Wie Rinder und Soja den paraguayischen Wald bedrohen

San Rafael: Die Landwirte Paraguays fällen immer mehr Bäume des restlichen Regenwalds. Sie benötigen Ackerland und Weidefläche. Dem entgegenwirkend kaufen nun Umweltschützer die unberührten Flächen des Atlantischen Regenwalds auf, die noch zu haben sind um die Artenvielfalt zu bewahren und aktiven Klimaschutz zu betreiben. Täglich werden 1.000 Hektar Wald gerodet.

Durch Spenden konnten insgesamt schon 7.000 Hektar aufgekauft werden. Jedoch fehlen nach wie vor mögliche 13.000 Hektar, die vor der sinnlosen Abholzung bewahrt werden können. Aktuell kostet es in der Region 850 US-Dollar 10.000 Quadratmeter oder einen 1 Hektar Wald zu kaufen. Deswegen benötigt die NGO Guyra Paraguay weitere 10 Millionen US-Dollar um die restlichen 13.000 Hektar aufzukaufen bzw. zu beschützen.

Soja ist weltweit gefragt und auf dem Vormarsch. Um neue Agrarflächen zu bekommen werden jedes Jahr skrupellos mehrere tausend Hektar gerodet. Im Vordergrund der Arbeit von Alberto Yanoskys NGO steht aber nicht nur ein friedsames Nebeneinander von Ökologie und Ökonomie sondern auch der Schutz der ansässigen Indianerstämme, die ohne Wald dem Untergang geweiht wären.

Folgendes Video wurde von Deutsche Welle aufgenommen.

(Wochenblatt / Deutsche Welle)

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5 Kommentare zu “Wie Rinder und Soja den paraguayischen Wald bedrohen

  1. Das ist mal eine Maßnahme. Mir stellt sich aber die Frage wo sind die Vielen Millionen von Amerika ,Europa geblieben zur Wieder Aufforstung. Was ist mit Michel Jackson seinen 70000 Hektar im Chaco passiert? Die er kaufte um den Wald zu erhalten.Klar, ist Soja ein riesen Geschäft aber zu welchen Preis ? Ohne Gift wird Soja hier kaputt gehen.Der Boden ist so kontaminiert das Grundwasser in den Soja Gebieten wie Santa Rita krank macht.Solange mit den Holz so umgegangen wird wie zur Zeit sehe ich keine Große Chance für den Wald in der Zukunft. Obwohl ich eine Lösung weis die genauso viel Geld bring wie Soja oder Mehr sogar. Denk mal an den Verkauf von Emession Quoten oder Vermietung. Die Industrie in Europa braucht diese Werte um keine Geldbußen bezahlen zu müssen weil sie die Umwelt Auflagen nach den Emessiongesetz nicht einhalten können.
    Bei Nachweis und das ist egal wo es ist das Wald oder Hektar weise Wälder gemietet werden entfällt die Geldbuße.Alles aber mit den Hintergedanken das die Schwerindustrie länger braucht um ihre Werke Umweltmässig umzustellen.
    Die Wälder bringen dann Geld ohne zu fallen und das nicht wenig.

  2. Schön solche Nachrichten zu lesen. Ich meine, nicht die der Naturschützer, sondern, dass Soja weltweit auf dem Vormarsch ist und speziell in Paraguay. Dieses edle Produkt, wo nicht nur die Böden vergiftet werden, sondern auch der Wohlstand des Landes gesichert wird. So hört man es jedenfalls immer wieder. Zum Glück brauchen die Sojaproduzenten keine Steuern zu bezahlen, da ihnen sonst das Geld für die Pestizide fehlen dürfte.

    Es muss mehr gerodet werden. Schließlich haben wir noch 10% unnützen Wald, auf den die Motorsäge wartet. Mit etwas Glück kann Paraguay in ein paar Jahren als „waldfrei“ deklariert werden. Welch eine Vorstellung, nicht nur Maul- und Klauenseuche frei, sondern auch waldfrei.

    Besonders jetzt ist der Anreiz gross, wo es in Zukunft im Chaco Wasser geben wird. Die Mennoniten sind wahre Organisationsweltmeister und somit werden sie bis zur letzten Estancia, ich meinte natürlich Indiandersiedlung, das kostbare Nass bringen.

