Zwischen Stroessner, Hitler und Pablo Escobar

San Lorenzo: Was haben alle drei Persönlichkeiten gemeinsam. Sie waren männlichen Geschlechts und persönliche Gegenstände von ihnen und vielen mehr lagern in einem privaten Museum, in welches man nur mit Einladung kommt.

Das gefürchtete Rotkäppchen, die „Caperucita Roja“, das Polizeifahrzeug der Stroessner Diktatur sowie weitere Objekte aus seinem Besitz sind ebenso in dem Museum zu finden wie Besteck aus dem Esszimmer von Adolf Hitler, eine Pistole von Pablo Escobar Gaviria oder eine paraguayische Flagge mit Blutflecken von Mariscal López.

Um dieses Museum (MTA) betreten zu können, bedarf es einer Einladung von Tito Aranda. Schon im Eingangsbereich wird man von einer Boeing 707 aus dem Jahr 1958 überrascht, die der längst vergangenen Líneas Aéreas Paraguayas (LAP) gehörte.

Ob historische Fahrzeuge, diverse Waffen, Schmuck, Spieluhren oder Uniformen, fast alles erdenkliche findet man in den Räumen des Museums. Unter anderem der erste automatische Revolver, der dem mexikanischen Präsident Alvaro Obregón gehörte und mit welchem er umgebracht wurde.

Der Grund für die Einladung zum Besuch ist einfach und naheliegend. Um neugierige Diebe abhalten zu können, wird nur sehr wenigen Personen ein Rundgang im privaten Museum erlaubt.

Wochenblatt / Hoy

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