Vorbei mit der Landwirtschaft als Motor der Volkswirtschaft

Asunción: Es dachten viele, dass es immer so weiter gehen wird und die Landwirtschaft der Motor für die Volkswirtschaft im Land sein werde. Jedoch sind diese Zeiten wohl vorbei und jetzt muss ein Umdenken einsetzen.

Mit einer geografischen Ausdehnung, die bereits an ihre Grenzen stößt und internationalen Preisen, die nicht auf das vorherige hohe Niveau zurückkehren werden, wird die landwirtschaftliche Produktion in den kommenden Jahren ihren Antrieb für das Wirtschaftswachstums in Paraguay verlassen. Davor warnte Bas Bakker, Missionsleiter des Internationalen Währungsfonds (IWF), nach seinem letzten Besuch im Land.

In diesem Zusammenhang empfahl er, andere Sektoren wie Dienstleistungen, Maquila und die Industrialisierung von Rohstoffen zu entwickeln, um die Struktur der Expansion des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu ändern.

„Was man in Zukunft für Paraguay erwartet, ist, dass es Veränderungen in der Wirtschaft gibt, die Landwirtschaft und Viehzucht nicht mehr die vorherrschenden Sektoren sind, sondern es andere gibt, die die Wertschöpfungskette verändern, indem sie mehr High-End-Technologie einsetzen“, sagte Bakker.

„Der Servicebereich ist gewachsen, der andere ist der Maquila. Wir haben zwei Besuche in Städten außerhalb von Asunción gemacht, Ciudad del Este und Encarnación. Es waren Unternehmen des privaten Sektors und wir stellen fest, dass sie expandieren und gut funktionieren. Wir haben landwirtschaftliche Verarbeitungsprodukte gesehen, die ebenfalls Zukunft haben“, fügte Bakker hinzu.

Er erinnerte daran, dass Paraguay in den letzten fünfzehn Jahren “sehr gut“ abgeschnitten habe, hauptsächlich aufgrund des Aufschwungs nach den neunziger Jahren, der Umsetzung einer “gut gemachten“ Finanz- und Geldpolitik und eines Booms bei den Rohstoffpreisen. In diesem Szenario betonte er, dass die Landwirtschaft diesem Wirtschaftswachstum in den letzten fünfzehn Jahren eine “sehr wichtige“ Dynamik verliehen habe.

„In Zukunft ist das weniger wahrscheinlich. Die Rohstoffpreise im Agrarsektor dürften nicht mehr so ​​hoch sein wie in der Vergangenheit, insbesondere wenn es in China zu einer weiteren Abschwächung kommt. In der Vergangenheit haben wir gesehen, dass immer mehr Land genutzt wurde und dass eine Erweiterung der bepflanzten Fläche nicht mehr möglich sein wird“, sagte Bakker.

Das potenzielle Wirtschaftswachstum in Paraguay liegt bei 4%. Besonders wurde das beschleunigte Expansionstempo im letzten Jahrzehnt, besonders im Vergleich zu anderen Ländern in der Region, hervorgehoben.

Wochenblatt / Ultima Hora

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36 Kommentare zu “Vorbei mit der Landwirtschaft als Motor der Volkswirtschaft

  1. Ein kinetisches Wirtschaftswachstum im Paraguays Landwirtschaftssektor von 4% gegenüber einem kinetisches Restwachstum von -4% ergibt dann: Na, das poste ich dann morgen, wenn meine Bateria der Calcapp geladen ist, denn so viele Finger habe ich gar nicht, um das kalkulieren zu können. Aber dass einige 6-fach Gurkenplückli-Farmen und Lebensmittellädelchen gut laufen sollen hab ich auch schon vernommen. Das stand im Facebock.

    1. @Gürkliplückli, ja ich hab mir einen Mauer leisten können. Hat dein Müll in deiner vermögenden Gegend ohne Müllabfuhr nicht gefackelt, dass deinen Frust in Kommentaren abgibst oder ist dir der Gang zu den anonymen Alkoholikern 700 km nach Asuncion und zurück zu wackeln zu weit? Dabei könntest auch noch deine Batterien & Akkus zur einzigen Sammelstelle des Landes bringen und müsstest sie nicht übers Betthängen oder deine 6-fach Gürklis vergiften damit.

