Yacyretá nicht verantwortlich für den Stromausfall in Argentinien

Ayolas: Gestern stellte der Energieversorger ANDE wieder die Stromversorgung zum binationalen Wasserkraftwerk Yacyretá her. Gleichzeit wies man jede Verantwortung für den Blackout im Nachbarland zurück.

Leopoldo Melo, stellvertretender Leiter der technischen Abteilung in Yacyretá, sagte, dass in den frühen Morgenstunden des gestrigen Tages die ANDE ihr Stromnetz wieder an das Wasserkraftwerk eingebunden habe, nachdem 24 Stunden lang Itaipú wegen dem Blackout im argentinischen Elektrizitätssystem genutzt worden sei.

Die Unannehmlichkeiten, die vorgestern um 06:00 Uhr registriert wurden, betrafen die Argentinische Republik sowie Teile von Chile, Uruguay, Brasilien und das Departement Misiones in Paraguay.

Melo schloss aus, dass der Stromausfall auf eine Unannehmlichkeit in Yacyretá zurückzuführen sei. Er fügte hinzu, dass über den Grund und den Ort viel spekuliert worden wäre. Es ist die Rede davon, dass in der Nähe von Comodoro Rivadavia die Ursache gelegen haben könnte, wo schlechtes Wetter vorherrschte und ein Blitz einschlug, aber für den Moment gibt es keine offiziellen Informationen.

„Yacyretá hat keine Übertragungsleitung. Yacyretá ist ein Energieerzeuger. Die 1.200 Kilometer lange Übertragungsleitung, die das Wasserkraftwerk verlässt, stammt aus der Argentinischen Republik. Die Energie wird direkt an das Umspannzentrum in Buenos Aires (Argentinien) geliefert. Wir können keine Verantwortung für ein Problem in Buenos Aires übernehmen“, sagte Melo.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Yacyretá nicht verantwortlich für den Stromausfall in Argentinien

  1. „Die 1.200 Kilometer lange Übertragungsleitung“ … also ich gehe mal davon das das eher ein scherz ist eine leitung 1200km quer durchs land zu schicken ohne jediglichen zwischenstopp/sicherheitsstopp einzuziehen. das wäre ja nur von hiesigen professionisten denkbar. aber wie sagt man schön, vielleicht lags ja nicht an der Übertragungsleitung sondern an der „Einspeisung“ derer und die obliegt yacreta hahahahaha aber welcher PYler würde schon zugeben das scheisse passiert ist.

  2. Ja, wenn man das glauben kann, möchte man doch echt annehmen, das die CIA hier mal geübt hat um die Welt mit einer neuen Kraft zu erpressen, Krieg geht nicht mehr so problemlos, also hacken die halt die Energieversorgung, aber wehe die Russen würden sowas tun?

    1. Was soll den das, es reicht doch aus wenn ein Umspannwerk an der richtigen Stelle durch Blitzschlag,Strommangel der Steuerung ausfällt und kein Generator da ist.Die vernetzten Systeme sind da anfällig.Das ist wie bei Domino, ein Stein kippt und der Rest kippt hinter her.Das braucht man keine Russen und die CIA:
      Christian2005 mach Dir nichts von im „Heiligen Deutschland“ wird das auch passieren das ist ganz sicher.
      Auf normalen Weg.Deshalb besteht ja eine Angst vor Anschlägen au das Stromnetz in der EU.
      In Paraguay waren ja die Mastsäger wenig erfolgreich unterwegs gewesen.Die gleiche Nummer!
      Die Frage ist nur wann das sein wird.Das ist folge der Abschaltung der Atom und Kohlekraftwerke.
      Die Energiewende wird noch viel Dunkelheit bringen!
      Das Problem bei der Sache wie beim Domino müssen die Steine von Hinten angefangen wieder aufgerichtet werden.
      Station für Station,ist etwas in Umspannwerk defekt muss es gewechselt werden immer der Reihe nach.

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