Asunción: Das Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologien (Mitic) sprach eine wichtige Warnung an die Bevölkerung aus, nachdem betrügerische Nachrichten über vermeintliche Verkehrsbußgelder aufgetaucht sind.
Die Behörde warnte, dass es sich um ein Cyber-Betrugssystem handelt, das darauf ausgelegt ist, Autofahrer zu täuschen, sich ihrer persönlichen Daten zu bemächtigen oder Geld zu stehlen.
Die staatliche Stelle alarmierte die Bevölkerung vor den Risiken, auf diese verdächtigen Benachrichtigungen zu antworten oder auf die beigefügten Web-Links zu klicken.
„Tappen Sie nicht in die Falle! Wenn Sie Nachrichten über vermeintliche Knöllchen mit Links zum Bezahlen oder zur Datenbestätigung erhalten, rufen Sie diese nicht auf und antworten Sie nicht. Es handelt sich um eine Betrugsmasche. Überprüfen Sie Informationen immer ausschließlich über die offiziellen Kanäle“, hieß es.
Wie der Betrug funktioniert und welche Maßnahmen zu ergreifen sind
Die Cyberkriminellen nutzen typischerweise Methoden des Social Engineerings über Textnachrichten (SMS) oder Messaging-Apps. Dabei geben sie sich als Kommunen oder Verkehrsüberwachungsbehörden aus, um bei den Nutzern unter der Androhung von Aufschlägen oder sofortigen Sanktionen Unruhe zu stiften.
Die Behörden empfehlen folgende Sicherheitsmaßnahmen, um nicht Opfer dieser Angriffe zu werden:
-Keine verdächtigen Links öffnen: Das Öffnen von Links vermeiden, die auf nicht verifizierte Zahlungsportale oder Formularseiten zur Datenerfassung weiterleiten.
-Keine vertraulichen Informationen preisgeben: Keine offizielle Institution fordert Kreditkartennummern, Passwörter oder Bankdaten per Textnachricht an.
-Ausschließlich über offizielle Kanäle prüfen: Bei Zweifel an einer möglichen Ordnungswidrigkeit direkt bei den zuständigen Gemeindeverwaltungen, den offiziellen Webportalen oder den eingerichteten Telefonhotlines der Kommune nachfragen.
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