1.800 Versicherte ohne Arzt

Paso Yobai: Mitglieder aus der Sozialversicherungsanstalt IPS hielten eine Demonstration vor dem örtlichen Gesundheitsposten in Paso Yobai, Departement Gauirá, ab. 1.800 Versicherte sind seit 5 Monaten ohne ärztliche Unterstützung.

Das Problem ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass es seit Januar keinen Arzt in der Zweigstelle des Gesundheitspostens vom IPS gibt. Patienten werden nicht behandelt und können auch ihre notwendigen Medikamente nicht erhalten.

Danelia Salinas, eine der Anwesenden, sagte: „Die konkrete Bitte besteht darin, ständige Ärzte zur Verfügung haben und zwar dringend, weil es einige Monate her ist, seit ein Mediziner Patienten betreute. Medikamente können nicht ausgegeben werden, denn es fehlt die Unterschrift eines Arztes“.

Ein anderer Demonstrant vor Ort erwähnte sogar, dass bald eine Schließung der Räumlichkeiten vom örtlichen IPS-Posten erfolgen könnte. Er sagte, dass der andere Standort des Sozialversicherungsinstituts im Bezirk Independencia liege und ungefähr 30 Kilometer entfernt sei.

Einer der Angestellten von dem IPS erklärte: „Dr. Benjamín Sosa, Direktor dieser Einrichtung, ist aufgrund einer schweren Operation krankgeschrieben, wird aber bald zurückkehren und seinen Dienst wieder aufnehmen“.

Dr. Pedro Perez, Vorgesetzter von Sosa, hatte mehrfach versprochen, dass die Ernennung eines Facharztes bereits stattgefunden habe, aber er hat bis jetzt sein Wort nicht eingehalten.

Innerhalb dieses Bezirks gibt es ungefähr 1.800 Versicherte. Trotzdem stehen nur drei Angestellte als Pfleger oder Krankenschwestern in der Einrichtung zur Verfügung. Von Montag bis Freitag ist der Gesundheitsposten geöffnet. Beklagt wurde von den Demonstranten auch ein Defizit bei den Behandlungsräumen und der medizinischen Ausrüstung.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “1.800 Versicherte ohne Arzt

  1. Nun, ich dachte immer, eine Versicherung kümmert sich, wenn man bezahlt?
    …hahaha, sorry, der musste sein. Versicherungen zahlen nie, wenn sie können, das war in D. schon so, und hier zahlt ganz sicher keine einzige Versicherung, egal worum es geht, schon garnicht wenn der Kunde Aleman ist, denn bei denen wächst das Geld auf den Hausbäumen?

  2. Haben die Demonstranten nicht gewusst, dass Dr. Benjamín Sosa, Direktor dieser Einrichtung krank ist? Sollen doch nochmal 5 Monate warten, dann ist der Herr Dr. Dir. bestimmt wieder gesund und öffnet wieder. Dann dürfen die Demonstranten auch wieder krank werden, zwischenzeitlich dürfen sie natürlich bezahlen, ist doch logisch man! Olé!

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