Stromdiebstahl in einem enormen Ausmaß entdeckt

Santani: Die ANDE entdeckte einen Stromdiebstahl von ungeheurem Ausmaß, diesmal in Santaní, wo das Vorhandensein eines Containers in einer ländlichen Gegend dazu diente, elektrische Energie abzuzweigen.

Der Präsident des staatlichen Energieversorgers ANDE, Pedro Ferreira, gab bekannt, dass vorgestern Nachmittag in Santaní eine Operation durchgeführt worden sei, nachdem man festgestellt habe, dass ein neues System dem Unternehmen erheblichen Schaden verursacht hätte. Dank Satellitenfotos entdeckte man einen Container mitten in einem ländlichen Gebiet, in dem der Stromverbrauch erheblich gestiegen sei.

„Es handelt sich um eine neue Art von Stromdiebstahl (…), bei dem ein Container in ein einsames ländliches Gebiet gebracht wird, in dem normalerweise die 23-kV-Leitungen zu privaten Grundstücken führen. Diese Leitungen sind direkt durch den Container verbunden, in dem es im Grunde genommen Prozessoren und Kühler gibt und die viel Strom benötigen“, erklärte Ferreira.

Ohne näher auf das Schema des mutmaßlichen Verbrechens einzugehen, forderte er einerseits den Diebstahl von Elektrizität und dann eine mögliche Steuerhinterziehung zu untersuchen. „Wir müssen sehen, ob Steuern gezahlt wurden. Irgendjemand verkaufte Energie, aber wir wissen nicht, wer“, fügte er hinzu.

Ebenso betonte Ferreira, dass es notwendig sei, zu untersuchen, wer die im Container gefundenen Geräte importiert und installiert habe, “um zu sehen, wer derjenige ist, der letztendlich profitiert“. Er fügte an, dass der wirtschaftliche Schaden für die ANDE “sehr groß“ sei, weil der Verbrauch hoch sei und der Container an einem Ort gelegen habe, dessen Anschlüsse nicht für diesen Zweck vorbereitet seien.

In einem Industriepark bei Ciudad del Este entdeckte die ANDE erst vor ein paar Tagen den Diebstahl elektrischer Energie für etwa 500 Millionen Guaranies pro Monat.

Wochenblatt / ABC Color

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8 Kommentare zu “Stromdiebstahl in einem enormen Ausmaß entdeckt

  1. Wildes-Wildes-Südafrika

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    Ja, gute Idee, im Nachhinein zu ermitteln, woher die ganzen Gerätschaften kamen, wofür man sie deklarierte zu verwenden und wer das alles bezahlt hat. Vielleicht auch ein Idee wert zu erfinden künftig solches im Vorhinein zu prüfen und zu kontrollieren. Da ich davon ausgehe, dass da keiner der Korrupti-Amigos gefunden werden will und kann, wird es auch künftig zu wie im Artikel beschriebenen Vorkommnisse im Lande des Wilden-Wilden-Südafrikas kommen.

  2. Investigation in Paraguay? Ich lach mich schlapp, hier interesiert doch Niemnd irgendwas,ausser die eigenen Taschen zu füllen, selten so ne grobe Ignoranz erlebt.

    1. achso, und in anderen Ländern dieser Erde geht es nicht vorzugsweise darum, sich die eigenen Taschen zu füllen?
      Ich kandidiere für das europäische Parlarment weil……..:)

  3. Kuno Gansz von Otzberg

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    Man beachte dass dieses Abzapfgeraet Marke Siemens ist. Ohne deutsche Kontakte kann so ein teures Ding niemals so zweckentfremdet werden. Hat sich ein anderer krummer Vogel aus Germany hier Fortuna versucht zu finden?
    Ein bisschen wie wenn Kolping Deutschland Bestechungsgelder zur paraguayischen Justiz schickt um die Entwendung der Eurofoerdergelder zu verwischen. Deutsche Geraete kann sich mittlerweile keiner leisten ausser eben – andere Deutsche, die diese dann nach Paraguay importieren.
    Siemens profitiert also indirekt durch den Diebstahl der Energie.

  4. Das Teil auf dem Foto, zeigt keinen Container wie im Artikel beschrieben, das ist eher eine Ausgewachsene Produktionshalle zum trocknen von Dogen und der gleichen. “ In einem Industriepark bei Ciudad del Este entdeckte die ANDE erst vor ein paar Tagen den Diebstahl elektrischer Energie für etwa 500 Millionen Guaranies pro Monat.“ Was ist das für ein Industriepark, der anscheinend vorher nicht bestanden hat. der für 500 Mio Strom pro Monat verbraucht und vorher nicht aufgefallen ist. Der Mercado 4 wurde laut Schätzung vor ein paar Monaten mit 15- 20 Mio beziffert, woher nimmt man jetzt die Daten von 500 Mio für den “ Park“. Genauso die Summe, von 85 Mio bei der Bitcoin Fabrik, ohne einen Zähler zu haben. Da sinkt etwas gewaltig zum Himmel. Entweder wurden die Amigos entfernt, oder die Ande und deren Amigos wurden nicht mehr fürstlich bezahlt. Denn solche Verbraucher entstehen nicht von heut auf morgen.

  5. Seid wann kann die Ande über Satelitenfotos verfügen, son Schwachsinn. Gut, Goole Earth kann jeder nutzen, aber dann wären die Anlagen schon länger aufgefallen und nicht erst jetzt.

  6. Auf dem Foto ist ein SF6 „Sicherungsautomat“ für Hochspannung (vermutlich 230kV) und etliche kA zu sehen. Um das weiter zu verwursten, bedarf es noch einen oder mehrere ziemlich große Transformatoren. Die haben durchaus Abmessungen wie ein sehr großer Güterwagen bei der Bahn und wiegen einiges. Stehen übrigens im Freien und geben Spanunngen im 23kV Bereich (für PY) ab.

    Die Trafos für 23kV auf 220V gibts dann in unterschiedlichen Leistungen. Von den LKW grossen (sieht man schonmal bei Supermärkten) bis herunter zu denen die an den Masten in den Barrios hängen, Einphasig etwa so groß wie ein Ölfass.

    Also hier fehlt irgendwas, das passt alles nicht zusammen.

  7. Zusatz: Solche Schaltanlagen und Trafos lassen sich nicht mal eben mit einem Camioneta transportieren, auch die Installation ist nicht ohne erheblichen Aufwand machbar. Da müssen einige, auch bei der ANDE dicke Bündel von $$$ auf den Augen gehabt haben, damit sie nix gesehen haben. Auch am raffgierigen Zoll geht das nicht so vorbei. Da es hier keine Bahn gibt, kommen die per Schwergutfrachter in zB. Buenos Aires an, und werden dann per Schubber nach PY gebracht. Das umladen mit fetten Kränen und Transport auf Schwerlasttransporten geht auch völlig unbemerkt über nicht Schlammstrassen. Nebenbei SIEMENS baut den Kram auch erst, haben die nicht im Regal liegen.
    Also alles ganz unauffällig?
    Tja für ANDE gaaaaanz sicher, denn die merken nie was, ausser Kohle ziehen, lügen, betrügen und Verarschung ist da nichts.

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