Wasser statt Bier

Capiatá: Mehrere Getränkehändler waren Opfer eines Betrügers, der den guten Glauben der Kaufleute ausnutzt, indem er Wasser statt Bier zu einem erschwinglichen Preis verkaufte.

Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Piro’y in Capiatá. Der Betrüger hatte mehrere Getränkehandlungen betreten, in denen er sein Produkt verkaufen konnte.

Anscheinend geht dieser unbekannte junge Mann in Geschäfte, die Bier zum Wiederverkauf anbieten, das zu geringeren Kosten gekauft wird, aber es stellt sich heraus, dass die Flaschen, wenn sie geöffnet werden, reines Wasser enthalten. Der Betrüger wurde in den betreffenden Räumlichkeiten von Überwachungskameras gefilmt.

„Ich war nicht dort, aber meine Frau, der er eine importierte Litermarke zu einem niedrigeren Preis als auf dem Markt anbot. Sie nahm dem Unbekannten vier Kartons ab. Gestern verkaufte ich sie und der Kunde beschwerte sich, dass es Wasser sei. Jetzt habe ich die zum Verkauf stehenden Flaschen aus dem Regal entfernen lassen“, sagte Rodrigo Núñez, Inhaber von dem Unternehmen Roro Bodega.

Er wies auch darauf hin, dass er nach der Beschwerde das Produkt überprüft habe, das auf den ersten Blick wie Bier aussehe. Er schätzt jedoch, dass das nicht nur Wasser, sondern auch Waschmittel sein könne, was schwerwiegende gesundheitliche Probleme für diejenigen verursachen könne, die die Flüssigkeit trinken.

„Ich habe nachgesehen und weiß nicht, was sie in die Flaschen hineingegeben haben. Es sieht aus wie Waschmittel, es hat Schaum. Es ist super gut gemacht. Viele Getränkehändler sind Opfer dieses Betrügers geworden. Zu keinem Zeitpunkt identifizierte er sich. Er war sehr gelassen“, sagte Nuñez.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

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8 Kommentare zu “Wasser statt Bier

    1. Was hat das mit „Kapitalismus“ zu tun? In den früheren sozialistischen Bruderländern war es absolut üblich, daß hochprozentiger Schnaps schwarz gebrannt wurde, mit Wasser verdünnt und oft auch verunreinigt wurde. Noch heute gibt es tausende von Opfern dieser Panscherei. Bis ca. 1960 war üblich, daß die Angehörigen der sowjetischen Besatzungstruppen in der DDR Anspruch hatten auf eine tägliche Ration von 1 Liter Wodka. Ob dieser Wodka rein oder gepanscht war, entzieht sich meiner Kenntnis. Was folgern wir daraus? Alkoholismus, Panscherei, Betrug und Korruption sind keine spezifischen Eigenheiten des Kapitalismus oder des Sozialismus. Das sind Fragen der Moral, des Anstandes und fehlender Werte. Wer keine Werte hat, dem ist im Prinzip alles erlaubt.

      1. Manni, auch 1988 war es noch üblich, beim Bergbau oder Tiefbrunnen Bohren, das jeder 1 Liter Kumpeltot erhielt, allerdings nicht jeden Tag, sondern pro Woche. Ich war damals bei Geothermie, das sagt Dir bestimmt etwas. Die Brunnen, die die heute bohren, 150-200 meter wurden damals “ Flachwichser“ genannt. Aber zurück zum Wodka, der wurde nur verteilt und billig verkauft in der DDR, um das Volk einigermaßen bei Laune zu halten. Denn, solange das Volk zu saufen und zu fressen hat, hält es das Maul. Sonst hätte es in der DDR schon viel früher gekracht. Das läuft jetzt auch fast wieder so, der Osten “ Leipzig, Halle, Jena, Karl Max Stadt, Berlin usw. drehen an der Uhr, die Wessis weniger.

  1. Eber Gensfleisch zum Laden zum Gutenberg

    Gut so… Weitermachen!
    Lukas 21,34 „Habt aber acht auf euch selbst, daß eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Sorgen des Lebens, und jener Tag unversehens über euch kommt!“
    How Vodka ruined Russia – https://youtu.be/vK7l55ZOVIc
    Das Volk am laufenden Band betrunken zu haten ist jahrhundertealte Zarenpolitik.
    Der Vater wird staendig betrunken gehalten damit er seine Frau verpruegelt und die Kinder auch in den Alkohol durch Familiengewalt getrieben werden. So schafft man eine Saeufergeneration nach der anderen. Die Prohibitionisten in den USA und die Kommunisten in der UdSSR versuchten den grassierenden Alkoholismus ein ende zu bereiten. Der Zar und seine gluehendsten weissen Anhaenger benutzten die mehrheitliche Trunksucht der Reußen um das Volk von seiner Misere abzulenken.

  2. Dank eingesparter Müllgebühr ist hierzulande Bier nicht teurer als Wasser. Halt, Wasser ist teurer. Hmmm, nimmt mich wunder, für was sich die Eingeborenen entscheiden. Jedenfalls wird Wasser statt Bier hierzulande nicht so gerne gesauf. Mit literweise Wasser erträgt man den Shwuddi Iglesias 120 dB einfach schlecht. Mit literweise Bier sogar für manch 300-Sonnentage-Willy mit rosa PY-Brilly auszuhalten.

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