Wer diese Politiker als Freunde hat, braucht keine Feinde mehr

Asunción: Der Vorsitzende des Kongresses, der Senator der Colorado Partei, Oscar González Daher, sagte heute im Senat nachdem er die gestrige Schilderung des Vizepräsidenten zu diesem Fall hörte, dass es einen Verfassungsbruch von Seiten des Präsidenten, Fernando Lugo aus gegeben hat. Der Bruch der Verfassung kam zustande als Lugo aus dem Ausland Amtwechsel im militärischen Bereich anordnete, ohne den Vizepräsident in seinem Amt in die Entscheidung einzubeziehen bzw. zu benachrichtigen. Lugo war in einem schlechten Gesundheitszustand und übergab alle seine Macht an Federico Franco, womit er ihn auch ermächtigte militärische Wechsel zu unternehmen. Diese allerdings ordnete Lugo selbst verbal aus Sao Paulo, Brasilien an.

„Mit dieser Entscheidung erfüllt Lugo alle notwendigen Grundlagen für ein Amtsenthebungsverfahren“, unterstrich der Kongresspräsident. „Man sollte eine Amtsenthebungsverfahren einleiten aber nicht das in der Stunde der Wahrheit alle Oppositoren verschwunden sind und keine Stimme abgeben“, signalisierte González Daher gegenüber Radio 780 AM.

(Wochenblatt / Radio 780 AM)

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6 Kommentare zu “Wer diese Politiker als Freunde hat, braucht keine Feinde mehr

  1. Gerade die Colorados haben es nötig den Mund so weit aufzureißen. Vielleicht sollten ihnen mal einer folgenden Spruch übersetzen:

    „Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen…“

    Als man Strössner zum Teufel jagte hätte man die Colorados gleich mit raus jagen sollen. Denn gerade die waren es doch die Paraguay derartig unterdrückten. Seit dem haben sie doch dieses Land immer weiter ausgeplündert, bis auf wenige Ausnahmen, und tun es bis heute noch…… 🙁 Wahrscheinlich ärgern sie sich jetzt das nicht mehr so viele an den Ausplünderungen teilnehmen können.

  2. „Viel Geschrei und wenig Wolle “ sagte der Bauer nachdem er das Schein geschoren hatte !
    Aber ernsthafter sehe ich das so , daß die Colorado Partei eine Retourkutsche zu dem mißlungenen Verfassungsbruch von Nicanor starten will.
    Die Notlage den kranken Lugo so auszunutzen um Stimmung zu machen ist eine sehr unfaire Aktion.Allerdings hätte der Vicepräsident die Aufgabe gehabt den mündlichen Auftrag so auszulegen das Schaden am Präsidenten nicht entsteht!!!!!!
    Aber so ist Politik nun mal – jede Gelegenheit am Schopfe packen um den politischen Gegner bloß zu stellen.
    In einem Lutherlied heißt es :“ Groß Macht und viel List sein grausam Werkzeug ist !“

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