Zahlte Drogenbaron Lösegeld für Arlan Fick?

Laura Casuso, Rechtsanwältin, behauptet, es existieren angeblich Dokumente, die einwandfrei belegen würden, dass für die Freilassung von Arlan Fick Lösegeld bezahlt worden wäre. Die Behörden hätten davon gewusst.

Jarvis Pavão, ein brasilianischer Drogenbaron, ist Mandant von Casuso. Er soll an den Verhandlungen mit der EPP beteiligt gewesen sein und zahlte eine Geldsumme, damit Fick im Dezember 2014 frei kam. „Mitglieder der EPP waren in Tacumbú. Pavão saß dort damals ebenfalls ein. Lassen sie uns danken dafür, dass wir jemand gefunden haben der etwas Gutes getan hat“, sagte Casuso. Sie fügte an, es würden Dokumente über die Verhandlungen im Fall Arlan Fick vorhanden sein. Sie werden aber nicht dazu verwendet, der Regierung zu schaden.

Pavão bestätigte ebenfalls gegenüber dem Fernsehsender Telefuturo, dass es vier Monate vor der Freigabe von Fick zu Verhandlungen mit Mitgliedern der EPP gekommen wäre. „Es passierte nur etwas Gutes. Es ging um die Freilassung eines unschuldigen Menschen“, sagte Pavão. Angeblich sei drei Stunden vor der Freigabe von Fick die Lösegeldzahlung erfolgt. „Ich wusste die Leute halten ihr Wort ein, denn sie wissen wer ich bin und ich weiß wer sie sind“, erklärte Pavão.

Pavão machte Schlagzeieln als seine Luxuszelle in Tacumbú aufflog und er verlegt wurde. Danach soll angeblich ein Kopfgeld für ein Attentat auf Präsident Horacio Cartes von ihm ausgesetzt worden sein.

Quelle: Ultima Hora

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