“Wir werden keinem Irren erlauben, die Demokratie zu zerstören“

Asunción: Der Senator Paraguayo Cubas wurde für 60 Tage suspendiert. Enrique Riera, sein Amtskollege, erläuterte die Gründe dafür.

Er forderte den suspendierten Politiker auf, die Spielregeln der Demokratie, der Freiheit, der Rechtsstaatlichkeit und der nationalen Verfassung zu beachten. „Cubas aber will hierherkommen, alle Spieler töten, das Stadion verbrennen und die Regeln selbst festlegen“, sagte er.

Für seinerseits machte er ihn für mögliche Schäden an seiner Familie verantwortlich. Er erwähnte sogar, dass morgen ein Unglück passieren könnte. „Mein Büro ist an Ihrer Seite und vielleicht eines Tages, weil Sie nicht mit dem, was ich sagte, einverstanden sind, kommen Sie und liquidieren mich“, sagte er in seiner Präsentation.

Riera kritisierte, dass keine Autorität ihn bisher bestraft habe und versichert, dass Cubas über dem Gesetz stehe, weil er trotz seines Fehlverhaltens keinem Gerichtsprozess, wie jeder andere Bürger, unterzogen werde.

„Nie im Leben … werden wir einem Wahnsinnigen erlauben, die Demokratie zu zerstören, für die mein Vater gekämpft hat …“, betonte Riera.

Wochenblatt / Paraguay.com

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7 Kommentare zu ““Wir werden keinem Irren erlauben, die Demokratie zu zerstören“

  1. Von welcher „Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ spricht denn dieser Herr? Auch wenn Cubas mit seinen seltsamen Methoden gewaltig aus dem Rahmen fällt, eines hat er vielleicht bewirkt, daß endlich Bewegung in diesen korrupten Politikladen kommt. Aber sicher nur dann, wenn er ausreichend Unterstützung in großen Teilen der Bevölkerung findet.

  2. Das hat der Riera aber gut gesagt! Der Laden lauft wie ein Stadion, jede Mannschaft spielt nur zum gewinnen werden von dicken Sponsoren (Staat) getragen Volk und Land geht die nichts an.

  3. Wer Zivilcourage zeigt wird sehr schnell als Irrer bezeichnet. Der Mann steht der Verfassung näher, als dieser vereinigte
    Korruptionsclub aus Verbaldemokraten. Deren gewohnte Arbeit der illegalen Bereicherung unter dem Deckmäntelchen von Rechtsstaatlichkeit Und Demokratie wird durch das außergewöhnliche Verhalten des Herrn Cubas erheblich beeinträchtigt.
    Zur Verteidigung des Herrn Cubas sei darauf hingewiesen, dass hitzige Debatten, auch mit gegen das Protokoll verstoßenden Fehltritten weltweit üblich sind und gerade auch deshalb das Bild der wahren Demokratie zeigen. Für den paraguayischen Korruptionsclub ist Herr Cubas eine lästige Laus im Pelz.
    Dieses außergewöhnliche Verhalten erzeugt Öffentlichkeitswirksamkeit. Die damit aufgezeigten Missstände bleiben nicht mehr hinter den verschlossenen Mauern des Korruptionsclubs.

  4. Hut ab für den Mut Cubas, aber er handelt zu 100% nicht alleine, der hat Schutz von höchsten Stellen. Sonst hätten die Ihn nicht suspendiert sondern schon lange liquidiert. Siehe andere Quertreiber, Autounfall, Hubschrauber Absturz, Erschossen.

  5. Die haben noch nicht gesehen was in Italien abgeht.
    Da hauen die sich richtig auf die Schn….
    Wasser verschütten ist da Kinderkram.

  6. Wenn Politiker, die sich die Taschen mit öffentlichen Geldern vollstopfen, Amigos mit Posten versehen, viele Privilegien geniessen und korrupt bis auf die Knochen was von „Demokratie“ erzählen, ist das in etwa so glaubhaft, als wenn ein katholischer Pfarrer, Priester oder Bischof von Keuschheit bis zur Ehe predigt und sich aber gleichzeitig an minderjährige sexuell vergreift.

    Auch Galaverna, also der optisch ca. 90-jährige Senator, der mit Wasser bespritzt wurde im Senat, hat schon in der Presse gegen Cubas ausgeteilt. Natürlich auch was von Demokratie geschwafelt. Offensichtlich kommt der Alte nicht darüber hinweg über diese unerhörte Majestätsbeleidigung.

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