Waffenarsenal nach Hausdurchsuchung bei Deutschem gefunden

Caacupé: Im Ortsteil Cabañas in einem geschlossenen Wohnviertel wurden heute Morgen um 06:00 Uhr mehrere Häuser durchsucht. Der deutsche Administrator wurde als Eigentümer zahlreicher Kriegswaffen ausgemacht.

Im geschlossenen Wohnviertel San Francisco fanden Ermittler am heutigen Morgen eine große Anzahl Kriegswaffen und Munition. Der Eigentümer soll ein Deutscher sein. Der Deutsche, dessen Name der Redaktion bekannt ist, erklärte diese Waffen für seinen Schutz zu besitzen, da er von vielen Landsleuten aus Caacupé und San Bernardino Drohungen erhält. Diese sollen sich auf Betrug beziehen. Inwiefern für diese Waffen der Besitz legal ist, kann erst nach einer Verifizierung gesagt werden.

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20 Kommentare zu “Waffenarsenal nach Hausdurchsuchung bei Deutschem gefunden

  1. Sich in Py zu bewaffnen (und zunehmend auch in Germanistan) zeugt von gesundem Menschenverstand und Überlebenswillen. In Py kann man das Volk nicht beschützen, weil die finanziellen Mittel fehlen und in Deutschland, so scheint mir, ist der Terror gegen die deutsche Bevölkerung von großen Teilen der kriminellen Politik gewünscht.

        1. Mir schon, nur ich würde mich eher in D wo es gefährlicher ist hier ! Seid 32 Jahren lebe ich hier und hatte noch keine Zwistigkeiten nur die prepotenten Europäer.

          1. @Alfredo
            Dir ist offensichtlich nicht klar, dass die Mordrate in Py um ein vielfaches höher ist als in D und dass alleine die EPP in den letzten 3 Jahren über 30 Morde begangen hat, wovon viele Opfer deutscher Abstammung waren. Aber klar, in D ist die Mordrate (geschätzt) in den letzten Jahren stark zunehmend und man geht auch nicht besonders ehrlich damit um.
            Aber sicherer in Py? Du machst wohl Witze!

  2. Wenn jetzt ausgerechnet bei einem Deutschen Kriegswaffen gefunden werden, so muß mich dies zwangläufig an den Fall „Olbricht“ vom „Schwarzwalddörfle“ erinnert, der noch zu seinen Lebzeit sogar öffentlich erklärte, er sei die einzige in Paraguay wohnende Person, die von der dafür zuständigen Behörde die Genehmigung zum Besitz und Gebrauch von Kriegswaffen habe. Auch Olbricht hatte eine ansehnliche Anzahl an Kriegswaffen, und verfügte auf seinem Gelände über eine Schießbahn, wobei er auch sich anbot in der Unterweisung im Gebrauch dieser Waffen. Diei Frechheit, mit welcher er seine öffentliche Werbung betrieb, ließ tatsächlich vermuten, daß seine Erzählungen über die Legalität seines Waffenbestzes der Wahrheit entsprechen könnten, obwohl es schon sehr zweifelhaft ist, daß Dimabel diese nur ein Mal existierende Genehmigung im Lande ausgerechnet noch einem Ausländer erteilt. Nach diesem jetzt plötzlich bei einem anderen Deutschen, und ebenfalls in Caacupé, Kriegswaffen aufgetaucht sind, läßt dies vermuten, daß es sich hier um die Waffen von Olbricht handelte, die Olbricht noch vor seinem Tod zur Verwahrung einem anderen Landsmann weitergegeben haben könnte.

  3. Kuno Gansz von Otzberg

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    Diese „Kriegswaffen“ sind allesamt bei den Waffenhaendlern im zentralen Chaco legal erhaeltlich. Sogar obzwar die Waffenbehoerde DIMABEL, so wie ich es verstanden habe, „black guns“ die das Aussehen einer AR15 oder AK47 haben, verboten hat. Ich wollte mal eine Mosin Nagant (russisches Gewehr des 2 Weltkriegs) als Restneubestand aus den USA bringen, welches mir damals aber verboten wurde – nicht sonderlich schade da man die Munition in Paraguay sowieso nicht kriegt aber der Preis des Neugewehrs noch in original Cosmolinepapier fuer 150 US$ war allzu verlockend.
    Das eine Gewehr ist eine Kel Tec Sub-2000 in 9mm Luger (niedrige Qualitaet), das andere schein eine AR15 Zivilversion zu sein in 223 Rem (auch legal) und der Rest ist eine Schrotflinte (Maverick) und dann noch eine Ruger LCP Pistole im Kaliber 380 ACP, zusaetzlich zu einigen Jagdgewehren. Nun das alles duerfte so halbwegs „legal“ sein bei den richtigen Beziehungen „nach oben“.
    Hat er fuer jede Waffe ein Carnet de Tenencia (Waffenschein), so hat er die Waffen legal. Nur muss er die regelmaessig erneuern was langsam bei so vielen Waffen aufs Geld kommt. Die Anzahl an Waffen ist bis jetzt in Paraguay nicht beschraenkt – wuerde ja auch nicht Kriminelle treffen sondern immer nur legale Waffenbesitzer die ja in 99% der Faelle nie kriminelle Taten damit verueben.

    1. Ob die „Heilige Schrift“ erlaubt, sich wie ein Krieger zu bewaffnen, der sich bestenfalls geistig im Krieg befindet? Wäre es nicht klüger, sich mit einer Anzahl von in Castellano gechrieben Bibeln einzudecken, die man den Ladrones notfalls an den Kopf wirft? Wie würde der „Heiland“ diesen Kommentar aufnehmen und bewerten? Mir scheint, Kuno ist eher ein Anhänger des für die Christen weniger wichtige Alte Testaments.

