Was sollte der Tyrannosaurus im Zentrum von Asunción darstellen?

Asunción: Eine Projektion erschien am Mittwoch in der Innenstadt von Asuncion, diesmal mit dem Bild eines Tyrannosaurus und dem Satz “Wir haben unser Gedächtnis verloren“, bezogen auf Mario Abdo Benitez, als er zum Präsident ernannt wurde.

Die Show wurde vom Künstler David Amado produziert, der für das Belichten des Tyrannosaurus rex mit dem Satz verantwortlich war: “Wir haben unser Gedächtnis verloren“. Die Projektion erschien auf einem Gebäude zwischen den Straßen 25 de Mayo und Cerro Corá in Asuncion.

Die Nachricht bezieht sich auf die Amtseinweihung von Präsident Mario Abdo Benitez, wenn man bedenkt, dass sein verstorbener Vater, mit dem gleichen Namen, der treue Privatsekretär von General Alfredo Stroessner (1954 – 1989) war, genannt Tyrannosaurus, für seine diktatorische Einstellung.

„Vorgestern war ein wichtiger Tag, die Amtseinführung von Marito . Deshalb habe ich die Projektion für etwa drei Stunden an der Trennwand eines hohen Gebäudes in der Mitte gemacht“, erklärte Amado.

Der Künstler begann diese Woche mit seiner Lichtershow in Asunción.

„Mein Ziel ist es, diese Show der Presse zu zeigen und irgendwie Marito zu erreichen, damit er weiß, dass wir nicht alle schlafen“, sagte er.

Letzten Freitag war Amado auch dafür verantwortlich, den Begriff “Gummigeschosse (sic)“ auf das National Pantheon de los Héroes zu projizieren. Der besondere Ausdruck entspricht dem früheren Präsidenten der Republik, Horacio Cartes, der auf diese Weise antwortete, als er seine Meinung über die Studentenproteste gegen den Vertrag von Yacyretá ausdrückte.

Wochenblatt / Ultima Hora

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12 Kommentare zu “Was sollte der Tyrannosaurus im Zentrum von Asunción darstellen?

  1. Mit dem verteilen von Schuldkomplexen läßt sich immer Politik machen. Manchmal über Generationen hinweg – siehe Deutschland! Das Ganze dann möglichst noch begleitet mit einer großen, staatlich und journalistisch fein abgestimmten Volks-Gehirnwäsche ist immer zielführend – siehe Zwangsislamisierung Deutschlands im Zuge einer Entnationalisierung unter den verdummenden rot-grünen Begriffen „Internationalisierung, Kulturbereicherung, Bunte Vielfalt“ u.v.a. Man kann nur hoffen, daß die Paraguayer im Hinblick auf ihre Geschichte und Zukunft nicht so verblödet sind wie viele meiner Landsleute in Deutschland.

    1. Jaja, die vielen verblödeten Landsleute in Deutschland.
      Sie können es einfach nicht lassen, gelle!
      Dauernd meckern Sie an allem herum was nicht getan wird im Land und nun tut mal jemand was und sie meckern wieder.
      Leuten wie Ihnen kann man mit Sicherheit auch gar nichts Recht machen!
      Finde diese Aktion gut.
      mfg

      1. „Dauernd meckern Sie an allem herum was nicht getan wird im Land und nun tut mal jemand was und sie meckern wieder.“
        Wer hat denn was getan im Land?
        Ein sogenannter Künstler, der versucht die eventuellen Verfehlungen des Vaters des jetzigen Präsidenten dem Präsident selbst anzulasten.
        Was Manni schreibt hat Hand und Fuß, was man von Ihrem Kommentar leider nicht behaupten kann.
        Ich kann auch nur davor warnen Schuldkult und Sippenhaft wieder einzuführen. Was das für dasaströse Folgen hat sieht man ja in Deutscchland.

        1. „Ein sogenannter Künstler, der versucht die eventuellen Verfehlungen des Vaters des jetzigen Präsidenten dem Präsident selbst anzulasten.“
          Das ist doch Unsinn und reine Mutmaßung!
          An Misstände zu erinnern ist doch keinesfalls verkehrt.
          Ist es nicht Simplicus der immerwieder textet das man Misstände aufzeigen muss?
          In diesem Sinne. Gute Aktion.

          mfg

      2. Es kommt nicht darauf an, daß „etwas getan wird“ – sondern daß man das RICHTIGE tut und das FALSCHE abstellt! Wer Lug und Betrug und Korruption verurteilt kann nicht falsch liegen. Genau das ist mein Anliegen, was Ihnen scheinbar nicht behagt, aus unerfindlichen Gründen. Aber vielleicht geht es Ihnen ja gar nicht um Recht oder Unrecht, sondern Ihnen paßt meine Nase nicht. Schon seit geraumer Zeit gehen Sie mich persönlich an anstatt auf die Themen des Wochenblattes einzugehen. Dann lieber Freund, haben Sie offensichtlich ein unbewältiges Problem. Sie sollten sich eines Besseren besinnen anstatt verbal gegen mich die Keule zu schwingen. Dazu ist nämlich die Kommentarspalte nicht da. Und im übrigen habe ich in meinem obigen Kommentar lediglich meinem Vorredner „Hermann1“ nur geantwortet bzw. ihm recht gegeben und dies mit den unsäglichen Zuständen in Deutschland verknüpft.

