10.000 Gehälter in nächster Nähe gespart

Asunción: Die erste Hürde ist genommen. Das Abgeordnetenhaus des Landes verabschiedet heute die Neuregelung des Wahlregistergesetzes, welches jetzt eine automatische Einschreibung ab dem 18. Lebensjahr vorsieht.

Bis dato wurden tausende Personen diverser Parteien angestellt, diese, wenn auch nur auf dem Paper, ins Wahlregister einzuschreiben. Die Überflüssigkeit war für jeden offensichtlich, doch wurde sie geduldet weil damit politische Helfer ein Monatslohn empfingen, ohne dafür zu arbeiten.

Dies soll nun mit der Bestätigung des Senats wegfallen und dem Fiskus mehr Einnahmen bescheren. Bleibt abzuwarten, ob sich die Senatoren ins eigene Fleisch schneiden werden.

Lino Oviedo, Ex-General und Anführer der Parte Unace rückte diese Woche ins Rampenlicht, weil er 10 Angestellte der Wahljustizbehörde beschäftigt, die entweder das Parteianwesen an der Straße Mariscal Lopez sauber halten oder als Leibwächter für ihn angestellt sind. Solche Fälle wären damit von verschwunden.

Die Gesetzesänderung war in politischen Kreisen nicht gern gesehen weil sie einen Verlust der Macht für alle Parteien bedeutet. Senator Galaverna, der Coloradopartei hat ganze Fußballmannschaften als Wahlhelfer unter Vertrag genommen, ohne dass diese jemals einen Finger für diese Behörde krumm machten. Er als Präsident des Klubs und Freund von Horacio Cartes konnte sich dies erlauben.

(Wochenblatt)

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