Wo es noch Geld für Nichtstun gibt

Asunción: Insgesamt 8 Angestellte aus Yacyretá wurden überraschend entlassen, darunter auch Raul Rodolfo Sánchez Benegas, Sohn des Ex Abgeordneten Raul Sanchez. Dieser bekam Bonifikation für zur Arbeit kommen obwohl er über sieben Monate einen Krankenschein hatte.

Als Ex-Präsident des ANR Parteibüros N° 24 ist “Raulito“ Sánchez (Beitragsbild während seiner Krankheit), der am 16.01.2014 unter Horacio Cartes nach Yacyretá kam, bestens in die Politik eingebunden. Sein Arbeitsplatz im Sozialbereich bekam er wohl auch nur auf Empfehlung oder durch Drängen seines Vaters.

Als Grundgehalt konnte er 14.000.000 Guaranies sein Eigen nennen. Doch unter den diversen Bonifikationen, die 9.000.000 Guaranies summierten, war auch die für das Erscheinen am Arbeitsplatz, die ihm trotz 220 Tage Krankenschein in 2019 ausbezahlt worden. Um welche Krankheit es sich handelte ist unbekannt.

Obwohl die Entlassung keineswegs grundlos ist, sollte außerdem der Verantwortliche in der Lohnabteilung bzw. Personalverwaltung ebenso gehen, denn da schläft man anscheinend noch mehr als im Hauses Sanchez.

Wochenblatt / Abc Color

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6 Kommentare zu “Wo es noch Geld für Nichtstun gibt

  1. Mit 23 Millionen Guaranies monatlich schlafen diese Politiker nicht, haben aber genügend Zeit einem Zweitjob nachzugehen. Und die Personalabteilung hat ihren Job auch nur dank beruflicher Qualifikationen und weniger aufgrund Beziehungen (obwohl ich sie nicht kenne bin ich mir da sehr sicher).
    Auf argentinischer Seite des Kraftwerkes arbeiten 800 Menschen, auf paragauyscher Seite 2200. Da soll noch einer behaupten, da werde nicht gearbeitet.
    Also Leute, leistet der AND (Colorado-Filz-Partei) gute Dienste. Das könnte sich eines Tages auszahlen. Wählen – außer den Präsidenten – können auch Ausländer (den Zeitverlust mache ich mir allerdings nicht). Und immer schön dem Cartes‘ Hintern hinterher wedeln.

  2. Professor Sauerkraut

    Antworten

    Ob es in Paraguay noch andere Orte gibt wo es Geld fuer nichts tun gibt, kann mir das, trotz langem Nachdenken schlichtweg nicht vorstellen

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