Was noch fehlte

Asunción: Die Gefängniswärter der staatliche Justizvollzugsbehörden drohten ihren Vorgesetzten mit „fließendem Blut“ und „Ausbruchshilfe“, wegen den noch ausstehenden Zahlungen von Lohn und Weihnachtsgeld.

Das Justizministerium entscheid sich daraufhin eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten, da die Drohungen ernst gemeint sind. Geäußert wurden diese von Angestellten aus den Justizvollzugsanstalten Concepción und Coronel Oviedo, die anscheinend meinen mehr Macht zu haben als ihre Vorgesetzten. Da sie mit ihren Handlungen die Sicherheit des Landes in Gefahr bringen, muss die Staatsanwaltschaft einschreiten.

Tatsächlich wurden in der Vergangenheit nicht zwingend auf die vertragliche Verpflichtung von gutem Personal geachtet. Auch bei der Bezahlung sollte man besonders in dem Bereich weniger sparsam sein.

Kürzlich wurde Dynamit in einem Gefängnis gefunden. Es ist nicht auszuschließen dass dies von Gefängniswärtern hineingeschmuggelt wurde. Auch die gestern konfiszierten 500 Gramm Marihuana, die ein Wärter versuchte hineinzuschmuggeln, sind das Resultat fehlender Vorauswahl, Charakterschwäche und schlechter Bezahlung.

Wochenblatt / Abc Color

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

3 Kommentare zu “Was noch fehlte

  1. Eine Sorte Uhhh-Viru

    Ja, der paragauyansiche Staat wäre in der Tat gut beraten die Löhne in diesem Bereich pünktlich zu zahlen. Sind ja aber momentan alle damit beschäftigt die Korruption einzudämmen. Nun, verständlich was da bei hiesig Kindergartenpolizeijustiz gerade abläuft, was war bei uns damals auch nicht anders im Kindergarten. Man, wenn wie von der Kindergärtnerin unsere Schiggles nicht bekommen haben, dann haben wir vielleicht einen Aufstand veranstaltet! Aber die blöde Kuh ist dann gleich zur Schulpflege gerannt, anstatt uns unsere wohl verdienten Kaugummis zu geben. Anyway, der Müll hinter dem Kindergarten musste sowieso mal abgefackelt werden, weil die Müllabfuhr eben teuer und das BilligPolarBier auch für Kindergärtner nicht grati war. Was denken Sie, wie schnell wir unsere Kaugummis erhalten haben? Ja, etwa so wie im Paragauy schnell.

  2. Das ist interessant, das waehrend die amigos sich die Taschen bis zum bersten fuellen die erfuellungsgehilfen leer ausgehen sollen??

  3. Die Gefaengniswaerter sind in Potenz schlimmer als die Gefangenen… Gefaengniswaerter (Beamte) rauben nur.. wie bei den NAZIS… aber gab es wirklich NAZIS oder nur Beamte?,,, jeder KZ-Waerter war Beamter, jeder Massenmoerder war Beamter, Josef Mengele war Beamter, Adolf Eichmann war Beamter, Roland Freisler war Beamter…. alle NAZIS und Massenmoerder waren nur Beamte…. Jeder Gefangene in Tacumbu muss taeglich 2 x an Ratten (Gefaengniswaerter – KZ-Waerter) jeweils 1.500 Gs. fuer die Zaehlung der Gefangenen zahlen… Gefaengniswaerter rauben das Gemuese, Fleisch, Obst der Gefangenen….. Gefaengniswaerter sind der Abschaum und Dreck in Paraguay…. handeln mit Drogen, Sex, Weiber, Kindermissbrauch