      1. Kuno Gansz von Otzberg

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        Sie scheinen ja langsam ein Sehnsucht nach biblischer Belehrung zu entwickeln – nun, nutzen Sie die Zeit wo es noch Pfaffen gibt die ihnen „reinen Wein“ einschenken anstatt ihnen nach dem Maul zu reden.
        Die alten Israeliten waren Krieger und Bauern – was ihnen dann z.B. nach der Vertreibung 70 A.D. gehoerig verdorben wurde in Europa (die Juden wurden u.a. nach Koelln deportiert ins heutige Deutschland) da sie dort nicht Grundbesitz eignen durften so dass sie Kaufleute, Geldwucherer und Bankiers wurden.
        Selbst bei Menno Simons gesammelte Schriften findet man das Wort Frieden nur 516 mal also nicht mal auf jeder der 671 Seiten der gesammelten Schriften, also weniger als 0.1 % der Worte pro Jeder Seite handelt sich ueber Frieden.
        Obzwar der Christ immer Frieden suchen soll, so ist doch biblisch gesehen die Friedensbewegung eher ein Schwarmgeist. Mit den Jahrhunderten wurde der Friede immer mehr zum Hauptmerkmal des Mennoniten obzwar das Hauptmerkmal der Mennoniten laut Menno Simons die Bibel- und Schrifttreue ist und war. Da jeglicher Kampf gegen die Authoritaeten damals vor dem 30 jaehrigen Krieg (etwa 1648 zuende) sowieso aussichtslos war, so wehrten sich die Mennoniten erst gar nicht mehr. Ab dem Prinzip cuius regio eius religio gabs dann eine Verschnaufpause von den Verfolgungen. Die eine Backe hinhalten wird von den Mennoniten gepflegt, aber nur nicht Mennoniten gegenueber und auch nur bei Waffengewalt – unter sich hauen und stechen sie was das Zeug hergibt, was von Backe hinhalten ist keine Rede mehr davon. Die Jahrhunderte haben auch bei den Mennoniten viel Schlacke anhaeufen lassen die man heute nicht mehr abschuetteln kann wie eben auch bei den Katholischen der Synkretismus mit Pachamama und anderen integrierten Indianerkulten.
        AR-15 semiauto Sturmgewehre (5.56 NATO Kaliber) zirkulieren im zentralen Chaco doch mehrere Dutzend legal die sich die Ganaderos vorrangig unter den Nagel rissen – dieses Kaliber ist zur Jagd eigentlich zu klein aber auf weniger als 500 Meter fuer die Verteidigung gegen Menschen ideal.
        Das Christentum ist ihnen eher wie ein Rotes Tuch auf das sie sich stuerzen wo immer es geht – allerdings werden Sie nirgendwoanders festen moralischen Halt finden als eben bei den wahren Christen.

        1. Dieser Mann, dessen Gelände und Gebäude heute durchsucht wurden, ist hochkriminell. Er zockt Deutsche und Einheimische gnadenlos ab. Es hat den Richtigen erwischt. Schade dass die Polizei seinen Tresor in der Garage, welcher voll mit ergaunertem Geld ist, offensichtlich nicht entdeckt hat. Auch umfangreiche Drogen sollen dort gelagert sein.

        2. Kuno, genau wie Joss sitzen Sie bis zum Hals in der „christlich-religiösen“ Gülle, dass Sie gar nicht mehr in der Lage sind, über den Rand der Jauche-Grube hinauszublicken. Mich stört es nicht, aber hören Sie bitte auf mit ihrem scheinheiligen Gelabere, das mir auf den Wecker geht. Oder glauben Sie beide wirklich, dass sich jemand dadurch zu irgend etwas bekehren läßt?

    2. Herr Späh ist ein notorischer Lügner. Sobald sich sein Mund öffnet, sprudeln Lügen heraus. Vollumfängliche Zustimmung für die Kommentatoren, die über die Abzocke und Erpressung der Bewohner des „Wohnkomplexes Späh“ berichten. Herr „Adi Hitlar“ und Herr „Kuno“ haben absolut recht, diesen Dingen muss nachgegangen werden.
      Späh hat bereits ein neues Projekt am Start: gemeinsam mit Reiner Oberüber (gelber Schein) ist ein Barrio in der Planungsphase „ Monte Pacará“. Dieses Projekt wird regelmäßig von den „Paraguay Pionieren“, Lia und Chris auf Telegram erwähnt.

  4. Aber das ist egal, wo man wohnt, überall ist es gefährlich, siehe San Lorenzo, Fernando del la Morra, Asu direkt und von San Pedro, Missiones und den anderen Gegegenden wollen wir lieber nicht sprechen. Auch ein großes Problem ist, wo zu viele Dachler auf einem Haufen wohnen, jeder neidet jedem alles. Es wird eben die Ignoranz von der Pyler übernommen.

  5. da muss ja jemand ganz schoen die Behoerden mit Kohle motiviert haben so eine Show abzuziehen… is jetzt jedenfalls habe ich noch nichts davon gelesen das es keine Dimabel Karte. gab nichts davon gelesen was ueberhaupt strafbares vorliegt. Nicht ganz so vesetzeskonform haben sich die Beamten erwiesen die einem bestellten Lkw die Abholung eines Containers (von unbeteiligten Eigentuemern) verweigerten und wohl Ihren eigenen Namen und Dienstgrad nicht kannten
    . lachnummer pur denke nicht das da alles so legal gelaufen ist…..

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