        1. Schön, wenn er dir gefallen hat. Ist ja gar nicht selbstverständlich nach wie immer ein paar Zuckerrohrsnäpschen. Ich freue mich doch immer, wenn ich mit etwas Simplem Simplen Freude bereiten kann.

        1. Nein. Ich habe meine Mauer nicht im Container aus Deutschland mitgebracht. Hab doch geschrieben, dass die von deinen Landleuten errichtet wurde, sonst – hätte ich sie im Container aus Deutschland mitgebracht – wäre sie nicht schief wie der Turm vom Pizza und würde nicht zahlreichem Ungeziefer als Behausung dienen. Es tut mir leid damit Kinderarbeit unterstützt zu haben, hat sich der Maurer doch als Maurer ausgewiesen und als Hausmann herausgestellt. Logischerweise kann ich sie auch nicht aus dem Flugzeug mitgenommen haben als ich aus dem Flugi am Petit Grossi ausstieg, so ne Mauer geht nicht unter Handgepäck. Im Frachtraum wäre etwas teuer gewesen, dann hätte ich nicht mehr in eine vermögende Gegend mit Müllabfuhr ziehen können. Aber wie steht das mit dir? Du hast ja keine Müllabfuhr und musst eine 14 Kinder und 6-fach Grüklis vergiften, damit du dir pro Monat ein grati 12-er Pack Billigpolarbier leisten kannst, wie deine eingeborenen Paisanos. Hast du einen Unfall gehabt, dann erzähl uns doch davon. Oder bist du so auf die Welt gekommen? Und vergiss nicht deine grünen Füsse zu waschen, ist schon fast Ende Jahr. Einmal pro Jahr sollte man das schon machen, habe ich gehört.

  2. Die Fläche ist nun einmal begrenzt und in Paraguay zu größten Teilen schon bewirtschaftet. Und jede Enteignung und Verteilung von Flächen an Landlose, die von Landwirtschaft so viel Ahnung haben, wie eine Kuh vom Eierlegen (zweifelhaft ob sie überhaupt schreiben und lesen können, geschweige denn rechnen), wird die Wirtschaft weiter dämpfen.

    1. Der Mindestlohn in Paraguay liegt bei 4.512 US$.
      Beleg: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_minimum_wages_by_country
      Während ein Einwohner Paraguays 4.003 US$ erwirtschaftet.
      Beleg: https://de.wikipedia.org/wiki/Paraguay
      Paraguay ist ein Land, in dem total verblödete Sozialisten das Sagen haben, die einen höheren Mindestlohn als das zu erwartende Produkt verlangen. Wie soll das möglich sein?
      Aber klar, immer schön auf die schimpfen, die etwas aus ihrem Leben gemacht haben.
      Soll ich Ihnen mal sagen warum so viele Paraguayer arm sind?
      Weil die stinkend faul sind und dazu noch ungebildet. Bevor du auch nur das Glück hast einen verläßlichen Mitarbeiter zu finden, hast du schon 20 faule durchgefüttert, die die Schüppe fallen lassen und sich in den Schatten legen, sobald der Chef nicht mehr daneben steht und kontrolliert. So sieht die Wahrheit in Pataguay aus.
      Aber klar, die bösen bösen Besitzenden sind schuld. Die die viel Geld investiert haben und sich den A. abrackern und dutzenden Menschen einen Job jeben, die sind schuld.
      Klaro.
      Und nachdem du investiert hast und mit harter Arbeit Land fruchtbar gemacht hast, dann kommen die Analphabeten, besetzen dein Land und die Sozis rauben es dir und verschenken es an die armen landlosen Analphabeten, die null Ahnung von Landwirtschaft haben.
      Weil Paraguay ein Volk von ungebildeten Räubern und Dieben ist.

      1. Das stimmt alles, aber mit arbeiten gehen wird man nachweislich nicht reich. Schon reich an Besitz und Vermögen Geborene sowie Karriere mit Ehe Frauen sind dann die Top Leistungsträger unseres „Leistungssystems“. Heute scheitert man an den Grundstücks und Immoblienpreisen. Siehe auch EU und USA.

