Wachsende Armut wegen fehlender Geburtenkontrolle

Asunción: Besonders fruchtbarer Boden sind die nördlichen und südlichen Teile der Costanera, wie ein Berater des Bürgermeisters erklärte. Der Zuzug aus dem Inland ist von sekundärer Bedeutung.

Obwohl bisher immer der Zuzug aus dem Inland als Hauptproblem für die wachsende Armut bzw. den Anteil der Armen in der Hauptstadt identifiziert wurde, erklärt nun Marcos Cáceres, Berater von Bürgermeister Mario Ferreiro, dass es die überaus hohe Geburtenrate in den Armenvierteln ist, die tatsächlich dafür verantwortlich ist.

Zudem tut die Stadt nichts dafür, dass die überdurchschnittlich hohe Anzahl an Kindern eine geeignete Betreuung und Bildung erhält. Während Menschen auf dem Parkstreifen hausen oder in überflutenden gebieten kein Baustopp ausgesprochen wird, wird sich daran auch nichts ändern.

Cáceres erklärte derzeit damit beschäftigt zu sein, der großen Anzahl an Familien, zukünftig ein Zuhause anbieten zu können. In Verbindung mit dem Staat sollen im Bañado Tacumbú 2.600 Wohneinheiten entstehen und im Bañado Norte weitere 1.800. Damit würde die Costanera Norte befreit von Besetzungen. Ebenso würden die öffentlichen Plätze in deren Umgebung keine Besetzungen mehr zu fürchten haben.

Inwiefern der Plan tatsächlich aufgeht bleibt abzuwarten, dennoch erkennt man einen Wille von Seiten der Bewohner, eine definitive Lösung annehmen zu wollen, was so auch nicht selbstverständlich ist.

Wochenblatt / Abc Color

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11 Kommentare zu “Wachsende Armut wegen fehlender Geburtenkontrolle

  1. Das beste wäre doch für alle Beteiligten, wenn die Frauen besser aufgeklärt würden über Empfängnisverhütung. Außerdem sollten diesbezügliche Maßnahmen und dabei entstehenden Kosten, bis hin zur freiwilligen Sterilisation, durch den Staat übernommen werden. Gerade die ärmere Bevölkerung vermehrt sich proporzional besonders stark (genau wie die Muslime und Afrikaner), ohne daß deren Nachwuchs jemals eine vernünftige Perspektive im Leben haben werden und weiterhin in Armut leben müßten. Das wäre aus meiner Sicht soziale Verantwortung gegenüber den Menschen, auch wenn das die katholische Kirche anders sehen mag.

    1. Ich möchte behaupten, in West-Europa bekommen auch die ärmeren Familien nicht unbedingt mehr Kinder als der Durchschnitt. Dann eher schon asoziale Familien und sogenannte Flüchtlinge, sowie ganz bewußt Muslime, denn das ist Teil des islamischen Dschihads und wird auch ganz offen vom türkischen Islam-Präsidenten Erdogan gefordert, um auf diese Weise das christliche Abendland zu islamisieren und innerhalb der nächsten 50 Jahre zu dominieren.

  2. Der Umzug in neue Wohngebiete weg von der Costanera wird wohl nicht funktionieren, weil ja deren „Arbeitsplätze“ in der Nähe der Costanera liegen. Solche Pläne gab es schon früher und diese sind gescheitert.

  3. Zuerst muss von der Obrigeit ein Planungskredit von 500 Millionen Dollar bewilligt werden… nach der Planung kann dann abgeklaert werden wohin die Kohlen verschwunden sein

  4. Die gleiche Denke wie in Europa: man muss ihnen bieten… Sie müssen nicht leisten, denn sie sind ja arm und haben damit alle Rechte und Ansprüche. Aber keine Pflichten.
    Erinnert mich an eine solche Frau, die bei uns betteln kam: Kein Problem, Du kannst bei uns stundenweise arbeiten, wir bezahlen den Sueldo Minimo plus die Ferienzulage und Aguinaldo-Anteil!
    Entsetzte Reaktion der Dame: no,no, Senora! Ich brauche Geld, keine Arbeit!

