Welche Folgen das wohl haben wird…

Asunción: Die Taxifahrer sind sicherlich erleichtert. Die Stadtverwaltung veröffentlichte ein Schreiben womit die Stadtpolizei Jagd auf Fahrer machen darf, die sich per Apps verabreden, gemeint ist das paraguayische Uber, bekannt als MUV.

Das Schreiben aus der Abteilung Transit und Transport der Stadtverwaltung von Asunción erlaubt es der Stadtpolizei die Fahrer zu stoppen, die sich als Mitfahrgelegenheit bzw. MUV Fahrer ausgeben. Damit geht es den rund 300 MUV Fahrern an den Kragen. Mehr als 21.000 Personen nutzen schon die Dienstleistung in und außerhalb von Asunción. Mit dem Jagdschein für die Polizei wird versucht alle Personenbeförderungen die nicht der Taxi-Norm entsprechen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Wenn die Polizei dann einen der Fahrer einkesselt kann sie ihm einen Vortrag halten, dass dieser ohne die Regeln zu erfüllen eine Dienstleistung an Mitmenschen anbietet, wozu er nicht berechtigt ist. In der Anleitung für die Stadtpolizei sollen falsche Nutzer die MUV Fahrer zu Polizeikontrollen leiten, damit diese aus dem Verkehr gezogen werden. Schon allein das Vorgehen zeigt, wie groß die Verzweiflung und der Haß der Taxifahrer sein muss gegenüber 150 Fahrern.

Die Fahrzeuge, die danach beschlagnahmt werden müssen, werden auf den Stellplatz der Stadt abgeschleppt, von wo die Eigentümer sie gegen eine saftige Buße wieder abholen können, immer unter der Voraussetzung nicht erneut den Dienst anzubieten.

Wochenblatt / Hoy

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

1 Kommentar zu “Welche Folgen das wohl haben wird…

  1. Eigentlich richtig. Personenbeförderung, da hat man große Verantwortung. Doch was hat ein Taxi mehr zu bieten als ein normaler PKW? Ja, richtig, einen Gebührenzähler. Und ein Taxi-Schild auf dem Dach. Und, ach ja, einen Fahrer, der mit seinen Fahrgästen mitten quer auf der Straße wartet bis kein Gegenverkehr kommt und zuversichtlich grinst, dass alle die mit 100 km/h daher fahrend kommen auch abbremsen. Da es aber wenige solche Straßen gibt ist das Problem relativ klein.
    Stellt sich mir die Frage, wie viel bezahlt worden ist, damit die Abteilung Transit und Transport der Stadtverwaltung von Asunción eine solche Entscheidung fällte. Andererseits auch egal, bekomme eh nichts davon.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.