Was machen die Paraguayer besser?

Asunción: Der gewählte Präsident Horacio Cartes steht derzeit öfters im Rampenlicht. Laut einem letzten Bericht aus seinem Umfeld wurde festgestellt, dass paraguayische Angestellte beim zwei-staatlichem Wasserkraftwerk Yacyretá (EBY) die doppelte Summe verdienen bzw. bekommen als ihre argentinischen Kollegen.

Ab dem Jahr 2008 nahm die Anzahl der Funktionäre bei Yacyretá von 1.370 auf 2.470 spürbar zu, ohne dass mehr Arbeit anstand. Unter den „Neuen“ waren diverse Familienangehörige der Präsidenten Lugo und Franco.

Nach einem Treffen von Cartes mit dem Gouverneur von Itapúa, Luis Gneiting und Juan Alberto Schmalko (zukünftiger Direktor von Yacyretá) sowie anderen kam heraus, dass die paraguayische Seite jährlich 150 Millionen US-Dollar für Löhne einsetzt während Argentinien gerade einmal 72 Millionen US-Dollar aufwendet. Laut vorangegangenen Berichten verdienen verdienen 30% der 2.470 Angestellten 50 Millionen Guaranies pro Monat, was etwa 9.000 Euro entspricht.

Die verbleibende Restschuld für den Bau, die Paraguay an Argentinien abzahlen muss liegt nach wie vor bei 18 Milliarden US-Dollar. “Yacyretá generiert nur 900 Millionen US-Dollar. Davon müssen Operationskosten und Wartung noch abgezogen werden. Es ist also quasi unmöglich die Restschulden damit zu tilgen“, erklärte Gneitling.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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7 Kommentare zu “Was machen die Paraguayer besser?

  1. Dieser Vettern Wirtschaft gehört ein Riegel vorgeschoben.Diese Strukturen sind Volksschädigent.
    Das Problem wird aber nicht von Heute auf Morgen von Herrn Cartes gelöst werden können ,da die Mafia Struktur ganz noch Oben reicht. Die Lösung kann nur durch massive Werbung an die Welt Industrie erbracht werden,durch geringe Steuersätze schnelle Erteilungen der Erlaubniss Gewerbe zu betreiben und Stabile Löhne auf Jahre hinweg.Nur so können diese Schmarotzer aus den überfüllten Betrieben entlassen werden und in Andere Jobs gebracht werden.Dort müssen sie dann Leistung erbringen oder damit leben das ohne Leistung kein Job.
    Das dauert aber nun mal etwas länger als viele gerne hätten.Wünsche Herrn Cartes das er mit Sachverstand und Geduld das Problem im Griff bekommt.

    1. herr Asgard 980
      ganz richtig dass sie diese ueberbezahlten angestellten
      bei yasyreta als volksschaedlinge bezeichnen. doch
      diese „volkschaedlinge“ waren in itapua die „speerspitzen
      des wahlkampfes von cartes. luis gneiting(deutscher
      abstammung) war in der letzten periode abgeordneter.
      juan alberto schmalko (ukrainischer abstammung) ist bis
      heute der buergermeister von encarnacion. ich wuerde
      meinen letzten guarani verwetten,wenn beide nicht schon
      stossweise bewerbungsmappen in ihrem buero liegen haben.einige blaue und lugofreunde werden ins gras beissen muessen,aber die roten aspiranten stehen schon
      gewehr bei fuss bereit.vom direktionsmitglied bis
      hinunter zum torwaechter oder reinigungsdienst.die
      jobs bei itaipu und yasyreta sind die bestbezahlsten
      staatsposten in paraguay. um seine hausmacht in der
      partei zu festigen (er ist ja ein neuling) kann er
      gar nicht anders als colorados in die frei werdenden
      posten zu bringen.so ist es, leider.

  2. Wenig arbeit für viel geld….., alle regen sich auf aber wenn sie in den Genuss einer solchen Stelle kommen würden, wer würde das ablehnen.

  3. Feudalherrschaft ala französische Revolution,hehe, aber wir wissen ja, was später vom erbösten Pöbel alles angestellt wurden, auch hübsche Köpfe mussten damals rollen…

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