  5. Jedes junge Mädchen, jede junge Frau kann sich in den Hospitälern kostenlos eine Anti-Empfängnisspritze geben lassen.
    Warum machen sie es nicht?
    Weil ein Frau ohne Kind „nur“ eine Señorita, eine mit Kind eine Señora ist.
    Und weil die Männer viele Kinder machen wollen, um zu beweisen, wie männlich sie sind.
    Die WOLLEN nicht verhüten.

    1. Das mit der kostenlosen Anti-Empfängnisspritze war mir bis dato nicht bekannt. Insofern muß ich die Unterstellung, der Staat würde nichts gegen die wachsenden Sozialproblemen aus ungewollten Schwangerschaften tun, zurück nehmen. Dann freilich hat die unverantwortliche Vermehrung viel mit Dummheit zu tun und gehört bestraft, so wie das in China der Fall war. Die katholische Kirche freilich wird dagegen Sturm laufen – doch praktische Hilfe gewährt sie den Familien nicht.

  6. Kuno Gansz von Otzberg

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    In den Gesundheitszentren des Chaco koennen sich die paraguayer gratis Kondome holen. Die sind wirklich gratis und immer vorhanden, wie sie mir sagen.
    Also, an fehlender Politik solls nicht liegen – eher an Faulheit und Bequemlichkeit der paraguayer diese zu holen und zu benutzen. „In der Hitze des Gefechts“ ist es fuer so manchen wohl zu viel so weit vorauszuplanen und die „asi no ma'“ Mentalitaet nimmt ueberhand.
    Kondome gibts bei den Gesundheitszentren aller „Geschmacksrichtungen und gustos“ umsonst. Also an der Auswahl kannst wiederum auch nicht liegen.
    Andererseits sind ja die Kinder die Altersversicherung der paraguayer so dass die Maedels zusehen so schnell wie moeglich zum Kinde zu kommen – in einem unachtsamen Moment wird der Mann halt verfuehrt.
    Aus dem Grunde duerften alle freien Verhuetungsmittel eigentlich nicht den gewuenschten Effekt verursachen. Desweiteren ist ja die Katholische Kirche gegen Verhuetungsmittel aller Art (in dem Fall sind sie bibeltreu und die Protestanten nicht) und die Pfaffen sind immer ein unterschwelliger Machtfaktor unter den Paraguayern (el cura dice – und das wird dann auch getan).

  7. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Im Islam gabe es Jahrhunderte einen Spruch: „naechstes Jahr treffen wir uns beim goldenen Apfel“. Die „goldene Apfel“ war jeweils die naechste groessere Christen Stadt, die es zu erobern galt.
    Lange Zeit war „der goldene Apfel“ Konstantinopel, heute Istanbul. Als das fiel war der goldene Apfel: Wien. Wien wurde vor der Belagerung der Tuerken jahrelang als groesste Festung Europas ausgebaut. Nur eben die Tuerken unter Kara Mustafa, hatten damals die weltbesten Mineure mit denen sie wie die Ratten Tunnel um Tunnel unter die Festung Wien gruben und dort einen ganzen Raum voll Pulverfaessern in die Luft fliegen liessen – genannt Mine. Die letzte Mine konnten die Wiener finden und schnell die Zuendschnur, die schon brannte, loeschen. Dann griff das christliche Koalitonsheer (die heilige Liga) an vom Kahlen Berg unter dem polnischen Koenig, und schlug die Tuerken in die Flucht. Wien ist also noch immer der „goldene Apfel“ des Islam.
    Den Polen sind alle Christen auf ewig zu dank verpflichtet dank ihres Koenigs Jan Sobiesky.
    Die Türken vor Wien – Die zweite Belagerung https://www.youtube.com/watch?v=akCEbLKiJEg
    Man will Europa heute durch Einwanderung islamisieren.

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