Wer’s glaubt wird selig

Asunción: Senator Juan Carlos Galaverna lehnte die Forderung der Europäischen Union nach einer Spende für das paraguayische Bildungswesen ab und versuchte, die Gender-Ideologie in die Umgestaltung des Bildungswesens einzubringen.

Als man ihn fragte wo diese Forderung denn geschrieben steht, wagte er es nicht zu antworten, weil es diese Forderung nicht gibt, weder verbal noch schriftlich.

Bei einem Interview mit Radio 1020 AM sagte er, er sei “gegen jedes Darlehen oder jede Spende, die an Bedingungen geknüpft ist”. In diesem Fall, in dem die Bedingung die berühmte Geschlechterfrage” ist, bin ich sogar noch stärker dagegen.

“Es beunruhigt mich als Vater, als Großvater, als Mensch, dass es Länder gibt, in denen Kinder im Klassenzimmer, im Unterricht gezwungen werden, Eheschließungen zwischen gleichgeschlechtlichen Kindern vorzunehmen. Es beunruhigt mich, dass in Spanien Kinder im Alter von drei Jahren an die Selbstbefriedigung herangeführt werden sollen”, fügte er hinzu.

Was ihn im Jahr 2014 noch nicht beunruhigte war, was später in einem Video viral ging. Da konnte man den Senator mit zwei jungen Frauen, eine davon noch minderjährig in einem Motel beim „Dreier“ sehen. Die Verbreitung ließ der Senator gerichtlich untersagen. Der Schaden war da jedoch schon angerichtet. Dass er heute als Moralapostel auftritt ist selbst 8 Jahre danach noch der blanke Hohn.

Wochenblatt / ADN Digital

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Europakongress

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