16 Radiosender müssen Frequenz wechseln damit Vox Internet 3G funktioniert

Asunción: Platz da hier kommt Vox, dachten sich die Techniker wohl, als sie letzte Woche das 3G Internet probehalber laufen ließen. Bei dem Test kam es allerdings zu Störungen weil insgesamt 16 Radiosender diesen Frequenzbereich (955 bis 960 Megahertz) blockieren.

Die Regulierungsbehörde Conatel hatte schon 2006 die Radiosender aufgefordert ihre Frequenzen zu ändern, allerdings warteten sie und unternahmen nichts. Insgesamt sieben Sender der Mittelwelle (AM) und neun der Ultrakurzwelle (UKW). Der staatliche Internetanbieter ist nun dazu verpflichtet den Sendern neue Ausrüstung für andere Frequenzen zu kaufen, nachdem er selbst rund 30 Millionen US-Dollar in das Internetangebot investiert hat.

Die Nationale Kommission für Telekommunikation (Conatel) ordnete vor 5 Jahren schon den Umzug in den Frequenzbereich von 932 bis 940 Megahertz an, was allerdings nie passierte. Das positive für das staatliche Copaco Vox unternehmen ist, dass die meisten Sender nur einfache Ausstattung haben weswegen ein Neukauf nicht sehr teuer wird. Diese Zahlung ist notwendig um die Investition zu schützen und Geld zu verdienen.

Die betroffenen Kurzwellen Radiosender (AM) aus der Hauptstadt, die umziehen müssen sind: La 970, Cardinal, Ñandutí und Radio Libre. Die aus dem Landesinneren: Hechizo, Itapirú und Antena II. Die bekanntesten UKW Sender, die auch einen neue Frequenz bekommen sind Obedira, Montecarlo, Aspen Classic, Disney und Conquistador.

Der Beginn des Internetangebotes von Vox war für den 21. September geplant, was allerdings nicht möglich war wegen diesen und anderen technischen Schwierigkeiten.

Laut Mario Esquivel, Präsident von Vox, kaufen sie für alle Radiostationen das gleiche Equipment was sie zuvor auch schon hatten. Danach ist der Frequenzbereich nach seinen Aussagen bereinigt, wie es vor fünf Jahren angeordnet wurde.

(Wochenblatt / Abc)

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