        1. Ich habe mir meinen Besitz selbst erarbeitet, zu großen Teilen noch bevor ich nach Py gekommen bin. Was ich hier in Py aufgebaut habe, sehe ich als mein Lebenswerk, das ich meinen Kindern hinterlasse. Was ist verkehrt daran, dass meine Kinder das erben werden? Warum sollte das faule Pack etwas abbekommen?
          Natürlich werden viele nicht reich, selbst dann nicht wenn sie gute Arbeit leisten. Weil die ihr verdientes Geld einfach aus dem Fenster werfen, anstatt es zu investieren. Am Wochenende saufen gehen, das neueste Handy, Playstation und natürlich erstmal ein anständiges Auto. Zeigen was man hat. Sich auf YouTube und Facebook rumtreiben, anstatt auf den Börsennachrichten. Party machen, statt sich mit Steuern zu beschäftigen. Nach Malle saufen fahren, anstatt sich Länder mit Territorialbesteuerung anzugucken. All diese kleinen Entscheidungen, die in der Summe den Unterschied machen und sich im Laufe der Zeit potenzieren.
          Ich bin jahrelang mit einem selbst reparierten alten Opel rumgegurkt, der im Winter ne kaputte Heizung hatte. Geld habe ich investiert, in Aktien und Immobilien, die ich selber renoviert habe. Ich habe nicht viele Hobbys ausprobiert, sondern Ideen wie ich Geld verdienen könnte. Sogar einen Nachclub hatte ich eine ganze Zeit betrieben. Heute kann ich mir natürlich vieles leisten. Aber trotzdem fahre ich heute einen gebrauchten Toyota, dafür aber einen importierten mit Schutzklasse 7/8, weil es mir nicht um das Neu und Glitzer-Blink geht, sondern um die Funktionalität. Und trotzdem sitze ich regelmäßig, oft 14 Stunden am Tag, auf dem Trecker, obwohl ich mich schon vor 10 Jahren in den Frühruhestand an den Pool hätte legen können und mir von hübschen Latinas Drinks servieren lassen können.
          Viele kleine Entscheidungen sind es, die den Unteraschied machen.

          1. In Paraguay hätten Sie es wohl auch nicht geschafft sich den Besitz und das Vermögen zu erarbeiten. Paraguay und andere 3. Welt Länder sind das klassische Beispiel für eine (Erb)Oberschicht. In D Mark verdienen ist schon mal was andere als in Guarani. Auch jetzt mit Euro und Nullzins geht nichts mehr.
            Und dieses Erben, Zins. Geldrucken etc. führt eben dazu, dass irgendwann und das recht schnell einige wenige quasi alles haben. Das ergibt sich also von selbst Was dann auch zu Unruhen führt wie wir sie jetzt eigentlich schon überall sehen. Einzelfälle interessieren da dann nicht mehr und jeder behauptet er häte es sich verdient, auch wenn man weiß, dass es oft so nicht ist.

          2. Vergiss es!
            Zardoz ist offensichtlich einer der vielen Jammerer, die selbst nichts auf die Reihe gebracht haben und nun alle Erfolgreichen beschimpfen.
            Wenn man ihm als klaren Gegenbeweis den reichsten Mann der Welt nennt, Bill gates, dann dürfte er ziemlich Not mit einer Erklärung haben. Ich war zur gleichen Zeit (mit Gates) mit gleich wenig Geld in derselben Branche tätig: EDV.
            Der Grund, warum ich nicht so wahnsinnig viel auf die Reihe gebracht habe, sind mitnichten die anderen, sondern meine eigene Unfähigkeit.

          3. Kuno Gansz von Otzberg

            Sie wurden also durchs Bordell reich genauso wie Trumps Vater/Grossvater. Eins fehlt ihen allerdings noch: das letzte Hemd hat keine Taschen. Warum diese Plackerei umsonst gemacht haben wenn die im Jehnseits in der Hoelle schmoren? Warum noch im Jehnseits weiter eine noch groessere Plackerei „auf ewig“ erleiden zu muessen. Ich meine, jeder mit logischem Verstand wuerde es bei einer Plackerei beruhen lassen anstatt im Jehnseits in einen noch viel groesseren Sumpf zu geraten.
            Lassen Sie sich nicht von mir ueberzeugen aber dafuer von Blaise Pascal, der war ein groesserer Wissenschaftler als ich es bin. Gibt es keinen Gott und sie glauben an ihn so haben sie nichts verloren noch gewonnen. Gibts aber einen Gott und sie glaubten nicht an ihn so haben sie diesen erzuernt und landen in dampfender Kackebruehe im Jehnseits „wo der Wurm nicht aufhoert und das Feuer nicht erlischt“. Ersparen sie sich dieses doch.

