Wohlschmeckend und aus Paraguay

Santa Rosa: Fast unmöglich zu glauben und doch wahr. Heidelbeeren, die ohne Frost auskommen und bestens in Paraguay gedeihen. Ein erster Produzent aus dem Departement Misiones zeigt wie es geht.

Die Heidelbeeren, in Paraguay als Arándanos bekannt, scheinen das paraguayische Klima zu lieben. Die eigentlich aus Argentinien stammende Sorte Americano braucht keine kalten Temperaturen und passt sich bei sandhaltigem Boden und ausreichend Wässerung auch den Temperaturen in Paraguay an.

Auf Höhe von km 249 der Ruta 1 zwischen Santa Rosa und San Patricio liegt die Cabaña Ypucu, derzeit noch einziger Ort in Paraguay an dem Heidelbeeren produziert werden. Auf 1,5 Hektar werden hier zwischen September und Oktober 3.500 kg der Frucht geerntet, erklärt der Produzent Andres Pattini.

Auf einer Reise nach Concordia, Entre Rios, Argentinien, kam die Idee auf, Heidelbeeren in Paraguay anzubauen. Das war vor sieben Jahren. Die Büsche sind bei den Temperaturen gewillt, bis zu 2 m hoch zu wachsen, was sich natürlich positiv auf die Ernte auswirkt. Diese wird manuell getätigt. Danach folgt die Kühlung und Kommerzialisierung.

Obwohl die nordeuropäische Frucht nicht unbekannt in Paraguay ist, führt die Eigentümerin der Cabaña, Acela Falcón, Jahr für Jahr ein Heidelbeerfest durch. Damit lernen mehr und mehr Menschen die Frucht und ihre Vorzüge kennen. Wenig verwunderlich ist es in diesem Zusammenhang, dass auch Himbeeren an dem Ort angepflanzt und geerntet werden. Auf dem jährlich stattfindenden Fest sind Himbeer- und Heidelbeermarmeladen ein Muss.

Wochenblatt / 5días

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2 Kommentare zu “Wohlschmeckend und aus Paraguay

  1. Das ist eine gute Frucht,sollte mehr angebaut werden ,kann ein Exportschlager werden. Besser als das vergiftete Soja und noch besser wird nicht an der Waren Termin Börse gehandelt,heißt Preise sind eher Stabil.

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