“Zu Beginn wollte ich mich nicht einmischen”

Villa Hayes: Der ehemalige Abgeordnete Edwin Reimer gab bei einem Radiointerview zu verstehen, dass dieses Projekt, was er zusammen mit Senator Basilio Núñez ausarbeitete, für Freunde von ihm vorangetrieben wurde, die seit mehr als 20 Jahren Rechte Dritter von Staatsland kauften.

„Zu Beginn wollte ich mich nicht einmischen bei dem Thema, weil in der Liste der Besetzer auch einige Freunde stehen, dann jedoch sagte ich mir, wir sind im Parlament um Probleme mittels der Legislative zu lösen, wenn andere Formen versagen“, sagte der ehemalige Abgeordnete aus dem zentralen Chaco zu der Besetzung von Land, was seit 2002 dem Verteidigungsministerium gehört. Die jetzigen Besetzer haben Rechte Dritter in den letzten Jahren erworben, jedoch hatten diese das Land auch nicht rechtmäßig gekauft. Bisher scheiterten alle Versuche das Land den jetzigen Besetzern legal zu vermachen. Da nicht wenige Mennoniten den Blick auf den Rio Paraguay zu schätzen wissen, wundert es auch nicht, dass ein ehemaliger Abgeordneter aus dem Chaco sich für sie stark macht, anstatt andere Probleme anzugehen, die das Land voranbringen könnten. Der jetzige Senator Basilio Núñez ist für die Umsetzung von großem Nutzen, da die Stadtverwaltung von Villa Hayes, die den jetzigen Besetzern das Land für wenige Geld verkaufen wollte, unter dessen Einfluss steht und seine Anordnungen gerne umsetzt.

Wochenblatt / Radio Chaco Boreal

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4 Kommentare zu ““Zu Beginn wollte ich mich nicht einmischen”

  1. Dieser Deal wurde systematisch von langer Hand vorbereitet und sollte unter “verdienten Amigos” möglichst unauffällig über die Bühne gehen. Amigos helfen Amigos immer wieder gerne, besonders wenn sie in der richtigen Partei sitzen. Daß das alles nicht mit rechten Dingen zugeht, wußten diese Amigos sehr wohl. Oder warum lauten die Übertragungen nicht auf sie selbst, sondern auf Verwandte? ‘Alles Reinwaschen wollen bringt nichts, KORRUPTION ist das in Reinformat! Basta.

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  2. Das ist schon erschreckend. Während der größte Teil der Bevölkerung am Existenzminimum kratzt, stopfen die sich vom Volkvermögen noch die Taschen voll.
    Dieses kriminelle Pack gehört für immer weggesperrt!
    Aber das wird wohl nur ein Wunschtraum bleiben.

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  3. Der Wert des Landes hängt von seiner Bebauung und den Bewohnern ab. Neben den schönen grossen Häusern der Reichen will jeder wohnen und die Grundstückspreise gehen hoch.
    Neben den Hütten der Armen will niemand wohnen und die Grundstückspreise fallen in den Keller.
    Da sich der Wert eines Grundstück fast nur aus seiner Nachbarschaft ergibt haben erst die jetzigen Besetzer den Grundstückswert geschaffen. sollten diese geschlossen abziehen und die Grundstücke campesinos geben sind diese Grundstücke wertlos.

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    1. Es geht doch nicht darum die Grundstücke Campesinos zu geben. Der Wert dieser Grundstücke ergibt sich schon alleine aus der Lage.
      Wenn öffentliche Grundstücke veräußert werden sollen, dann gehört das veröffentlicht und die Grundstücke gehören versteigert, damit jeder der will und kann eine Chance bekommt ein Grundstück zu ersteigern. Die Amigos müssten dann in Konkurrenz treten mit allen anderen reichen bürgern. Wahrscheinlich würden bessere Grundstückspreise erzielt werden und der Staat würde mehr Geld verdienen, was der Allgemeinheit zugute kommen sollte.
      So würde ein Schuh draus.

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