          4. Vergiss es auch du Iseli. Ein Beispiel. Für dieses kannst du 99 Gegenbeispiele finden. Aus 100 wird einer wirklich was. Ich werde in etwa das selbe haben wie die meisten, die hier schreiben. Ich sehe eben nicht nur A sondern auch B. Das ist alles. Den Stein der Weisen hat noch niemand gefunden un wird auch nie einer finden, weil es ihn nicht gibt.
            Gerade wen man Schweizer ist, wie Sie, glaube mich hier nicht zu irren, hat man den Schweizer Franken und wenig Steuer im vergleich zu Deutschland. Wohl ein Riesen Vorteil wenn man im Ausland weilt.

          5. @Kuno
            Zitat: „Sie wurden also durchs Bordell reich“
            Nö, das war offiziell ein Restaurant & Discothek mit Showbühne und Zimmervermietung. Was die Gäste auf den Zimmern getrieben haben, war deren Bier.
            Sollte ich mich irren und der unwahrscheinlichste Fall aller Möglichkeiten träte ein und es gäbe tatsächlich einen Gott, dann gäbe es milliarden Gründe, warum er sich vor allen seiner Opfer rechtfertigen müsste. Entweder seiner mutwilligen Verbrechen oder Verbrechen durch Unterlassung.
            Gäbe es einen Gott wäre eines sicher, ich könnte das A****loch nicht leiden.

          6. W. Ertsteigerung

            #Hans Iseli, warum vergleichst du Nick mit Bill Gates, dem derzeitig reichsten Mann der Welt? Das ist ja jenseits von Gut und Böse. Wir sind wohl alles Versager, denn ein Bill Gates wird niemals in den Kongo Südamerikas auswandern.

          7. @Zardoz
            Warum denkst du bin ich nach Paraguay gekommen? Wegen seiner Möglichkeiten! Territorialbesteuerung, günstiges Land, geringe Bauvorschriften. Heute denke ich zwar, Georgien wäre die weitaus bessere Wahl gewesen, aber hinterher ist man immer klüger.

          8. Nick: Die Dinge ändern sich ja auch. Paraguay war durchaus gut. Aber jetzt nach Jahrzehnten. geht kaum noch was. Georgien wäre jetzt sogar sicher besser. Keine Frage. Aber vielen Georgiern wird das trotzdem nichts nützen.

          9. Stefan Krasulsky

            Dieses;: „Viele kleine Entscheidungen, die den Unterschied machen.“ nehme ich in meinen Zitatewortschatz auf! Danke dafür — und volle Zustimmung zum Kommentar insgesamt.

      2. Nun, die Mehrzahl der Einwanderer kommt aber nicht her, um hart zu arbeiten sondern man sucht billige Arbeitskräfte oder es zieht ältere Herren hierher, die sich gerne junge Mädchen mieten, je jünger, desto besser. Dazu kommen Betrug und Abzocke, von wegen ehrliche Arbeit. Es gibt natürlich Ausnahmen.

        1. @Peter „Welche Sozis?“
          Ähhh, z.B. die Mehrheit der Abgeordnetenkammer von ca. 60% , die für die Enteignung der Willersinn Estancia gestimmt haben vielleicht? Oder was sind die Deiner Meinung nach? Etwa wirtschaftsliberal?
          Paraguay im Besonderen, genauso wie Lateinamerika im Allgemeinen ist traditionell rot. Sicher sicher, größtenteils populistisch rot und korrupt bis ins Mark, aber eben rot.

          1. W. Ertsteigerung

            Ich bin vollkommen Ihrer Meinung: Paragauy, ein durch und durch sozial-/kommunistisches Land, einfach auf Mittelafrika bzw. Mittelamerika adaptiert: diejenigen Paragauys Comun, auch Proletariersocken, die überhaupt arbeiten, arbeiten alle für einen Mindestlohn von 350 USD pro Monat. Die Oligarchen tragen fleißig ihre rote Krawatte. Tief rot-colorierte Colorado-Partei, die dieses Land mit Korruption und Amigowirtschaft seit Jahrzehnten fest im Griff hält.

