Wahlkampf: Parteien fördern Landbesetzungen

Asunción: 2020 werden in den meisten Kommunen neue Bürgermeister das Zepter zum Wohle ihre Einwohne rin die Hand nehmen und die Wahlkampagne dazu läuft im ganzen Land an, um “glänzen“ zu können. Einige Parteien haben anscheinend die Landbesetzungen in ihren Wahlkampf aufgenommen.

Senator Enrique Riera nahm sich diesem Thema an und sagte, dass Parlamentarier aus verschiedenen Parteien, einschließlich der ANR, zu Wahlzwecken die Landbesetzungspolitik in ihre Kampagne aufgenommen hätten.

Er fügte an, dass sie diesen Mechanismus als Rechtfertigung nutzen würden, um eine Klientel zu schaffen, die sie dazu bringt, bessere und viele Positionen bei den anstehenden Wahlen zu gewinnen.

„Es gibt viele Mitglieder aus der Föderation der Campesinos, die von einem Flügel der Frente Guasu unterstützt werden. Aber auch von weiteren Politikern, aus liberalen Parteien, wie im Fall von den Abgeordneten Vera Bejarano und dem Colorado-Anhänger Freddy D’Ecclesiis“, sagte Riera gegenüber dem Radio Universo 970 AM. Er betonte weiter, dass der Modus Operandi bei den Invasoren immer gleich sei.

„Es gibt ein ganz gut organisiertes System. Sie dringen ein, holzen die Wälder ab, dann verkaufen sie alles was geht und ziehen an andere Orte. Man kann sagen, dass sie (die Kongressabgeordneten, die die Invasionen unterstützen) eine Art Immobilienverwaltung haben, sie wenden einen ganzen Plan an, der sich schon seit Jahren wiederholt“, sagt Riera.

Er erwähnte speziell die “Dynastie“ Vera Bejarano als eine der Familien, die diese Methodik verwendet, um Politik zu machen.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Foto Archiv

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5 Kommentare zu “Wahlkampf: Parteien fördern Landbesetzungen

  1. Solange es keine gesetzlichen Bestimmungen gibt, die Landbesetzungen rechtfertigen, ist das nichts anderes als eine kriminelle Handlung und somit ein Verbrechen. Daher ist es absolut unverständlich, warum nicht schon lange gegen die bekannten Rädelsführer vorgegangen wird. Somit liegt doch die Vermutung nahe, daß das politisch nicht gewollt, vielleicht sogar im Hintergrund gefördert wird. Schöne Reden und verbale Verurteilungen sind somit nichts anderes als Augenwischerei und Volksverdummung.

  2. Also RH, es ist hier halt ein oberkriminelles Land, das ist doch offensichtlich? Hier funktioniert doch ausser Korruption garnichts korrekt? Dieses Land ist so verkommen, dass es schon einen neuen ,volksfreundlichen Diktator braucht, um das wieder zu richten? In Bolivien hats ja auch nicht geklappt, Morales wurde auch korrumpiert.

  3. Es gibt auf der Erde kein oberkriminelles Land, denn ein Land kann niemals kriminell sein. Die Flora eines Landes ist auch nicht kriminell, die Kriminalität ist stets auf einen winzig kleinen Teil der Fauna beschränkt, nämlich auf den Menschen. Und auch dabei kann es sich nur um einen kleinen Teil der natürlichen Personen handeln, die man sogar namentlich erwähnen kann. Es gibt auch keinen kriminellen Staat, es gibt nur krininelle Verwalter dieses Staates, die ebenfalls nur aus natürlichen Personen bestehen.

  4. Ein Volk von Dieben und Räubern, bis in allerhöchste politische Ämter.
    Derartige Landreformen haben auch in so manchem Land Afrikas dazu geführt, dass einst produktive Flächen nach der oft auch gewaltsamen Beschlagnahmung und Weitergabe an ungebildete, landlose „Bauern“, die nie zuvor ein Feld bestellt hatten und von Landwirtschaft keine Ahnung hatten, zu schlecht bis gar nicht bewirtschafteten Brachflächen wurden oder schlimmer noch nun versalzen und unfruchtbar sind.
    Diese Länder zählen heute zu den ärmsten Ländern der Welt, mit regelmäßigen negativen Wirtschaftswachstümen, Hungersnöten, steinzeitlichen Bildungsniveaus und AIDS-Raten, die weltweit ihresgleichen suchen.