Wahljustizbehörde stellt Strafanzeige gegen Payo-Anhänger: Diese kontern mit Beweisen für Wahlbetrug

Asunción: Der Oberste Gerichtshof für Wahlrecht (TSJE) hat wegen der Ausschreitungen und des Vandalismus von Anhängern Paraguayo Cubas Klage eingereicht. Diese kontern mit Beweisen. Eine Anzeige wird von Cubas Ehefrau eingereicht.

Die Wahljustiz hat Strafanzeige wegen strafbarer Handlungen gegen die Sicherheit des Zusammenlebens der Menschen, Störung des öffentlichen Friedens, strafbare Handlungen gegen die Verfassungsmäßigkeit des Staates und des Wahlsystems, Behinderung von Wahlen, sowie strafbare Handlungen gegen Verfassungsorgane und Nötigung von Verfassungsorganen gestellt.

Die Klage gegen Unbekannt wurde nach den gestrigen Vorfällen mit Anhängern des Präsidentschaftskandidaten Paraguayo Cubas eingereicht.

Die Anhänger des Kandidaten der Partei Nationaler Kreuzzug hatten sowohl in der Nähe der TSJE als auch in anderen Teilen des Landes eine Reihe von Zwischenfällen provoziert, die sogar in Vandalismus mündeten.

In einem der Punkte des Dokuments weist der Wahlrichter darauf hin, dass eine Gruppe von Personen die Zufahrtsstraßen zur Institution blockierte und so die Ankunft von Lastwagen, die die Wahlunterlagen transportierten, verhinderte.

Personen, die jedoch gestern Abend versuchten mehrere Kartons voller Unterlagen aus dem Komplex zu tragen, kamen nicht zur Sprache.

Währenddessen kann man in mehreren Videos erkennen, dass zwar eine richtige Anzahl an den Wahlmaschinen registriert wurde, diese jedoch von Hand übertragen, komplett andere Nummern an die Wahljustiz weitergeleitet wurden. Wie es nach aktuellem Sachstand aussieht wurde dabei jedoch nur Cruzada Nacional benachteiligt.

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Mehr als 5.000 Personen haben zu diesem Zeitpunkt schon eine Online-Petition unterzeichnet, womit Neuwahlen gefordert werden.

Wochenblatt

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6 Kommentare zu “Wahljustizbehörde stellt Strafanzeige gegen Payo-Anhänger: Diese kontern mit Beweisen für Wahlbetrug

  1. Das arrogante Verhalten der Wahljustizbehörde und das gebetsmühlenartige Wiederholen, dass nie und nimmer da Fehler sich eingeschlichen haben, legt den Verdacht nahe, dass da wirklich nicht alles sauber gelaufen ist. Ich meine mich an einen Artikel zu erinnern, wonach die Angestellten in dieser Behörde da FEST angestellt sind. Sehr wahrscheinlich alles glühende C*lorados, Verwandte von Politikern usw.
    Wenn es wahr ist, dass maschinell kalkulierte Zahlen per Hand nachgebessert werden können, wäre das jedenfalls ein kolossaler Skandal.

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    1. Sehr merkwürdig ist außerdem dass im Laufe des Wahlabends, den ich auf der Seite des TSJE verfolgt habe, immer mehr Stimmen Payo zugerechnet wurden, aber erst als die Sache schon durch war. Am Anfang waren es 16-17 %, am Ende wurden es 22,9%!
      Auch sehr merkwürdig ist, das mit Nutzung einer VPN die Seite mit den Ergebnissen im Ausland gesperrt ist.

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  2. Ui, jetzt bin i aber platt. Ich lebe ja noch nicht so lange hier wie manch Eingeborene in meinem Alter, aber sie sollten doch wissen, wenn dich einer als Geldwäscher, Schmuggler, Drogenhändler, Korrupti, Waffenschieber bezeichnet, dann… na, na dann sogst einfach: “Ig, nö, ig nix Geldwäscher, Schmuggler, Drogenhändler, Korrupti, Waffenschieber. Aber du sein Geldwäscher, Schmuggler, Drogenhändler, Korrupti, Waffenschieber” und, ne, kein und, und streichen.
    Das ist ähnlich wie bei uns im Kindergarten damals: “Frau Kindergärtnerin, der hat mich an den Haaren gezupft”, “néeéeéeéeéeée, die hat mich an den Haaren gezupft”.
    Okay, ich will ja nicht so gemein sein und alles nur schlecht reden. Denn bei uns im Kindergarten damals hat es für beide aber diffico eins hinter die Ohren gegeben. Im Paraafric läuft dat dann schon viel sittlicher ab – da passiert mal jahrelang gar nix. Bis dann gar nix mehr passiert. Alles tranqui oder what.

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  3. Auch wenn ich von Payo absolut nichts halte, doch mit seinen Vorwürfen der Wahlfälschungen und den vorgelegten Beweisen legt er offensichlich den Finger in eine offene Wunde. Bin sehr gespannt, wie das ausgehen wird.

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  4. Oh, jemand der Beweise hat, in diesem Land, was nur aus Vermutungen und Schätzungen besteht, nun könnte es interessant werden. Aber Beweise kümmert niemanden. Da, wenn welche Vorhanden sind, auf müsterer Weise verschwinden oder ignoriert werden.
    Hoffendlich haben die mehr als eine Sicherungskopie und übergeben diese der internationalen Presse.

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  5. In so ein Affenland sind die Meisten nur fuer Sich da und klauen so viel als moeglich vom Armen Campesino ich denke Payo ist der gute anfang um Paraguay aus allen Diebereien zu befreien,Es geht ja nicht das ein viertel der Kinder in Paraguay hungrig schlafen gehen.

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