16 t Kokain: Was die Welt von Paraguay hört und sieht

Hamburg: Auch wenn es manchmal scheint, dass sich jemand Mühe gibt das Image des Landes zu verbessern endet es immer wieder mit solchen Schlagzeilen, die durch die Medien gehen. Paraguay, Drogen, Kriminalität und somit Distanz.

Der Zoll hat im Hamburger Hafen die größte Menge Kokain gefunden, die jemals in Europa beschlagnahmt wurde. Insgesamt seien in fünf Containern aus Paraguay mehr als 16 Tonnen Kokain entdeckt worden, teilte das zuständige Zollfahndungsamt mit.

Im Nachbarland Belgien wurden von deutschen Ermittlern weitere 7 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Der Straßenverkaufswert liegt bei mehreren Milliarden Euro. Ein 28-jähriger wurde im Zuge der Ermittlungen verhaftet.

Dank der Einschätzung des Zolls, dass alle Container, die aus Paraguay kommen, ein Risiko darstellen wurden diese auch als solche untersucht. Beladen waren sie mit Spachtelmasse, die in 1.700 Dosen jeweils 9 kg Kokain beinhalteten.

In Paraguay hingegen gibt es noch nicht einmal eine Sondereinheit, die jeden Container, der nach Hamburg oder Antwerpen geht, und das sind nicht so viele, auf den Inhalt prüft. Das geschieht genau deswegen, weil Zoll und Polizei an jedem Container verdienen, die ausgeschifft wird.

Wochenblatt / Abc Color

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13 Kommentare zu “16 t Kokain: Was die Welt von Paraguay hört und sieht

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Aha, seit wann produziert Paraguay denn Spachtelmasse?
    Alles andere als Fleisch, Soya und Milch dass in paraguayischen Containern irgendwo hingeht ist immer Drogen. Denn Paraguay produziert ja nur diese 3 Lebensmittel – was anderes gibts nicht.
    Paraguay produziert allerdings dieses Schuhleim – es duerfte sich wohl darum handeln wenn sie „Spachtelmasse“ sagen. Diesen Schuhleim brauchen Arme um sich durch die chemischen Daempfe zu bedrogen. Es passt also perfekt.
    Ansonsten produziert Paraguay ja nichts anderes.
    Wo ein Markt ist da gehen die Drogen hin.
    Schiesst in Deutschland alle Drogennutzer tot und schon ist das Problem geloest. Man muss viel haerter gegen den Drogenendnutzer vorgehen.

    1. Frommer Wunsch!
      In Berlin wird der Drogenhandel vom Senat ganz offiziell unterstützt, indem man den Drogenhändlern bestimmte Plätze zuweist, damit sie ihrem Gechäft nachgehen können.

  2. Ja, Paraguay ist berühmt in der Welt. Man höre sich nur mal um, dann weiß man das. Doch neben den im WB aufgezählten „Errungenschaften“ hat Paraguay noch etwas zu bieten: Korruption auf allen Ebenen – und darauf ist man offensichtlich ganz stolz und führt es deshalb auch nicht als Straftatbestand im Gesetzesbuch. Kein Wunder, daß es in Paraguay sooooo viele reiche Leute gibt.

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Korruption ist im paraguayischen StGB als Straftat aufgefuehrt. Das paraguayische StGB ist eigentlich eine Kopie des deutschen StGB.
      Paraguayische StGB:
      „Artículo 302.- Soborno

      1º El que ofreciera, prometiera o garantizara un beneficio a un funcionario a cambio de un
      acto de servicio ya realizado o que realizará en el futuro, y que dependiera de sus
      facultades discrecionales, será castigado con pena privativa de libertad de hasta dos años
      o con multa.

      2º El que ofreciera, prometiera o garantizara un beneficio a un juez o árbitro a cambio de
      una resolución u otra actividad judicial ya realizada o que realizará en el futuro, será
      castigado con pena privativa de libertad de hasta tres años o con multa.

      Artículo 303.- Soborno agravado

      1º El que ofreciera, prometiera o garantizara un beneficio a un funcionario a cambio de un
      acto de servicio ya realizado o que realizará en el futuro, y que lesione sus deberes, será
      castigado con pena privativa de libertad de hasta tres años.

      2º El que ofreciera, prometiera o garantizara a un juez o árbitro un beneficio a cambio de
      una resolución u otra actividad judicial, ya realizada o que se realizará en el futuro, y que
      lesione sus deberes judiciales, será castigado con pena privativa de libertad de uno a
      cinco años.

      3º En estos casos, será castigada también la tentativa.

      Artículo 304.- Disposiciones adicionales

      1º Será equiparada a la realización de un acto de servicio, en el sentido de los artículos
      de este capítulo, la omisión del mismo.

      2º Se considerará como beneficio de un árbitro, en el sentido de los artículos de este
      capítulo, la retribución que éste solicitara, se dejara prometer o aceptara de una parte, sin
      conocimiento de la otra, o si una parte se la ofreciere, prometiere garantizare, sin
      conocimiento de la otra.“.
      In leichten Faellen bis 3 Jahre Bequemhaft oder Bussgeld bis zu etwa 75 Millionen Guaranies ausgerechnet nach dem Mindestlohn bei 3 Jahren Bussgeld.
      In schweren Faellen bis 3 Jahre Haft ohne die Moeglichkeit des Bussgeldes.
      Es rechnet sich in allen Faellen da man ja gerne 3 Jahre Luxushaft geniesst wenn man dafuer 2 Milliarden Guaranies gestohlen hat.
      Also im paraguayischen StGB ist die Korruption und Bestechungsannahme durchaus eine Straftat. Nur eben alle Welt macht es.

