Vorerst letzter Repatriationsflug nach Europa geht heute

Asunción: Nachdem am Montag schon ein Repatriationsflug von Paraguay nach Spanien ging folgte heute der zweite und vorerst letzte, der rund 180 Europäer nach Paris bringt. Unter ihnen befanden sich über 70 Deutsche, 6 Österreicher und diverse Schweizer.

Ähnlich wie schon beim ersten Repatriationsflug am 30. März gab es auch heute, bei dem der Französischen Botschaft, wieder eine Warteliste für Leute, die falls jemand nicht zum Flughafen kommen sollten, ihren Platz besetzen. Die Passagiere, des aus Montevideo kommenden Fluges, sind größtenteils Touristen, die die Dauer der Pandemie sowie der Maßnahmen unterschätzten, kamen aus allen Teilen des Landes, und natürlich auch aus dem Chaco.

Ab 14:00 Uhr waren die es die österreichischen Passagiere mit Sitzplatzbestätigung, die Dank der Hilfe vom C-Team zum Flughafen Silvio Pettirossi kamen. Später gesellten sich neben einer Vielzahl Deutscher auch Reisende aus anderen Ländern hinzu, und hauchten dem ansonsten brach liegendem Flughafen wenigstens für Stunden Leben ein. Personen, die den Flug für nur 450 Euro bisher noch nicht per Banküberweisung gezahlt hatten, konnten eine einfache Verpflichtungserklärung unterzeichnen, wodurch sie zum Einchecken durchgelassen wurden.

Europäer bei der Überprüfung ihrer Daten im überdachten Außenbereich des Flughafens

Die drei großen europäischen Nationen, Deutschland (30.03), Frankreich (29.04.) und Spanien (27.04.) haben ihre Flüge nun bereitgestellt. Sollte sich die Quarantäne nicht noch Monate hinziehen ist vorerst nicht mit weiteren Flügen zu rechnen, was unter anderem damit zutun hat, dass Bürger in Notlagen schon ihre Auslandsvertretungen kontaktiert haben.

Wochenblatt

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6 Kommentare zu “Vorerst letzter Repatriationsflug nach Europa geht heute

  1. Auch wir hatten das Glück, das wir mitfliegen konnten. Leider ist das Gepäck in Frankreich hängengeblieben und nun ist es erst einmal weg,da die es nicht geschafft haben, dass die das Gepäck für die Leute, die nach Frankfurt weirergeflogen sind,durch zu schleifen. In Frankfurt hat man bei Lufthansa gesagt,dass wäre nicht deren Schuld. Naja,mal abwarten was kommt. Aber sind mit viel Hektik und Verspätungen doch noch angekommen. Von der Organisation der Botschaften aber alles gut organisiert. Und 450 € pro Person war echt ein sehr fairer Preis. Danke nochmal an alle die das mit organisiert haben.

  2. Also laut aireuropa hat der eingesetzte Deamliner 296 Sitzplätze für Passagiere. Und der Flieger war 100% besetzt. Es waren auch noch Italiener und Polen und Spanier dabei. Vieleicht auch noch andere ich war selber dabei habe aber natürlich nicht nach gezählt. Der Flieger flog nach der Landung in Paris mit den Spaniern weiter nach Madrid. Zu loben war die sehr gute Zusammenarbeit der Botschaften fFankreichs und Deutschlands am Flughafen Luque. Zum Schluss warteten noch 9 Personen, auch ich, ohne zusage auf einen Platz im Flieger. Da wohl vorab in Montevideo noch reservierte Plätze nicht besetzt wurden, konnten alle 9 ohne Tickets mit genommen werden. Es ging zu 100% auf.
    Leider sind wohl einige Deutsche, Österreicher und Polen hier in Paris eine Nacht hängen geblieben, aber das Flughafenhotel hat geöffnet. Und morgenfrüh geht wieder ein Flug nach Frankfurt.

  3. die haben diverse Schweizer mitgenommen. War mir gar nicht aufgefallen, dass es in Paraguay so viele dieses Geschlechts – Diverse – gibt. Aber naja, ich bewege mich vermutlich in einem anderen Milieu.

  4. Da werden jetzt einige Wochenblatt-Forenkommentareleser und -innen froh sein, dass ich nicht im Flugi sitze und weiterhin aus Paragauy meine allseits beliebten investigativen Kommentare abgebe. Wäre ja gerne mitgeflogen, aber die nehmen keine Westchiesen mit.

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