25 Jahre Haft wegen Mord an einem Transgender

Luque: Der Fall des Mordes an Romina Vargas ist gestern zu Ende gegangen und es ist das erste Verfahren in Paraguay wegen Mordes an einem Transgender. Der Täter muss 25 Jahre hinter Gitter verbringen.

An diesem Dienstag fand der Prozess von Romina Vargas statt, eine im Oktober 2017 ermordete transsexuelle Person. Der Fall ist der erste, der die letzten gerichtlichen Instanzen erreicht hat und aus diesem Grund ist dies ein historisches Ereignis für das Land.

Das Strafgericht aus Luque verurteilte Blas Enrique Amarilla wegen Mordes an Romina Vargas zu einer Freiheitsstrafe von 25 Jahren. Es ist ein historisches Beispiel zugunsten von Vielfalt, Freiheit, Gleichheit und Respekt.

Am Dienstagmittag wurde die Anklage von der Vertreterin der Staatsanwaltschaft vorgelesen, die behauptete, das Verbrechen gegen Romina Vargas sei wegen einer Diskriminierung von Trans-Personen, Transvestiten und Prostituierten, des Hasses und wegen niedrigen Beweggründen erfolgt.

Während die Verteidigung des Angeklagten angab, an einer geistigen Behinderung zu leiden, erklärte die Staatsanwältin, er sei sehr wohl in der Lage in der Lage, die Konsequenzen seines Handelns zu übernehmen.

Bei dieser Gelegenheit entschuldigte sich Blas Enrique Amarilla, der wegen Vargas Verbrechen angeklagt war, bei den Verwandten und gab keine weiteren Erklärungen ab.

Die Staatsanwaltschaft hatte 25 Jahre Gefängnis für den Beschuldigten und 5 Jahre Sicherheitsverwahrung für die Gefährdung Dritter beantragt hat.

Wochenblatt / La Nación

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8 Kommentare zu “25 Jahre Haft wegen Mord an einem Transgender

  1. Achtung, fertig, gleich gehen sie los, die Hasstiraden der heuchlerischen, voyeuristischen Missionare, die nicht wahrhaben wollen, dass auch oder vor allem in der katholischen Kirche eine Brutstätte von homosexuellen Menschen ist. Die Begründung der Staatsanwaltschaft ist richtungsweisend und tatsächlich ein Beispiel für die zukünftige Rechtsprechung nicht nur in Paraguay.

    1. Na ja, es gibt noch mehr Minderheiten und es werden sich noch neue erfinden, aber ja, für diese ist international gesorgt. Mehrheiten braucht man im modernen Zeitalter nicht.

    2. Rechtsicherheit für alle! Dies ist heute schon das zweite erfreuliche Beispiel.
      (Eine Staatsanwältin hat heute auf die Verfassung hingewiesen wonach jeder gleiche Rechte und Pflichten hat.)

      1. wir sind uns gerade einig geworden und hoffen stark, das auch hier die „Zukunft“ beginnt und bald die 60 verschiedenen Geschlechter (WikiMANNja) anerkannt werden. Paraguay sollte Vorreiter hierbei sein. Einmal im Monat Öffentlichkeit mit fast nichts ( Tanga) bekleidet und mit noch mehr Schminke durch die Straßen von ASU bringt Vertrauen und Akzeptanz gegenüber den langweiligen „Normalos“ wer sie (bunter Haufen)trifft, sieht die Zukunft mit anderen Augen.

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