24 Stunden arbeiten, sagt Cartes

Der Staatspräsident, Horacio Cartes, besucht im Moment Projekte des Ministeriums für öffentliche Bauten und Verkehr (MOPC). Dies sind aber nur Vorzeigeobjekte für die Öffentlichkeit, diejenigen, die man nicht in der Presse finden soll, werden ausgeschlossen, berichtet ABC Color.

Das Staatsoberhaupt hob die Fortschritte bei den Arbeiten und auch die immensen Anstrengungen bei den Arbeiten in die Infrastruktur hervor und sagte wörtlich, „es muss 24 Stunden am Tag gearbeitet werden um die Schulden aus der Vergangenheit zu beheben“, im Bezug auf den Arbeitsstau in den vergangenen Jahren.

„Wir wissen, dass wir weit hinter her sind, aber wir Alle arbeiten hart daran, diese Rückstände aufzuholen, hoffentlich bald, das geht aber nur wenn mehr gearbeitet wird, dann sind wir auf einem guten Weg“, sagte Cartes bei einem Besuch der Fernstraßenarbeiten im Bereich Villeta-Alberdi.

Derzeit hat das Ministerium für öffentliche Arbeiten 154 laufende Aufträge in einer Höhe von über einer Milliarde US Dollar. Es umfasst den Bau von 1.049 Kilometer Pflasterstraßen, 683 Kilometer Asphaltstraßen und 2.705 Metern Brückenbau. Viele Arbeiten seien kurz vor dem Abschluss, aber weitere Sanierungen seien im Gange, sagte ein weiterer Behördensprecher.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich eine Schattenwirtschaft aus vergangenen Zeiten, die Strecke von der Kolonie Independencia nach Santa Cecilia wird regelmäßig von öffentlichen Buslinien und vielen Zuckerrohrlastern befahren. Sie war schon lange in Planung als Asphaltstraße, auch neue Brücken sollten erstellt werden. Das Geld war und wurde auch bereit gestellt, floss aber irgendwohin, nur nicht in dieses Projekt, sagte eine Informantin gegenüber dem Wochenblatt, die unerkannt bleiben möchte, wegen Repressalien. In öffentlichen Straßenkarten sei der Weg schon asphaltiert, davon sehe man aber im Augenblick noch nichts.

Wenn die oben ausgesprochene Proklamation des Staatspräsidenten Wort hält, müsste auch hier bald etwas geschehen, die kleineren Projekte müssten auch dazu gehören, nicht nur Vorzeigeobjekte für ausländische Investoren.

Inspiration: ABC Color

 

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Europakongress

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1 Kommentar zu “24 Stunden arbeiten, sagt Cartes

  1. Da gäbe es noch viele “Baustellen”.
    Zum Beispiel der sogenannte Camino Viejo zwischen Caacupé und Piribebuy.
    Vor 5 Jahren angefangen, mit viel Personal und Material gearbeitet.
    Dann von heute auf morgen wurden die Bauarbeiten einfach eingestellt, der Empedrado wurde noch nicht mal zur Hälfte fertiggestellt. Alles bröckelt schon wieder ab.
    Teile der Straße sind nach Regenfällen kaum noch befahrbar.
    Und so sieht es im ganzen Land aus. Die Gelder werden bereitgestellt, verschwinden aber in dunklen Kanälen.

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