“Wir verlieren den Kampf gegen die EPP“

Manitoba: Auch wenn Abrahan Fehr gestern zu Grabe getragen wurde, haben die Mennoniten Sorgen, was die EPP als nächstes vorhat. Sie agiert, während die FTC nur reagieren kann. Stimmen werden laut, dass der Kampf gegen die EPP verloren sei.

Luis Villasanti, Leiter der ländlichen Vereinigung von Paraguay (ARP), war gestern bei dem Begräbnis von Fehr dabei. „Es ist an der Zeit, dass alle, die hier im Norden Paraguays leben, in Frieden leben können“, sagte er. Villasanti bedauerte die Art und Weise, wie Terroristen arbeitende Familien unterwerfen und ist empört, wie sie sich lustig machen, indem sie einen Nachruf an die Familie Fehr senden, der den Ort angibt, an dem die Überreste von dem Mennoniten begraben wurden.

„Es ist offensichtlich, dass wir nicht über Ergebnisse reden können. Wir verlieren den Kampf gegen die selbsternannte paraguayische Volksarmee EPP“, sagte Villasanti.

Er fordert, nach viereinhalb Jahren Ineffizienz, eine Neuausrichtung der Joint Task Force (FTC). „Unter der Regierung von Horacio Cartes und deren absehbares Ende gab es keine konkreten Ergebnisse. Das ist sehr schade“, betonte Villasanti. Er stellte fest, dass man die Wälder abholzen müsse, um die Terroristen zu finden. Das sei zwar eine unbekannte militärische Taktik, betonte jedoch, dass, wenn man wirklich etwas erreichen wolle, auch etwas anderes entscheiden und probieren müsse, um vielleicht doch zum Ziel zu kommen.

Anscheinend soll in den aufgetauchten Flugblättern der EPP, deren Inhalt noch nicht komplett veröffentlicht wurde, auch der Landwirt Pedro Galli, Leiter der ARP in San Pedro, von der EPP bedroht worden sein. Jedoch gibt es dazu noch keine gewissenhaften Informationen.

Wochenblatt / Paraguay.com

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6 Kommentare zu ““Wir verlieren den Kampf gegen die EPP“

  1. Das ist eine gute Jdee, die Waelder abholzen um die EPP zu finden. Man haette dann noch mehr Land wenn man endlich die Menoniten vertrieben hat. Das wegen 20 EPP gegen eine (unterzahl) von 1500 FTC. (hoch ausgebildete Truppe). Die Waelder dort sind auch nur Waeldchen und wenn 1500 Mann Schulter an Schulter durchlaufen wuerden waere alles kontroliert und jedes Nest ausgehoben.

  2. Diese Angelegenheit müsste meiner Meinung nach anders aufgerollt werden:
    Ouit pro Quo, wem nützt dies etwas, denn irgendwas will die EPP ja, irgendeinen Zweck erfüllt sie? Ich glaube weniger dass diese Leute schlicht Terror verbreiten um des Terrors willen? Sowas kostet, erfordert bereite Leute, also was möchte die EPP? Ist sie selbstständig, oder wird sie gesteuert? Sollte man nicht mit diesen Leuten sprechen? Am besten öffentlich, damit die Bevölkerung aufgeklärt wird? Wer sind die „Bösen“?
    „Terror“ entsteht normalerweise, wenn Irgendwas so im Argen liegt, dass die Menschen meinen ,man kann dies nur mit Gewalt lösen, was also läuft schief?

  3. Sie müssten sich ja selbst bekämpfen, denn es sind alles die selben Personen.
    Wer vernichtet sich schon gerne selbst.
    Alles nur ein grosses Spiel, wer hat der längere Atem, der gewonnen hat, behält oder bekommt mehr Land.
    Das wäre ja wieder ein Grund zum Abholzen, ohne Probleme zubekommen.
    Alles gut durchdacht!!!!
    Soll nochmals einen sagen, die Einheimischen können nicht organisieren.

  4. Wie kann eine Regierung einen Kampf verlieren den sie nie geführt hat, das geht nur in Paraguay. 500Mio Gs Kopfgeld pro EPP Nase und das Problem ist bis ende des Monats gelöst.

  5. Im Osten vom Paraguayfluss haben wir ein totales Abholzverbot. Herr Luis Villasanti denkt wohl auch dass die Gsetze nur fuer die andern sind.

  6. Abholzung um die EPP zu bekommen??!Was soll denn das dumme Gerede die Amis,Brasilianer Agentinia sowie Kolumbien haben sich mehrfach angeboten zu helfen die Amis sogar mit Satellite wo man ohne Abholzung auf den CM genau sehen kann wo Menschen sich aufhalten im Busch.Alles abgelehnt weil Rote Politiker und Venezuela diese Banditen Unterstützen und die Justiz blockieren . Bei Alfredo Stroessner hätte dieser Spuk sein Ende nach 3 Monaten gefunden ,diesen großen Helden PY gehört ein Denkmal gesetzt .

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