2,6 Millionen Paraguayer in Facebook

Die erhöhte Internet-Penetration im Land, vor allem dank mobiler Geräte, verursacht einen konstanten Zuwachs der Paraguayer bei der Benutzung von sozialen Netzwerken. In dieser Hinsicht ist das beliebteste von allen Facebook mit 2,6 Millionen Profilen, eine Erhöhung um 200.000 Konten in den letzten 12 Monaten, laut den Daten der Agentur Owloo, welche zur Gruppe Latamclick gehört.

Paraguay steht im weltweiten Ranking auf Platz 75, vor einem halben Jahr war es um einen Rang besser (oder schlechter je nach Interpretation dieses Trends), und an neunter Stelle in Südamerika. Groß-Asunción hat 870.000 Nutzer, Ciudad del Este 210.000, danach folgen San Lorenzo, Luque und Encarnación. Die meisten Profile sind zwischen 18 und 24 Jahren alt, das entspricht 34,62% danach folgt die Gruppe der 25 bis 29-Jährigen in Höhe von 18,08%.

Aber auch die Altersgruppe 65 plus X ist vertreten, wenngleich die Zahl von 27.000 Anwendern gering erscheint. Die meisten Unterhaltungen erfolgen in Spanisch mit 2,5 Millionen Konversationen, danach folgen Guarani, Portugiesisch, Englisch und zum Schluss Deutsch.

Owloo extrahierte die Daten in einer Auswertung weltweit, wobei die Profile der Nutzer hinsichtlich ihrer Biographie wie Aufenthalts- und Geburtsdaten, Hobbies, Freizeitbeschäftigungen sowie kulturelle Interessen untersucht wurden.

Heute gibt es 2,2 Millionen Mobilgeräte in Paraguay, dies begünstigt den Zulauf zu sozialen Netzwerken, vor einem Jahr waren es noch nur 1,5 Millionen, die meisten Geräte sind Smartphones.
Dieser Trend führte zu einer Reduzierung bei den mobilen Internetdiensten (USB) für Desktop-Rechner zu Hause. Im Juni 2014 gab es 288.819 Anwender, im Dezember 2014 sank die Zahl auf 252.118 Kunden.

Quelle: Ultima Hora

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8 Kommentare zu “2,6 Millionen Paraguayer in Facebook

  1. Wer heutzutage in Facebook ist hat entweder Nichts verstanden, oder ist zu doof den Sinn dieses Unternehmens zu verstehen! Sich selbst freiwillig der totalen Überwachung zu unterziehen ist, gelinde gesagt, etwas naiv !
    Gibts denn im eigenen Leben so wenig Interessantes, dass man die Leben anderer verfolgen muss?

    1. Das ist ja mal ein schönes Beispiel für ein Oxymoron in freier Wildbahn: erstens die Kritik an Leuten, die wie ich in Facebook doch ab und zu ein Foto von sich preisgeben und dann, zweitens, die noch schärfere Kritik, dass man gerade so wenig Interessantes preiszugeben hätte?

      Und nebenbei: Ja bin ich denn in Facebook, um mich darzustellen oder um die Leben anderer zu verfolgen? Schon mal darüber nachgedacht? Könnten das sogar zwei unterschiedliche Dinge sein?

      „Nichts verstanden“, das haben vielleicht nicht die anderen 2,6 Millionen Menschen. Aber komm, dass muss man sich doch angesichts der Zahl mal selbst fragen. Und da will ich auch nicht hören. dass das eben Menschen aus Paraguay seien. Egal aus welchem Land Du kommst. Wenn 2,6 Millionen Menschen anderer Meinung sind, dann muss ich mich erst mal selbst befragen.

      Ich bin bei Facebook, aber keiner bezahlt mich dafür, nur dass wir das geklärt haben.

      1. Klar, wenn 2,6 Mio Paraguayer und viele MIllionen Deutsche und andere etwas tun, dann muss es sehr gut und richtig sein. Alle, die das nicht machen, sind Outsider, Ignoranten… Was die Mehrheit macht, ist schließlich immer richtig und gut 😉

        Ja, in was für einer heilen Welt lebst du denn?
        Aber ja, es gibt ja genug Poser, die sich täglich darstellen müssen, hast du ja selbst geschrieben. Alle Welt muss sehen, welches Haus man hat, welches Auto, Boot, neue Freundin, welches Pferd…..
        Allen anderen Menschen würde was fehlen, das alles nicht zu wissen 😉
        Tja, die (a)sozialen Netzwerke sind schon was tolles. Man braucht sich nicht mehr mit Menschen zu unterhalten, braucht keine realen Freunde mehr. Es reicht ein gutes iPhone oder dergleichen und man hat die ganze Welt zum Freund.
        Und besonders die Oberschnüffler, Mitleser und Mithörer freuen sich über die Schlafschafe in der ganzen Welt. So billig gab es noch nie zuvor Informationen.

        1. @ich

          sehr gut geschrieben, dem kann man nur beipflichten. wer meint mit der masse schwimmen zu müssen wird noch sein blaues wunder erleben.

      2. Wenn Facebook für einen Preis, der höher ist als der des größten deutsche Industrieunternehmens bewertet ist, verkauft wird und alles ist für die Nutzer kostenlos, dann sollte man sich doch überlegen, wie dieser Preis zustande kommt.
        Dazu kann ich nur auf das jüngste Beispiel verweisen. In Kurzform:
        Cousine aus D will Cousine in USA besuchen. Sie tauschen sich über Facebook aus, u.a. darüber, dass Cousine aus D auch mal auf die Kinder aufpassen will und diese auch mal zur Schule fahren könnte. Cousine aus D erhält keine Einreise in die USA, man wirft ihr vor als schwarz als Aupair arbeiten zu wollen.
        Hanoveraner, alles was Du in Facebook von dir gibst, kann und wird gegen Dich verwendet und verwendet werden.

        1. Vielleicht noch eine lustige Geschichte in diesem Zusammenhang – zwar nicht Facebook, aber trotzdem passend:

          Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und alt und schwach. Sein Sohn studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn: „Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig, weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest du mir helfen und den Garten umgraben. Ich liebe Dich. Dein Vater.“ Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail: „Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich ‚die Sache‘ versteckt. Ich liebe Dich auch. Ahmed.“ Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab. Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn: „Lieber Vater, sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben, und du kannst die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich nicht für Dich tun. Ich liebe Dich. Ahmed“

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