Zementstraßen auf dem Vormarsch

Asunción: Der paraguayische Verband für Straßen (APC) schiebt das Vorhaben von Zementstraßen weiter an. Er definierte mehrere Punkte, an denen Änderungen beim Bau von Routen und Wegen vorgenommen werden sollten.

Die Assoziation für Straßen im Land hat schon seit längerem das Thema im Zementsektor aufgegriffen. Nun betonten Vorsitzende aus dem Verband, dass es notwendig sei, bestimmte Komponenten neu zu überprüfen. Es gäbe veränderte Diskussionspunkte bei dem Bau von Zementstraßen sowie müssten die Auswirkungen beim Klimawandel in die Straßeninfrastruktur mit einfließen.

Hugo Florentin ist Leiter von dem paraguayischen Verband für Routen und Wege. Er hofft, dass das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) den neuen Leitfaden der Assoziation für die Vorbereitung, dem Bau von Projekten und dessen Instandhaltung umsetzen werde.

Transzendentale Fragen und die Auswirkungen des Klimawandels müssen beim Straßenbau mehr berücksichtigt werden. In Paraguay sind viele Strecken beeinträchtigt, weil starke Regenfälle Flüsse überschwemmten und Wege zerstörten.

Vor Kurzem ist erst ein Gesetz erlassen worden. Dabei wurde dem MOPC auferlegt, Zementstraßen zu bauen und diese Projekte zu forcieren. 25% soll in Zukunft der Anteil an Straßen in dem Bereich betragen.

„Wir haben mittlerweile wichtige Fortschritte bei der Revision von Hinweisen im Straßenbau vorgenommen. Wichtige Veränderungen und Ergänzungen erfolgten in Bezug auf die geometrische Straßengestaltung, im Bereich Hydrologie, Umwelt und weiteren Bereichen“, erklärte Florentin.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Zementstraßen auf dem Vormarsch

  1. Sicherlich sind Betonstrassen gemeint? Wenn diese jedoch genau so papierdünn gebaut werden wie die Teerstrassen, dann ist auch dies Makulatur!

  2. Egal was sie verbauen in kurzer Zeit wird es eine Mondstrasse sein. Und wir in Europa haben immer noch Römerstrassen

  3. Da auch diese Betonplatten kein Fundament haben, werden auch sie in kürzester Zeit Schäden aufweisen. Sie werden unterspült und brechen an den Fugen ab. Nach fünf Jahren müssten diese Straßen saniert werden, was mit etwas Glück zehn Jahre später auch geschehen wird. Trotzdem ein echter Fortschritt gegenüber Pflastersteinstraßen, die auch nach kürzester Zeit stellenweise einsacken. Eingesackte Asphaltstraßen sind für die Verkehrsicherheit nicht besser, aber man hat es schon immer so gemacht und wird irgendwann aus den alten Arbeiten seine Lehre ziehen vermögen.