Willersinn Estancia: Eigentümer nach Paraguay gebeten

Asunción: Der Eigentümer und Geschäftsführer der Willersinn Gruppe, Benedikt Eberhard, kam aus Frankenthal bei Mannheim nach Paraguay gereist, um sich mit Präsident Abdo zu treffen. Nach einer Unterredung im López Palast hofft er, dass das Abgeordnetenhaus die richtige Entscheidung trifft.

Der Deutsche Benedikt Eberhard, erklärte gegenüber der Presse, “dass die Estancia 11.000 Hektar groß ist. 5.000 Hektar davon sind ein Naturreservat. In den verbleibenden 6.000 Hektar wird erfolgreich Ackerbau und Viehzucht betrieben. Auf der Estancia gibt es eine Schule, die 6 Lehrer Arbeit gibt. Fünf davon bezahlt die Familie“.

Das Gesetzesprojekt zur Enteignung der Estancia Alegría, eingebracht von dem ehemaligen Ex-Angestellten und Abgeordneten Pastor Vera Bejarano ist vollkommen ilegal, wurde dennoch im Abgeordnetenhaus gebilligt. Nach dem Pressetrubel rektifizierte man die Entscheidung im Senat. Dennoch ging das Projekt zurück ins Abgeordnetenhaus, wo morgen erneut darüber abgestimmt werden soll. Benedikt Eberhard wurde von Präsident Abdo gebeten nach Paraguay zu kommen, um ihm seine Bereitschaft auszudrücken, den Sachverhalt wieder zu richten. Eberhard hofft nun, dass man sich bei der morgigen Abstimmung gegen die Enteignung aussprechen wird.

Wochenblatt / La Nación

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6 Kommentare zu “Willersinn Estancia: Eigentümer nach Paraguay gebeten

  1. Wie ich richtig erraten habe, geht das ganze vom Nachbar Texashut aus. Logisch wäre also dessen Enteignung und Ruhe ist im Schützenfest. In den meisten Fällen zündelt nur die Oberschicht untereinander. Ich würde sogar sagen immer. Daher darf auch die Politik und auch die Justiz nicht deren Angestellter sein und sich nicht zur Gänze aus denen rekrutieren. Ich weiß, wer das sagt ist Kommunist.

  2. Wieso lebt Benedict Eberhard nicht mehr in Paraguay?? Das wundert mich also nicht, dass sie versuchten ihn zu enteignen, da im Ausland lebend. Das ist ja bekanntlich kein Einzelfall. Besonders bei der Größe seines Eigentums.

  3. Wäre es nicht sinnvoll, wenn die deutsche Presse einmal eine Anfrage an den Präsidenten richtet?

    Vielleicht könnte der Umstand, dass die deutsche Presse ein Interesse an dem Ausgang des Verfahrens hat, eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen

    1. Die deutsche Presse ist ausführendes Organ der deutschen Regierung. Warum sollte diese irgendein Interesse an Auslandsdeutschen haben, wenn das Interesse nichteinmal für die Inlandsdeutschen vorhanden ist?

  4. ein wenig Spielraum gibt es auch für deutsche oder internationale Journalisten. Eine sachliche Darstellung der oben genannten Vorgänge ohne Bewertung dürfte auch hier manch einen Politiker nachdenklich stimmen.

  5. Habe gerade auf der Homepage der Willersinn Gruppe geschaut. Die bieten Dienstleistungen an, die für Paraguay hochinteressant wären:
    Abfallentsorgung, Photovoltaikanlagen, Kanalinstandsetzung und weiteres.

    Ja, es wird schon sein Grund haben, warum diese Leistungen nicht in Paraguay angeboten werden und es sich nur im Ackerbau beschränkt.
    Denke, das aufgrund der Presseberichte die Enteignung nun doch nicht vollzogen wird, aber Konsequenzen für die, die es in die Wege geleitet haben, wird es natürlich nicht geben.

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