Wahlen zerstören Bildung

Zehn Tage nach den Vorwahlen, die in verschiedenen öffentlichen Gebäuden abgehalten wurden, darunter viele Schulen, traten Schäden an der Inneneinrichtung auf. An einigen Bildungseinrichtungen, wie unter anderem der Schule Clara Piacentini de Cacace im Stadtgebiet Bañado Sur von Asunción sind die Zustände ein Desaster. Hier wurden 198 Stühle und 50 Tische zerstört, 30 Tische fehlen sowie zwei Sanitäreinrichtungen können ebenfalls nicht mehr genutzt werden, 430 Schüler haben keinen vernünftigen Unterricht seit dem 26. Juli.

Die Nationale Wahlbehörde (TSJE) sollte die Schäden ersetzten in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium (MEC). „Wir hoffen, vom MEC kommt bald Ersatz, gerichtliche Schritte von unserer Seite bringen nichts, denn es besteht ja ein Abkommen zwischen der TSJE und dem Ministerium, wir warten auf die Schadensregulierung“, sagte Amada Aranda, Direktorin der Schule.

John Denis vom Ministerium für Kultur und Bildung sagte, es erfolge in Kürze eine Antwort aus der Wahlbehörde. Beide Institutionen müssen Schäden an insgesamt 28 Bildungseinrichtungen im ganzen Land regulieren.

Luis Salas, Direktor an der TSJE, versucht die Sache herunterzuspielen, und erklärte, seine Behörde werde allen Ansprüchen gerecht. „Wir sind bereits in der Schule gewesen und werden alles ersetzen. Die Direktorin informierte uns und wir suchen nach Lösungen und sind besorgt über die Probleme. Keine andere Institution hat sich darum gekümmert, aber wir handeln“, betonte Salas.
Auch in den anderen 28 Schulen bemühe man sich um Aufklärung, wobei einige von ihnen nur “verschmutzt“ wurden und keine Schäden auftraten, fügte er hinzu.

Quelle: Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Wahlen zerstören Bildung

  1. Ach die sollen doch alle nicht so pingelig sein. Es ging schließlich um Wahlen. Welche Rolle spielt da schon Bildung.
    Die Jungs werden ohnehin nur Hilfsarbeiter und die Mädchen bringen Kinder zu Welt und fegen das Grundstück. Da sind Wahlen wirklich vieeeel wichtiger.

    1. Ihren Sarkasmus in allen Ehren. Wir haben am Montag nach den Wahlen einen Bericht aus einer Schule auf Canal 13 gesehen. Die haben da gehaust wie die Schweine. Vandalismus pur. Da muss man sich doch fragen, ist das Gehirn dieser Leute eigentlich größer als ein Hühnerei?
      Sollen sich die Parteien doch gefälligst eine Lokalität mieten.

      1. Tja mieten – das kostet doch Geld, ihr eigenes Geld. Und das geht schon gleich gar nicht.

        Man nutzt die Möglichkeiten, die man hat, in jeglicher Hinsicht.
        Die Parteien – ich meine die Mehrzahl – sind doch alle nur Selbstbedienungsläden, wo jeder soviel abstaubt, wie er kann, ob es gegen das Gesetz, gegen die guten Sitten und den Anstand (gibt es ja eh hier kaum) etc ist.
        Es stimmt – es ist schon nicht mehr lustig, was hier auf vielen Gebieten abgeht.
        „Gut“ haben es nur die, die die Augen schließen und sich vorstellen, sie wären im Paradies und es geht sie alles nichts an. Allerdings kommt für diese dann oftmals irgendwann ein böses Erwachen. Und das trifft auf viele Ausländer wie auch auf viele Paraguayer zu.
        Eine Nachbarin hat 10 Jahre im Ausland geschindert, um ihrem Sohn ein relativ gutes Studium hier zu finanzieren. Sie glaubte an Gerechtigkeit und daran, dass Leistung zählt.
        Nun ist sie wieder hier, sieht 20 Jahre älter aus, der Sohn hat studiert – und hat die falsche Parteifarbe. Nun ist auch er Hilfsarbeiter und hofft auf einen politischen Wechsel und betet deshalb zu Gott…..

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