Yguazú: Drei Männer wurden wegen Umweltverbrechen verurteilt, die das Naturschutzgebiet Yguazú betrafen. Es handelt sich um Francisco Mendoza, Fermín Cano und Hermenegildo Arias, die für schuldig befunden wurden, Naturschutzgebiete geschädigt sowie Bäume gefällt und verbrannt zu haben.
Sie erhielten eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die Staatsanwältin Zunilda Ocampos Marín, Leiterin der Spezialeinheit für Umweltstraftaten Nr. 2 von Alto Paraná, vertrat die Anklage.
Während der mündlichen Verhandlung legte die Staatsanwaltschaft dokumentarische Beweise, Zeugenaussagen und Gutachten vor, um die Existenz der Taten und die strafrechtliche Verantwortlichkeit der Angeklagten zu beweisen. Infolgedessen fällte das Gericht unter dem Vorsitz von Vitalia Duarte und den Beisitzern Fabio Aguilar Benítez und Serafín Benítez Roa das Schuldspruch-Urteil.
Die Vorgeschichte zeigt, dass die nun Verurteilten unbefugt das Grundstück Nr. 2270 im Distrikt Yguazú betraten, das Eigentum der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft (ANDE) ist und durch das Dekret Nr. 867/2023 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Das Eingreifen der Staatsanwaltschaft erfolgte nach der Feststellung von Umweltschäden am 27. August 2024 und der anschließenden Anzeige am 5. September.
Vor Ort stellte die Delegation eine prekäre Siedlung mit einem Lager und gesammelten Ressourcen fest, zudem Beweismittel wie verarbeitetes Holz, Pfostenabschnitte und Ölkanister für Motorsägen. Gutachten und Zeugenaussagen bestätigten das Abbrennen von Weideland und das Fällen einheimischer Baumarten in der Pufferzone des Wassereinzugsgebiets.
Die Einsatzkräfte fanden die Beschuldigten an verschiedenen Stellen des Geländes im Besitz von Fällwerkzeugen und mit Beweisen für die Holzverarbeitung vor. Berichte des Nationalen Instituts für ländliche Entwicklung und Grundbesitz (INDERT) sowie des öffentlichen Registeramtes bestätigten, dass die Genannten keine Rechte an der Immobilie besaßen, deren Eigentümerin die ANDE innerhalb eines Schutzgebietes ist.
Mit diesen Elementen trieb die spezialisierte Staatsanwaltschaft das Strafverfahren voran, das zur Eröffnung der mündlichen Verhandlung führte. In dieser Instanz bewertete das Gericht die Gesamtheit der Beweise und kam zu dem Schluss, dass das Verhalten gegen geltende Umweltvorschriften verstieß und einen erheblichen Schaden in einem strategisch wertvollen Gebiet im Zusammenhang mit dem Yguazú-Staudamm verursachte.
Wochenblatt / adn digital















