Vor- und Nachteile des Fortschritts

Loma Plata: Der Bau des bi-ozeanischen Korridors bringt sicherlich viel Gutes mit sich. Allerdings birgt er auch einige Kontroversen, die man verstehen kann oder auch nicht.

Grünbrücken bzw. Wildbrücken sind in Deutschland nichts Ungewöhnliches mehr. In Südamerika muss man schon suchen und wird erst in Argentinien fündig, in der Provinz Misiones. Jetzt soll auch Paraguay mitziehen, um die Fauna des Chacos vor der stark befahrenen Straße und deren Gefahren zu schützen.

Untersuchungen zur biologischen Wirksamkeit von Grünbrücken in Europa haben gezeigt, dass sie in großem Maße zur Verbindung von Lebensräumen beitragen. Sie werden nicht nur von größeren Wildtieren zur Querung genutzt, sondern auch von wirbellosen Tieren wie Faltern, Spinnen und Käfern.

Da man genügend negative Erfahrungen auf der Transchaco sammeln konnte, soll mit den “Pasafaunas“, wie die Ingenieurswerke in Paraguay genannt werden, dem Aussterben der Jaguare, dem Ameisenbär, dem Fuchs und anderen Chaco-Bewohnern vorgebeugt werden.

Ein Nachteil für die Bevölkerung ist jedoch, dass große Teile des Chacos über Monate hinweg nicht zu erreichen sind, weil einfachere Ingenieurswerke, also simple Brücken, niemals in Betracht gezogen wurden und auch nicht werden. Das muss daran liegen, dass der Homo sapiens, allgemein bekannt als Mensch, noch nicht vom Aussterben bedroht ist.

Wochenblatt / MOPC

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