  3. Na Klasse. Gleich kommen die ersten Grinkn Honks um die Ecke, die schreien, der dt. Zoll diskriminiere Paraguay durch die Generalunterstellung alle Container aus PY enthalten illegale Schmuggelware.
    Das Kokain wird hauptsächlich in Kolumbien, Peru und Bolivien angebaut und ein Weg führt über PY.
    .
    In PY tragen Politiker, Beamte, Polizei und Zoll mit vielen USD gekaufte, unsichtbare gelbe Armbinden mit drei schwarzen Gänsen drauf:
    .
    Vorsicht Gans blind!

  4. Paraguay ist das neue Kolumbien. Nur gibt es hier keine Kartells – es wird mit Wissen der Zollbeamten bis zum Politiker einfach durchgewunken. Man verdient schließlich daran.
    Ich frage mich nur, wie die Ware bezahlt wird. Ich denke nicht, dass die Ware zu 100% im Voraus bezahlt wird, deswegen dürfte dieser Fund die Paraguayer ganz schön ärgern, dass die gründlichen Deutschen die 16 tonnen Koks gefunden haben. Und auch für das Drogenloch Berlin mit ihren zig Konsumenten ist das nicht schön.

  5. Hahahaha, den Artikel habe ich heute morgen auch gelesen. Da stand aber noch nichts, dass die Container aus dem Paragauy kommen. Hahahaha, Spachtelmasse. Ja, aus Paraguay. Sämtliche Lebensmittelprodukte außer Fleisch und Gemüse in den Regalen, die auch etwas taugen, kommen aus Argentinien oder Brasilien, Non-food kommt überwiegend aus China und staune, aus Sauerkraut (wenn es was taugen soll). Spachtelmasse, na sowas aber auch. Nicht einmal Streichhölzl und leere Bierbücksen exportierens, das bauchens selbst um den Müll abzufackeln und Leere-Bierbücksentürmchen zum Shwuddi 120 dB Baile el Indio mit Kleinkind auf dem Arm.
    So wie ich hiesig Kindergartenpolizeijustiz kennengelernt habe ist der Paragauy wie geschaffen für den Durchgansverkehr von Gütern aller Art, die Kindergartenpolizeijustiz hilft gegen Unkostenbeitrag sogar, dass alles reibungslos abläuft. Aber der Unkostenbeitrag sollte nicht vergessen werden. Naja, falls hiesig Kindergartenpolizeijustizzoll doch Schmoggelware eines Paragauyers konfisziert, wird die Ware natürlich ordentlich dem Besitzer zurück gegeben (kein Witz). Ich nehme mal an, dass Medien wie Wochenblatt-Paraguay auch nicht einfach irgend eine Geschichte erfinden, sondern wenn da steht, dass von hiesig Kindergartenpolizeijusti konfisziertes Marihuana den Bauern und Millionen Zigaretten dem Besitzer zurück gegeben wurde, dass dann etwas Wahres dran ist.
    Naja, was die Welt vom Paragauy „Was die Welt von Paraguay hört und sieht“ ist wenigstens nichts Neues. Naja2, außer dass schon eine Eisenbahn und Seilbahn angedacht und der Paragauy die künftige Raumfahrernation wird, gemäß hiesig Kindergartenpolitiker. Naja3, von irgend etwas müssen die Eingeborenen ja leben, die Korruption frisst alles weg und die Hängematte gibt auch nicht viel her außer Streichhölzl und leere Bierbücks. Immerhin ein BIP von sagenhaften 4000 US-Dollar. Pro Kopf. Pro Jahr. Ja, pro Jahr. Dank bester Schulbildung mittels 7 bis 11 Uhr täglich Schul und Telenovelas schauen vielleicht abgeschlossen machens das Beste daraus nach bestem Wissen und Können. Hahahaha, ein Artikel, der zu beweisen war.

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Ueber den lokalen Radiosender kam heute dass der „Guisso“ schon emsig Hausdurchsuchungen macht und „noch mehr Festnahmen zu erwarten waeren“.
      Das Ding kam definitiv aus Paraguay wo allerdings gesagt wurde dass von Paraguay taeglich rund 1000 Container versendet werden. Da koenne es schon mal vorkommen das „was dazugelegt“ wuerde und nicht unbedingt in Paraguay sondern in Brasilien oder Argentinien – versteht sich.
      Ist die Spachtel Made in Paraguay so kann man getrost davon ausgehen dass das Ding von hier aus losging.
      Wien bleibt offenbar Wien – https://www.youtube.com/watch?v=uGSym7oeSbo
      Ich frag mich oft warum denn die oesterreichischen Militaermaersche so unterdurchschnittlich sind – die haben weder Klang noch Sang und man ist froh wenn sie endlich mal zuende sind.

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