Asunción: Ein mysteriöser Vorfall erschüttert die Finanzwelt und die Polizei nach dem Tod des Krypto-Investors Harry Yeh in Asunción. Der aus Hong Kong stammende Mann starb, nachdem er aus dem dreißigsten Stock des exklusiven Gebäudes Jade Park im Viertel Trinidad gefallen war.
Polizeibeamte eilten nach einem Notruf herbei und fanden den Leichnam gegen vier Uhr dreißig morgens. Bei der Inspektion des Gebäudes entdeckten die Ermittler offene Türen und ein vollständig durchwühltes Innere. Die Staatsanwältin María del Carmen Palazón ordnete die Durchsuchung des Tatorts und den Transport des Leichnams in die Gerichtsmedizin an. Die Behörden der Nationalpolizei und der Staatsanwaltschaft setzen die Sicherung von Beweisen fort, ohne irgendeine Hypothese zum Vorfall auszuschließen. Der Leichnam wurde nach einer ersten Obduktion eingeäschert und nach Rücksprache mit der kanadischen Botschaft zu seiner Familie nach Kanada geschickt.
Harry Yeh verwaltete mit seinen Trusts Krypta-Werte im Bereich von 2,4 Milliarden US-Dollar. Die Wohnung im 30. Stock nutzte er lediglich als Büro, doch genau zu diesem stand die Tür offen und alle Unterlagen waren durchsucht und unordentlich hinterlassen worden. Seine Lebensgefährtin, eine 29-jährige Brasilianerin, will von alle dem nichts mitbekommen haben. Sie wohnte im 27. Stock desselben Gebäudes.
Chinesischer Krypto-Investor stürzt aus dem 30. Stock des Jade Park in den Tod
Dem tödlichen Sturz waren der Zusammenbruch seiner stark beworbenen Kryptoprojekte vorausgegangen – durch den Anleger erhebliche Vermögensverluste erlitten –; zudem fällt der Vorfall mit einem weltweiten Anstieg gewaltsamer Erpressungen zusammen, die sich gezielt an Inhaber digitaler Vermögenswerte richten.
Wochenblatt / SCMP / caixinglobal