  2. Mit diesen (politischen) Aktionskünstlern, Intellektuellen und sonsitgen interessanten Organisationen kurz NGO genannt sollte ein Europäer reichlich Erfahrung haben und daher wissen wer sich dieser Schemen bedient.
    Ich habe schon gesagt, dass Simplicus Manni wie auch immer durchaus den Nagel auf den Kopf trifft, wenn man aber gleichzeitig nach Washington und Brüssel betet, ausser es regiert gerade Trump, dann passt das nicht zusammen.

  3. Offenbar haben ein paar Deutsche immer noch Schuldgefühle, wenn man obige Kommentare nicht als Zynik erachtet.
    Mit ziemlicher Sicherheit lässt der 2. Weltkrieg die paraguayschen Künstler ziemlich kalt.
    Die Aktionen der Aktivisten sind gut und friedlich. Sie sollen daran erinnern, was in Paraguay geschah. An jeglichen Vergleich mit Nazideutschland denkt hier überhaupt niemand, außer ein paar Deutschen.
    Die Aktionen der Aktivisten sind wohl die einzigen probaten Mittel, um nicht zu vergessen aus welcher Familie der neue Präsident stammt. Und der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm.

  4. egal um welches Thema es geht, eingige Deutsche nutzen jede Möglichkeit für Ihre rechte Propaganda. Nur erreichen tun sie: niemanden. und bewirken: nichts. zum Glück!

    1. Schon klar, Fakten die einem das Weltbild zerstören könnten, sind „rechte Propaganda“.
      Solche Sätze sind wenig zielführend.
      Eine Diskussion über Thesen oder Fakten wäre wohl angebrachter.

      1. ein Weltbild setzt auch ein gewisses Maß an Bildung voraus. Simplicus sondert auch keine Thesen oder Fakten ab, sondern einfach rechte Propaganda. Das geht leider vielen Deutschen so, die nicht über den eigenen Tellerrand schauen können und zu beschränkt auf ihr „die nehmen uns was weg“ Gefühl verharren. Meinetwegen soll ganz Afrika in Deutschland Asyl beantragen. Wer sich an Krieg beteiligt muss auch mit den Konsequenzen leben. In Deutschland, Europa grundsätzlich und Mordamerika ganz zu schweigen war die Rüstungsindustrie schon immer wichtiger als Infrastruktur, Bildung, Altenpflege….also die wirklich wichtigen Themen. Nicht die paar Leute die ein besseres Leben wollen. Und weil auch Deutschland so viele Waffen produziert, müssen die auch gekauft und vorallem benutzt werden. Dafür wurden geschichtlich in den letzten 50 Jahren beleghaft ausreichend „Fakten“ seitens der Amerikaner und Europäer geschaffen.
        Aber ist doch toll so wie es ist. Seit Deutschland die AFD hat, haben es die Regierungsparteien besonders leicht an wichtigen Themen vorbeizureden und zu denken. Besser gesagt, eine Hand wäscht die andere!
        EIgentlich ist auch genug Geld für eine Grundversorgung für alle da. Die Verteilung ist das Problem. und das lieber Hermann liegt absolut nicht an den paar Leuten die vor Krieg und Menschenrechtsverletzungen flüchten, noch an denen die von Harz4 leben wollen.
        Schön für die, die gerne nach unten treten. Das ist viel leichter als sich selbst und das ganze System zu hinterfragen. Dann lieber schnell was von Islamisierung und Entnationalisierung quasseln. ++++Brechreiz++++

        1. Wenn tatsächlich ganz Afrika in Deutschland um Asyl ansucht, wird es nicht lange egal sein. Ich bin aber vollkommen auf ihrer Seite was die Rüstungsindustrie betrifft. Diese wäre für mich nur dazu da um die eigenen Grenzen zu schützen und nicht um Waffen zu exportieren oder dann mein Heer auszurüsten, dass dann irgendwo anders Krieg führen muss, weil ewiges Wachstum. Solange die Rüstungsindustrie privatisiert ist, wird es immer so weitergehen.
          Auch bei der Grundversorgung sehe ich es wie Sie, aber nur auf nationaler Ebene, und wenn Deutschland seine Grenzen nicht bald so schützt wie notwendig, dann brauchen wir uns über Infrastruktur, Bildung Altenpflege oder Grundversorgung nicht mehr unterhalten.

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