Zementfabrik gegen Fossilien

Concepción: Die zukünftige Installation einer Zementfabrik (Cecon), im Besitz des ehemaligen Präsidenten Horacio Cartes, wird von Paläontologen kritisiert, weil sie sich in einem Höhlengebiet mit Mikrofossilien von 550 Millionen Jahren befindet.

Angesichts dieser Situation suchten Vertreter der Firma Unterstützung bei Politikern in Concepción und es gelang ihnen, das Projekt zum “Interesse des Departements“ zu erklären.

José Ortiz (Beitragsbild), Direktor von “Cementos Concepción“ (Cecon) stellte das Vorhaben mit einer Investition in Höhe von 180 Millionen US-Dollar vor. In zwei Jahren soll es soweit sein.

Das Zementwerk wird im Stadtteil San Lazaro installiert und den Daten zufolge werden weitere 20 Millionen US-Dollar für entsprechende Investitionen bereitgestellt, weil auch der Bau einer landwirtschaftlichen Kalkfabrik geplant ist, die vor dem Zementwerk in Betrieb gehen soll.

„Wir warten auf die Umweltlizenzen, die im Genehmigungsprozess sind, um mit dem Bau des Hafens, der Umspannstation und dann mit der Fabrik zu beginnen. Nur 40% der 180 Millionen US-Dollar entsprechen importierten Maschinen“, Ortiz.

Den Daten zufolge plant Cecon eine weitere Präsentation in San Lazaro, um offenbar die Unterstützung der Bevölkerung in dieser Stadt zu suchen, insbesondere nachdem man die Initiative stark kritisiert hatte.

Das Projekt wurde von der paraguayischen Föderation für Höhlenforschung (Fepae) in Frage gestellt, weil das Zementwerk an einem Ort errichtet wird, an dem sich die Höhlen Risso befinden, wo 2012 das Fossil eines Faultiers gefunden wurde. Es wird auch von einem vermeintlichen Diebstahl des Projekts gesprochen, weil die Cartes-Gruppe die Idee des Zementwerks von italienischen Geschäftsleuten umsetzt, als Cartes Präsident war.

Wochenblatt / ABC Color / La Nación

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9 Kommentare zu “Zementfabrik gegen Fossilien

  1. Mikrofossilien 550 Millionen Jahre alt? Soll uns Kuno Gansz von Otzberg doch mal genau vorrechnen wie alt die Erde nun wirklich nach der Bibel ist!

    1. Diese Fragestellung ist völlig sinnlos, denn „für Gott ist ein Tag wie ein Jahr“. Lesen Sie die Bibel, dann wissen sie das und können sich polemische Fragen ersparen.

      1. „Und ihr sollt wissen, liebe Freunde, dass ein Tag für den Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.“
        Offensichtlich ziehen Sie sich ihre Zitate aus dem Hintern und wollen es hier als Wort Gottes verkaufen. Und darüber hinaus noch der Rat doch die Bibel zu lesen. Nehme an, Sie sind ohne Nase geboren, so kann ich Ihnen leider keinen Rat geben.

      2. Völlig sinnlos etwas zu kommentieren. Die meisten möchtegern-superschlauen in diesem Forum vermögen es dank ihrer Arroganz, Frust und Alkoholsucht nicht nur, ihre Meinung darunter zu brünzeln, was ja völlig ok wäre, denn wie die Indianer können sie auch schon Feuerchen machen, ist ja schon mal was, aber: „Nehme an, Sie sind ohne Nase geboren,“ und weitere Vermutungen, Unterstellungen und Wehrweisungen zeugen nicht nur von einem hohen Niveau der erfolgreichen und intelligenten Einwanderer, die es mit Harz IV geschafft haben bis nach Bananastan auszuwandern, sondern auch, dass ein solches Forum genau so moderiert wird wie man es von einer Bananenrepublik erwarten kann.

        1. „Die meisten möchtegern-superschlauen in diesem Forum“ sind also Ihrer Meinung nach arrogant, frustriert und alkoholsüchtig. Ist das nun eine Vermutung oder eine Unterstellung ihrerseits? Eine Wehrweisung vielleicht, wenn Sie mal erklären würden was das ist.? Und; erfolgreiche und intelligente Harz IV Einwanderer? Ihre Liebe zu den Mitmenschen scheint grenzenlos.
          Sie kritisieren genau das, was Sie selbst praktizieren, komprimiert in einem einzigen Kommentar. Projizieren Sie hier eigene Unzulänglichkeiten auf andere oder wie soll das verstanden werden?
          Wie dem auch sei. Da Sie mich hier zitieren und den Hintergrund offensichtlich nicht verstehen, möchte ich kurz darauf eingehen. Unser Manni hat schon des öfteren falsch aus der Bibel zitiert und auch die Bibel fälschlich als Quelle angegeben. Das wäre nicht schlimm, wenn er dann nicht noch, in seiner scharmanten Art, von anderen verlangen würde, doch die Bibel zu studieren. So wurde er schon mehrfach dafür kritisiert und er solle sich doch an die eigene Nase fassen. Da dieses nicht geschieht, war meine Schlussfolgerung, daß er keine hat. Kann natürlich auch sein, daß er sie nicht findet.
          Mit Ihrem ersten Satz stimme ich überein. Mit den Gründen dafür sicher nicht.

  2. In der Bibel steht was Gott in 6 Tagen erschaffen hat. Der siebte Tag ist ja bekanntlich Ruhetag.
    Wenn hier jemand meint aus den Tagen Jahre machen zu müssen -„für Gott ist ein Tag wie ein Jahr“- so ist das seine nicht widerlegbare Auslegung. Denn die Schöpfungstage bezeichnen keine Erdtage. Gemäss dem Hebräischen Wort „Jom“ für „Tag“ kann damit durchaus ein Zeitabschnitt unbestimmter Länge gemeint sein.
    Zur Klärung Ihrer Frage ist die Bibel grundsätzlich nicht hilfreich. Die Bibel schweigt sich nämlich dazu aus, wann Gott mit seiner Schöpfung begonnen hat. In der Schöpfungsgeschichte der Bibel, in Buch Genesis, Kapitel 1, steht geschrieben: „Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Die Erde aber war wüst und leer.“ Eine Angabe, zu welcher Zeit dies geschah, findet sich nicht dabei.
    Fertig war Gott nach einem beliebigen, je nach Gutdünken des Lesers angenommenen Zeitraum (siehe oben).

    Aus dem Artikel wird jedoch deutlich ersichtlich, dass der Ex-Präsident über ausgezeichneten Einfluss auf die Entscheidungsträger verfügen muss.

    1. Ja, das sehe ich auch so. Wenn man am siebten Tag ruhen soll, dann kann ich nicht verstehen, warum der siebte Tag denn der Sonntag ist, wenn ein Tag doch Jahre ist. Konsequenterweise müsste dann die Sonntagsschule alle sieben Jahre während eines Jahres abgehalten werden und die Kleriker sechs Jahre voll druchrütteln, dh. sechs Jahre lang ununterbrochen mit dem Klingelbeutelchen Türklinken polieren (Na, kommt ja keine Laufgönnerschaft mehr sonntags, dann musst eben zu den Türklinken).

  3. Soll ich als Geologe mal erklären, wie man nahezu alle Microfossilien sichern kann?

    Ein paar Probegläser genügen — aus jeder Schicht ein paar ccm als Probe genommen und diese an meine Kollegin U.E. Kienel (damaliger Mädchenname) geschickt und sie erkennt sie alle wieder und listet sie auf.

    Aus dem restlichen Kalk kann man dann Zement brennen.

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