Wir stehen vor einer Kulturrevolution

Asunción: Adriana Ortiz Semidei, Kulturministerin, erklärte, dass in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit entschlossene Schritte in Richtung einer Kulturrevolution unternommen würden, mit einem klaren Bekenntnis zur Vielfalt, zur Bewahrung des Erbes, zur Feier der paraguayischen Wurzeln und zur Förderung von kulturelle Manifestationen.

Die Ministerin veröffentlichte folgenden Post in sozialen Netzwerken: „In diesen 100 Tagen erleben wir in Paraguay eine kulturelle Renaissance. Von der Förderung des Lesens bis hin zum Schutz unseres indigenen Erbes unternehmen wir entschlossene Schritte in dieser Revolution. Wir feiern unsere Wurzeln, bewahren unser materielles und immaterielles Erbe und erwecken kulturelle Räume zum Leben. Dieses Engagement zeigt unser Bestreben, das zu bewahren und zu verbessern, was uns einzigartig macht, und gemeinsam für eine vielfältigere und lebendigere paraguayische Kultur zu arbeiten!“

Sie erinnerte auch daran, dass das Gesetz Nr. 7140/23, das die Förderung des Lesens fördert, solide Grundlagen für die Nutzung von Büchern geschaffen habe, einschließlich der Erklärung des 28. Augusts zum nationalen Lesetag. Dieser gesetzgeberische Meilenstein fördert die Dezentralisierung der Kulturpolitik und der Literatur in Amtssprachen und indigenen Gemeinschaften.

Zu den Errungenschaften, die Semidei erwähnte, zählten: Der Schutz des kulturellen Erbes der Ureinwohner sowie die Bereitstellung heiliger Stätten, um die Identität der Vorfahren und den spirituellen Führern den Status eines nationalen lebendigen Schatzes zu verleihen.

Die Feier von Traditionen und symbolträchtigen Ereignissen steht auf der Tagesordnung. Die kulturelle Agenda wurde durch eine breite Palette von Aktivitäten zum Leben erweckt, von der Aktivierung von Tagen wie der paraguayischen Polka bis hin zum 16. Weltharfenfestivals, die unterstreichen, wie wichtig es ist, die Traditionen und das musikalische Erbe des Landes am Leben zu erhalten.

Die Kontinuität der Restaurierungsarbeiten an historischen Kirchen wie San Joaquín sowie Santa Ana in Caaguazú und die Forderung nach der Erhaltung von San Buenaventura in Yaguarón waren ebenfalls entscheidende Schritte zur Erhaltung des materiellen Erbes.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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