein weiterer Anziehungspunkt im Bundesland Misiones war der Strand “El Paraíso“ in Villa Florida, wo auch Urlauber die Ferien zum Abkühlen nutzten. Asunción muss sich anstrengen, dass gerade in der Hauptmetropole die Leute wieder baden dürfen, der noch erste Rang als Touristenmagnet ist gefährdet.

Quelle: Ultima Hora, Foto: Loco085

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4 Kommentare zu “Viele Erholungssuchende in Encarnación

    1. Da stimme ich zu 100% zu. Es ist so eine Schande, wie man mit dem See umgeht! Die PY-er haben ein Naturpotential, was sie nur als Abwasserzulauf und Müllhalde nutzen. Hier könnte ein Tourismus-Magnet entstehen, der allen umliegenden Dörfern bzw. Städten eine Menge an Arbeitsplätzen und Einkommen bringen würde. Könnte …………………..

  1. Davon kann man in Asuncion nur träumen. Die Bahia ist nach wie vor verseucht und mit sinkendem Flußpegel wird es noch schlimmer. Die Costanera zu weiten Teilen in bedauernswertem Zustand und von den versprochenen, dringend notwendigen Kläranlagen, weit und breit keine Spur. Aber was kann man von dieser ‚Stadverwaltung‘ auch anderes erwarten…..

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