Von wegen Weihnachtsgeld

Asunción: Das Finale der Copa Sudamericana wird am 9. November in der paraguayischen Hauptstadt ausgetragen. Die Vorbereitungen sind umfassend. Selbst die selbsterahnten Autoaufpasser reiben sich schon die Hände.

Nach einem kurzen Statement eines der Autoaufpasser, der gefragt wurde, wie sich denn die Preise für das Finale im Umkreis des Stadions gestalten, und dessen Antwort von “50.000 Guaranies pro Auto, denn wir wollen auch unser Weihnachtsgeld verdienen“, reagierte die Polizei umgehend. Von Seiten der Sicherheitsorgane kündigte man an, dass man keine erpresserischen Aktionen zulassen würde und nur der zahlt wer zahlen will.

In Argentinien sind die Autoaufpasser als “Trapitos“ bekannt und stellen wie auch in Paraguay ein echtes Problem dar. Sie sind organisiert und verbreiten Furcht, sodass den Fans meist nichts anderes übrig bleibt als überhöhte Summen für einen Parkplatz zu zahlen.

Das Ministerium für öffentliche Bauten hat dank einer Übereinkunft mit der Conmebol diverse Straßen rund um das neue Cerro Porteño Stadion asphaltiert, die bisher nur mit einfachen Steinen belegt waren. Für Fans die nur diesen Bereich sehen, scheint Asuncion in Ordnung zu sein. Ein anderes Bild tut sich für die Fans von Colón de Santa Fe (Argentinien) und Independiente del Valle aus Ecuador auf, wenn sie ins Stadtzentrum gehen. Da sehen viele öffentliche Plätze noch wie nach einem Bombenanschlag aus. Da es den nicht gab, muss auf die Überschwemmungsopfer verwiesen werden, denen erlaubt wurde zu kampieren, wo sie wollten und denen erlaubt wurde zu gehen ohne aufzuräumen.

Wochenblatt

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