Was vom Unwetter übrig blieb

Asunción: Die Hauptstadt sowie die angrenzenden Kommunen erwachten teilweise wieder mit Niederschlägen. Das Unwetter vom vergangenem Donnerstag sorgte für große Schäden auf den Straßen und an Häusern. Diverse kritische Situationen brachte die Strömung des sich sammelnden Regenwassers mit.

Viele Straßen von Asunción zeigten ihr wahres Gesicht, auch denen die erst vor kurzem die Avenida España als erneuert den Bürgern übergaben, samt neuem Abwasserkanal. Jedoch ist man nun schlauer. Pro Quadrant der Stadt benötige man 200.000 US-Dollar um Abwasserkanäle zu erreichten, für das komplette Stadtgebiet 3,2 Milliarden US-Dollar, eine Summe die nicht aufgebracht werden kann.

In den am tiefsten liegenden Stadtteilen sammelten sich riesige Müllberge, die nicht nur weggeworfenes sondern auch verlorenes in sich bergen. Speziell in der Nähe des Busterminals kam es wie schon des Öfteren zu solch einer angehäuften Menge.

Während des sintflutartigen Regens waren unzählige Straßen unbefahrbar, die Wassermenge hielt fast alle Menschen davon ab. Risikofreudige Personen bezahlten an diesem Tag mit diversen Blechschäden.

Neben 200 Häusern in Asunción und ebenso viel in Lambare, die teilweise bis zu einem Meter unter Wasser standen litten auch die Krankenhäuser. Das Kinderkrankenhäuser Acosta Ñu und Materno Infantil, beide in San Lorenzo gelegen, mussten ihre Patienten in das Krankenhaus Materno Infantil im Stadtteil San Pablo von Asunción verlegen.

Von den Stromausfällen, zu denen es in vielen Bereichen des Landes kam, waren rund 100.000 Menschen betroffen.

(Wochenblatt / La Nación)

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