      3. Nick, meinst Du wirklich 4.512 US Dollar? Oder hast Du Dich in der Währung geirrt? Weil, das währen mehr als 25 Millionen Guaranies. Wer kann diesen Mindestlohn bezahlen? Soviel wird nicht einmal in Europa verdient. Oder hast Du Dich im Land geirrt?. Ich weiß, Du bist wie Kuno ein Fan vom Internet, aber wann hast Du Zeit fürs Internet, da Du ja 14 Stunden täglich auf dem Traktor sitzt? Naja, wenn man sich kein Büro leisten kann, muss man eben auf etwas anderem Platz nehmen, damit die anderen einem nicht auf den Sack gehen. Du bist auch nur son möchtegern. Du hast in Deinem Leben noch nie etwas erarbeiten müssen.

        1. 4.512 US Dollar kann schon stimmen. Ne, nicht pro Monat. Pro Jahr. Wir sind ja nicht in Europa, wo man das im Monat verdient. Hat man in Europa täglich 7 bis 11 Uhr Grundschule+ Plus abgeschlossen. 4.512 US Dollar ist wohl ein Durchschnitt, den hierzulande verdienen ein paar Amigos weit über 4.512.000 US$ pro Jahr, das impliziert, dass die meisten Menschen hier mit Mischeln und Türken oft zwischen 80 und 200 US$ verdienen, steuerfrei, ne nicht pro Tag, pro Monat. Das reicht für Streichholz, ein paar grati Bierpacks für Papa, zwei Eier täglich für die Kinder und ein Smartphone. Was will man mehr im Leben.

        2. @eggi
          Au weia! Die Belege stehen darunter. Was hat dich jetzt daran gehindert einfach mal selbst nachzulesen, bevor du Dich hier der Lächerlichkeit preisgibst?
          Zitat: „aber wann hast Du Zeit fürs Internet, da Du ja 14 Stunden täglich auf dem Traktor sitzt?“
          Ich schrieb regelmäßig und oft, nicht täglich.
          Zitat: „Du bist auch nur son möchtegern. Du hast in Deinem Leben noch nie etwas erarbeiten müssen.“
          Meine Bandscheiben sind da leider anderer Meinung.

          1. Nick, schicke bitte die Belege, wo geschrieben steht, das in Py 4.512 Dollar mindest Lohn sind., schicke bitte auch die Belege, wer das bezahlen kann, da Du ja scheinbar Landwirt bist, weil Du ja 14 Stunden auf dem Traktor sitzt, zahlst Du sicher das Geld für jeden Arbeiter, ich für meinen Teil, kann nur sagen, soviel verdiene nicht einmal ich als Chef. Ich mache mir nichts draus, ob ich mich lächerlich mache oder nicht, ich ziehe mein Konzept durch und fertig. Aber überlege mal selber 4.512 Dollar für einen Arbeiter in Py? Aber Du zahlst es sicher für Deine 25 Angestellten. Deine Bandscheiben sind kaputt, trotzdem sitzt Du 14 Stunden auf dem Trekker? Oh man Nick, Du bist ja schon fast genauso Hirntod wie die Einheimischen. Ich will Dir Dein “ Verdienst“ nicht absprechen, aber wenn Du mir erzählen willst, das Du allen Deinen Arbeitern 4.512 Dollar pro Monat zahlst, bist und bleibst Du nur ein Hochstapler. Ich glaube kaum, das das Du pro Monat 112 Millionen machst, nur um die Angestellten zu entlohnen, aber ist Dein Ding.Wenn Du meinst, irgend etwas zu verbreiten mach es, ist aber realitätsfremd, genau wie Du.

  3. Das alles deutet stark darauf hin dass das Laborfleisch in Asien auf den Markt kommt und somit die Landwirtschaft um 50% verringert (obsolet macht) und die Viehhaltung auch um dasselbe verringern wird.
    Clean meat scheint im Kommen zu sein.

  4. „Nick, meinst Du wirklich 4.512 US Dollar? Oder hast Du Dich in der Währung geirrt? Weil, das währen mehr als 25 Millionen Guaranies.“
    Wenn man mit geoeffneten Augen durch Py laeuft, dann faellt in vielen Laeden oder anderen Betrieben ein angehefteter Zettel mit der Aufschrift: „Salario minimo vigente; 2.192.839,00“ , ins Auge.
    Dieser mal 13 macht etwas ueber 28 Millionen pro Jahr.
    In D. bekommt der Hartz4 – Faulenzer sogar noch etwas mehr.

