“Voller Willen Präsident des Landes zu werden“

Asunción: Der Ex-Finanzminister ist immer noch “voller Willen Präsident des Landes zu werden“, sagte er bei einem Interview. Wenn er also ausgewählt werden sollte, “geht er mit den gleichen Schwung an die Sache wie in 2018“.

Die Trotzwahl von 2018 brachte Mario Abdo und seine Unterstützer an die Macht. Inwiefern das bei der Menge der Hindernisse, die sich dem Präsident in den Weg stellten, eine Reifeprüfung für Santiago Peña und seinem Befehlsgeber Horacio Cartes gewesen wäre ist unklar. Leicht wäre es sicherlich nicht geworden. Sicher ist jedoch, dass Peña keine Entscheidung selbst hätte treffen können mit seiner dürftigen Politikerfahrung. Je nachdem wie die politische Konjunktur in 2021 und 2022 sich präsentiert, könnte Peña die Rückkehr als Kandidat ermöglicht werden. Etwas mehr Abgrenzung zu HC, Óscar González Daher und Cynthia Tarragó wäre sicherlich hilfreich, denn als Kandidat der PLRA, der er 20 Jahre angehörte, wäre er schon längst Präsident des Landes.

Aktuell ist Santiago Peña im Direktorium der Basa Bank angestellt, die dem Ex-Präsidenten Horacio Cartes gehört.

Peña sieht die Grenzöffnung positiv und hofft auf gleiches zu Argentinien, damit auch in Asunción wieder der Kauftourismus einsetzt. „Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben. Er wird uns auch noch 2021 begleiten“, sagte er.

Wochenblatt / Radio Ñanduti

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1 Kommentare zu ““Voller Willen Präsident des Landes zu werden“

  1. DerEulenspiegel

    Cartes Liebling und Ziehkind will UNBEDINGT Präsident werden. Dann könnte Paraguay auch gleich Cartes wählen!