    Jeder soll davon profitieren. Die Rinderzüchter, die Sojaanbauer, die Industrie, die Städte Neuland, Filadelfia und Lom Plata. Vorbei die Zeit der Zysternen. Und natürlich auch ein paar Indianer, schliesslich hat man wegen ihnen die Leitung gebaut, also müssen sie auch etwas davon abbekommen. In Kürze wird ein zweiter Kanal gebaut werden müssen, da der erste nicht ausreicht. Das wiederum belebt das Baugewerbe.

    Vor allem die touristischen Perspektiven sind gross. Paraguay, das erste waldfreie Land in SA, wird die Attraktion werden. Man wird sich in Museen die letzten ausgerotteten Tierarten ansehen können, die einmal den Chaco bewohnt haben. Viele gibt es bereits jetzt nicht mehr. Und dann noch die riesigen Flächen mit grasenden Rindern und Sojafeldern, das die Eco-Touristen vor die Linse bekommen werden.

    Dazu kommt noch das Erdöl, welches in Zukunft gefördert wird. Der Präsident redet bereits mit ausländischen Investoren von einer Bahnlinie in den Chaco, die das schwarze Gold abtransportieren soll. Wie er meinte, ist die Transchacostrasse dafür nicht ausgelegt.

    Wo man hinsieht wirtschaftlicher Fortschritt. Dafür muss eben die Natur in den Hintergrund treten. Braucht sie eigentlich nicht, da es sie nicht mehr geben wird.

    Zumindest eine Zeit lang.

  3. Jetzt hat es die D Welle also auf den Chaco abgesehen.So viel ich weiss,mussten die Viehzüchter schon lange 25% von dem Land,das sie GEKAUFT hatten als Schonstreifen stehen lassen.Die letzten Jahre waren es schon 50%.Also auf Ihre Kosten mit Krüppelwald die Welt retten??
    Als die ervolgreichen Menonniten in Rusland nicht mehr erwünscht waren mussten sie eine andere bleibe suchen und Deutschland wollte sie nur vorübergehend und das einzige Land wo sie frei ihres Glaubens leben konnte war die sogenahnte grüne Hölle in Paraguay wo kein anderer Py leben wollte.Jetzt grünt der Chaco wirklich abgesehen von den paar kahlen Flächen und die Latinos kommen hier um am Erfolg teilzuhaben hier wohnen in Scharren.
    Davon abgesehen steht schon in der Biebel das in der letzten zeit Katastrofen kommen werden und die ganze Erderwärmung ist warscheinlich nur eine davon die kein Mensch aufhalten kan wen Gott das so vorherbestimmt hat.Ich jedenfals hoffe auf die Zukünftige bei Jasus.
    Die Rechtschreibefehler bitte ich zu entschuldigen.

  4. Eine kleine Richtigstellung.Die Mennoniten sind eine Täufer Gemeinde die mehr den Evangelischen nahe steht als den Katholischen wird aber beides abgelehnt weil die beiden großen Kirchen an der Kind Taufe fest halten.Menno Simon war mehr oder weniger der Gründer und Namensgeber der Mennoniten.Es wahren aber Deutsche die in Ostfriesland und Friesland als erste der Täufer Gemeinde sich anschlossen,später auch in Süddeutschland.Im Königlichen Preussen was damals unter Polnicher Krone stand leisteten sie wertvolle Arbeit.Als das Täufen dann unter Todesstrafe von der K-Kirche gestellt wurden flohen viele nach Russland ,wo bei Übernahme Russlands durch die Roten sie auch verfolgt wurden,viele gingen nach Deutschland zurück und leben da auch noch Heute ,aber der Hauptsitz ist Kanada. Paraguay ist auch zu einen Eckpfeiler der Mennoniten geworden ,Kanada ist aber ihre Zentrale von da aus laufen alle Fäden.

  5. Zugegeben die Mgeschichte war oberflächlich.Tatsächlich war es aber so,das De damals mit sich selber und dem Wiederaufbau nach dem Krieg beschäftigt war und warscheinlich was möglich war getan hatt.
    Eine Augenkrankheit war der Grund,weshalb viele nicht nach Canada einwandern konnten.Die Übrigen mussten nach Py oder nach Brasilien.
    In Canada waren die M aber bald nicht zufrieden mit der Ausbildung Ihrer Kinder so wie die vorschriften dort waren(kein Religionsunterricht oder sowas)und ab nach Py. In neuester Zeit keren viele wieder nach Canada Zurück.Ob die M aber einen Haupsitz AUF DISER ERDE habe,wage ich zu bezweifeln.

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