Wahl-O-Mat von vielen ungewollt

Asunción: Eine nicht geringe Anzahl von Politikern zeigt offen Furcht vor der Einführung der elektronischen Urnen, vergleichbar mit dem Wahl-O-Mat, bei den Bürgermeister und Präsidentschaftswahlen.

Politiker wie Juan Carlos Galaverna (ANR) erklärten den Maschinen zu misstrauen. Es scheint jedoch so, als ob einige Politiker Misstrauen sähen wollen, um zu den geschlossenen Wahllisten zurückzukehren, ein System, welches die Politiker zu ihren Gunsten kontrollieren können. Es gibt daher Bemühungen noch im letzten Moment den Kauf der elektronischen Urnen abzusagen.

Andererseits gibt es Politiker, vornehmlich aus der Opposition, die sehr wohl für Transparenz sind und die Einführung der Wahlmethode als sinnvoll und notwendig einstufen, um ein Wahlergebnis zu erreichen, was dem Wille des Volkes näher kommt als Stimme gegen Geld.

Insgesamt sollen 15.000 Wahlautomaten für eine Summe von 23 Millionen US-Dollar von Argentinien ausgeliehen werden. Viele Colorado Politiker, die die Leihgebühr für zu hoch einstufen wollen lieber wieder wie Frühger wählen und erklärten dafür sorgen zu wollen.

Carlos María Ljubetic, Berater der paraguayischen Wahlbehörde verteidigte die Wahlautomaten die benutzt werden sollen und sagte, dass es keinen Grund zum Misstrauen geben soll und damit ein Niveau von hoher Sicherheit garantiert werden kann.

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8 Kommentare zu “Wahl-O-Mat von vielen ungewollt

  1. Nicht „Urnen“! Da denkt man doch sogleich an Bestattungsurnen. Aber daß die hiesigen Politiker sich vor elektronischen Wahlurnen fürchten ist ja klar. Bin schon gespannt, wie sie das „Problem“ nun lösen wollen. Irgend einen Trick werden die schon finden, bzw. eine dümmliche Ausrede, warum das nicht in PY eingeführt werden kann.

  2. Komisch in anderen Ländern möchte mal keine elektronischen Wahlurnen wegen dem Beschiss?
    Simd die paraguayer etwa zu unterbelichtet um diese Möglichleit zu nutzen? (satire)

  3. Also ich habe da meine Bedenken und die liegen dahingehend, dass die Leute haeufig das Durcheinander mit den Papierzetteln nicht verstanden haben und nun soll auch noch ein elektronisches Geraet an den Start gehen. Das ist doch fuer altere Menschen noch schwieriger oder man muss einen Gehilfen mitbringen. Viele schreckt das ab und die gehen gar nicht mehr in das Wahllokal.

  4. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Waere ja doch ganz einfach. Im Bildschirm der elektronischen Urne sieht man das Bildchen und Partei jedes Kandidaten und darunter ein Knopf. Das Ding muesste online mit ner Datenbank verbunden sein wo alle Cedula de Identidades registriert sind eben alle Wahlberechtigen. Wi-Fi Streaming. Ist das Internet aus funktioniert die Urne nicht. Der Waehler zieht seine C.I. durch oder haelt seinen Daumen an den Fingerabdruckscanner und darf dann waehlen. Fingerabdruck waere mit am wenigsten beschiss, Iris scan waere fast am sichersten. Dann erscheinen die Bildchen der Kandidaten auf dem Bildschirm und er drueckt den Knopf darunter den er waehlen will. Ansonsten hat fast jeder ein Smartphone und da koennte man das auf einer App auch ueben. Danach koennte man direkt nur auf einer App im Telefon waehlen so dass keine Kosten fuer den Staat anfallen. Damit koennten die Wahljustiz nach hause gehen und aufgeloest werden. Wers nicht versteht der verliert sein Wahlrecht da ja zumeist die alten Kracher es sind die nichts vom Smartphone verstehen welche sich der Korruption verschrieben haben. Bill Gates beauftragen Paraguay eine Wahlapp zu schreiben die dann in den USA gemanaged und ausgewertet wird und schon kosten die Wahlen fast nichts und jeder kann waehlen und die Moeglichkeit zum Beschiss waere drastisch reduziert. Wer nichts die App bedienen kann kann sowieso nicht lesen noch schreiben und damit auch nicht waehlen da solche Personen genuegend Intellekt fehlen um ihre zivilen Pflichten nachzukommen.
    Die Wahlurnen die jetzt gebraucht werden muessten per Fingerabdruck funktionieren um halbwegs „beschisssicher“ zu sein. Man koennte UN Wahlbeobachter als Wahlhelfer engagieren die neben der Urne stehen und den Leuten helfen zu waehlen wenn sie nicht mit der Software zurechtkommen.
    Aber eben: wenn jemand gewohnt ist zu bescheissen so ist es ihm ein ungewohntes mal nicht zu bescheissen. So mancher Lateiner und Indigene wird sich fragen wo das Geld bleibt dass man bis Dato gewohnt war in Empfang zu nehmen wenn dieses ausbleibt. Am unruhigsten duerfte nocht der Wahlberechtigte werden wenn die Scheinchen ausbleiben die man ja schon ins Budget eingeplant hatte fuer den Kasten Bier danach. Traurig aber umso wahrer!
    Das Bestechen wird dadurch komplizierter (fuer den Politiker) und der Bestochene unberechenbar wie er denn waehlen wird mit diesen elektronischen Urnen wenn der Analphabet die Knoepfe da druecken muss (man kann nachher nicht nachsehen ob die Bestechung wirklich geholfen hat wenn der Politker nicht Zugang zu den Wahldaten hat).

  5. komisch nur, das das Verwaltungsgericht Köln zur Europawahl die Wahl per Wahl-O-Mat eingestellt hat. Nur sehr wenige „Schreiber“ wiesen auf Manipulation hin. Sep. 2013 wurde noch behauptet “ Wahl-O-Mat schickt Wähler in die Wüste. Betrug ist immer möglich. Manipulation a la Paraguay ist, wenn ein Betriebsleiter seinen Angestellten sagt was und wen sie zu Wählen haben. das ist einfacher und Wirkungsvoller.

  6. Manipulation, Korruption, Lügen, Feuerchenfackeln, leere Bierbücksen stapeln und Linken ist das einzige was imho Eingeborene hierzulande wirklich gut können. Alles andere mach man besser selber, selbst wenn man nur noch aus zwei Gliedmaßen (Abdomen und damit es für manche nicht dort hinein regnet) besteht.

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