Zuckerrohr: Weder mehr noch weniger

Asunción: Die Zuckerrohrernte hat in vielen Teilen des Landes begonnen. Die meisten Landwirte und weitere Beschäftigte in dem Sektor interessiert nur eines: Der Preis.

Der Minister für Landwirtschaft und Viehzucht (MAG), Denis Lichi, kündigte an, dass der Preis für Zuckerrohr pro Tonne wie im letzten Jahr zwischen 180.000 Guaranies und 200.000 Gs. liegen wird.

Nach einem Treffen mit der Ministerin für Industrie und Handel, Liz Cramer, Bürgermeistern und Produzenten aus den Produktionsbereichen des Zuckerrohrs, kündigte der Minister vom MAG auf einer Pressekonferenz an , dass “auf nationaler Ebene alle Branchen sich verpflichtet haben, den Preis vom vergangenen Jahr zu halten. Petropar zahlt 200.000 Guaranies pro Tonne und andere Fabriken 180.000 Gs.“.

Das Treffen wurde mit dem Ziel abgehalten, Mechanismen zur Stärkung der Zuckerrohrbauern in Paraguay zu finden.

Lichi fügte hinzu, dass im Rahmen des nationalen Programms für die Zuckerrohrproduktion der nationale Durchschnitt bei 45 Tonnen pro Hektar stagniere, deshalb versuche man in dieser Hinsicht, die Produktivität dieses Sektors zu verbessern.

Er wies darauf hin, dass Mechanismen, die in die Praxis umgesetzt würden, eine Entwicklung neuer Saatgutsorten sei, die die Produktivität steigern und zum Zeitpunkt der Industrialisierung effizientere Erträge bringen könnten.

Lichi fügte hinzu, dass bereits Gespräche mit der Nationalen Förderbank (BNF) und der Assoziation für landwirtschaftliche Kreditvergaben (CAH) aufgenommen wurden, um Produzenten Darlehen zu gewähren.

Er sagte weiter, dass die Aufgabe des Ministeriums MAG eine Ausbildung der Produzenten zur “Verbesserung der Produktionstechniken“ sein werde.

Lichi kündigte auch an, dass “wir rund 5.000 Hektar Zuckerrohrabbau mit kostenlosen Kalklieferungen unterstützen werden, weil der Boden nährstoffarm ist und so wieder bessere Erträge möglich sind“.

Wochenblatt / ABC Color

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