  5. Der obige Artikel, und andere Artikel auf dieser Webseite über die Probleme der Landwirtschaft (z.B. wg Dürre) in Paraguay zeigen mir, dass es für viele Deutschsprachige in Paraguay nützlich sein könnte, gelegentlich auf meiner Webseite zu lesen.
    Als Start empfehle ich:
    www.freizahn.de/2018/07/moegliche-ertraege-im-biolandbau/ und, vorallem wegen der vielen weiterführenden Links am Ende: www.freizahn.de/2019/05/anmerkungen-zu-einer-gruenen-wahlkampfveranstaltung-fuer-landwirte/
    Paraguay könnte seine landwirtschaftlichen Erträge voraussichtlich ganz erheblich steigern und zugleich die Ausgaben im landwirtschaftlichen Sektor, und die damit verbundenen Importe, ganz erblich reduzieren.
    Interessant wäre sicher auch www.freizahn.de/2019/09/klimaschutz-durch-landwirtschaft/ . Paraguay könnte das nutzen und z.B. jede Menge CO2-Zertifikate per Landwirtschaft produzieren und verkaufen.
    Schließlich empfehle ich das Buch „The Fat of the Land“ von Vilhjalmur Stefansson (http://highsteaks.com/the-fat-of-the-land-not-by-bread-alone-vilhjalmur-stefansson.pdf) und dazu z.B. meine Artikel https://www.freizahn.de/2018/10/warum-bald-krieg/ und www.freizahn.de/2019/01/gesund-abnehmen-auch-ohne-sport-und-hunger/ . Mein Vorschlag: Paraguay könnte z.B. Pemmikan (eine ohne Kühlung bis über 20 Jahre lagerfähige, extrem nahrhafte Mischung aus Dörrfleisch und Fett produzieren und z.B. nach Europa verkaufen. Dazu passen würde auch mein Artikel www.freizahn.de/2017/06/abschlussvortrag-der-grassfed-exchange-2016/ , der zeigt wie man auch in Paraguay sehr viel mehr aus dem Land herausholen und zugleich den lokalen Wasserhaushalt verbessern (und damit Dürren verhindern) und große Mengen CO2 einlagern kann.
    Die Landwirte in Paraguay könnte zeigen, das Klimaschutz, Umweltschutz und eine gesunde, auf Fleisch und Fett basierte Ernährung gut zusammenpassen.
    Herzliche Grüße, von einen Zahnarzt und Ingenieur aus Deutschland.

    1. Sie wollen also „Charki“, so wie man das Doerrfleisch hier nennt, nach Europa exportieren? Meinen sie dass die Leute ins Restaurant gehen und „Charki“ bestellen?
      Nein, die Leute gehen in die Gaststaette um fettiges ungesundes halbrohes Steak zu essen. Niemand spaziert in die Nobelgastronomie um „Doerrfleisch“ zu bestellen mit Cola – dazu muss man dann als Hauptgericht 10 Schnaepse und 5 Maass Bier bestellen um auf die Idee des Doerrfleisches als Hauptspeise zu kommen. Doerrfleisch ist zwar gesund aber nur fuer europaeische Hungerleider und Oekofreaks.
      Beim lokalen frueher hier weitverbreiteten Pemmikan (pre Kuehlschrankaera), aka „Charki“, frassen die Maden das was dann geruhte zu faulen vom Fleisch weg bis es doerr war. Danach waren da noch immer Maden die man dann je nach Geschmack wegpulte oder in den Guiso (lokales roemertopf Gericht) mit hineinnahm. Der Pemmikan hielt sich in der Tat in Freiluft lange, aber nicht so „ewig“ wie sie hier behaupten wollen – es sei denn er wird heute chemisch behandelt, d.i. haltbar gemacht. Der lokale Charki duerfte auch lange halten wenn man ihn mit Mapex (Piretroide Gift) jede Woche einmal besprayen wuerde so dass Hinz und Kunz tot geht.
      Haelt Pemmikan lange ohen Kuehlung ergo was? Nun es wurde schwer mit Chemie behandelt. Von Oekonahrung kann man daher beim Pemmikan nicht reden. Oder schliesst du es luftdicht anaerobisch in der vakuum Tuete ein?

      1. Beim Pemmikan Bestellen im Restaurant duerften den Kunden die Zaehne ausfallen und Plomben wegbrechen. Dafuer duerfte auf dem Menue auch gleich ein Zahnarztservice im Speiseplan stehen. Ich nehme an der Exklusivservice wuerde von der Praxis Becker&Becker geleistet werden, oder irre ich mich?
        Sind sie auf Kundenfang wie der Rattenfaenger von Hammeln?

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