Waffenschmuggel in paraguayischem Bus

Buenos Aires: Mehrere Waffen und Munition wurden an der Grenzstelle im Departement Misiones bei einer Routinekontrolle eines paraguayischen Reisebusses am Sonntag beschlagnahmt.

Der Bus befand sich auf der Reise von Asunción nach Rosario im Bezirk Santa Fe. Diese befindet sich 470 Kilometer nördlich von Buenos Aires. Die Stadt ist bekannt als Drogenumschlagplatz und weist eine hohe Anzahl von Mordopfern auf. Dieses Jahr waren es bislang 117, das übertraf den Rekord von 116 Morden im Jahre 2007. In dieser Millionenstadt herrscht Drogenkrieg, Polizeikorruption, soziale- und politische Auseinandersetzungen.

Das Zollpersonal beschlagnahmte Munition für 9mm Pistolen, viele Magazine sowie Sturmgewehre mit ebenfalls dazu passender Munition. Verpackt waren sie in mehreren Paketen, die in Hohlräumen der Klimaanlage versteckt waren. Beide Busfahrer des Busunternehmens “Nuestra Señora de la Asunción“ (NSA) wurden aufgrund der sofortigen Anordnung eines Haftrichters verhaftet. Sie befinden sich im Gewahrsam argentinischer Polizeikräfte. Die Justizbehörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um den Ursprung- und den Bestimmungsort der Ladung zu ermitteln.

Erst vor wenigen Tagen haben argentinische Behörden in Santa Fe ein Gesetz beschlossen, nach dem jeglicher Verkauf von Waffen und Munition für drei Monate verboten ist. Sie wollen damit die Gewalt in dieser Provinz eindämmen.

An der Kontrollstelle vor der Grenzbrücke hatten paraguayische Zollbeamte einen mobilen Scanner (wir haben darüber berichtet) für Lastkraftwägen und Busse positioniert. Bei der Untersuchung mit der neuen Technik entdeckte man die illegale Ware.

Quellen: ABC Color / Ultima Hora / Wikipedia: Mef. ellingen

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