27-köpfige Spezialeinheit für taktische Operationen ausgebildet

San Alfredo: Siebenundzwanzig Polizisten gehören nun der frisch gegründeten Gruppe León Piru (schlanker Löwe) an, die für risikoreiche taktische Operationen bzw. im Kampf gegen die paraguayische Volksarmee (EPP) ausgebildet wurde.

Den Kurs der 10 Tage und Nächte andauerte, bei dem risikoreiche Tests durchgeführt wurden, besuchten 20 Unteroffiziere und 7 Offiziere aus dem Polizeidienst. Die Instruktionen kamen von Vorgesetzten der Operationskräfte der Spezialpolizei (FOPE), welche im Ausland ausgebildet wurden.

Die Trainingseinheiten fanden in den Bergen der Rinderzuchtfarm „Tagatiya“, Eigentum von Dr. Enrique Villasanti, 90 km von Concepción in der Zone von San Alfredo statt. Am gleichen Ort wurde gestern auch der Abschlussakt gefeiert.

Die Teilnehmer, laut Kommissar Diosnel Ferreira, Chef der taktischen Unterstützung der Nationalpolizei sind vorbereitet um in Operationen einzugreifen, welche schnell von statten gehen müssen, und Überlebenstechniken in den Bergen benötigen. Die Instruktoren wurden in den Vereinigten Staaten von Amerika und in der Volksrepublik China ausgebildet weswegen das Ausbildungsniveau als sehr hoch angesehen wurde. Er meinte, dass die taktische Gruppe gegen Delinquenten, Entführer, Drogenschmuggler ankämpfen.

Der Unterkommissar Sebastián Ramírez, Chef der Gruppe León Piru, erklärt, dass sie die erste Eingreiftruppe sind bei Verbrechen und Delikten. Die Ausbildung wurde ebenfalls auf die Ergreifung und Bekämpfung der EPP ausgerichtet.

Die neuausgebildete Gruppe erhielt bei der Abschlussveranstaltung einen Geländewagen 4×4, 5 Sturmgewehre Galil, 5 Schrotgewehre, 1.500 Schuss Munition und Tarnkleidung überreicht. Unter den Mitgliedern der Gruppe León Piru sind auch einige Polizisten, die den ungerechten Kampf gegen die Gesetzeshüter zu spüren bekommen haben.

Die Unteroffizierin zweiten Ranges aus dem Sanitätsdienst, Amalia Argüello Witwe de Noceda verlor ihren Ehemann Unteroffizier Óscar Noceda, welcher von EPP Mitgliedern ermordet wurde in Puentesiño im Februar 2006. Die Frau wurde in den Dienst aufgenommen nach dem Tod ihres Mannes und jetzt bat sie in die Reihen der Gruppe León Piru aufgenommen zu werden. Sie hat noch einen Dorn in der Haut den die entfernen will, sagte sie.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: Reproduktion)

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5 Kommentare zu “27-köpfige Spezialeinheit für taktische Operationen ausgebildet

  1. 1 Geländewagen, 5 Sturmgewehre und 5 Schrotgewehre mit insgesamt 1.500 Schuss für 27 Mann! Wenn die Munition verschossen ist, wird dann mit Steinen geschmissen?

    Die EPP wird sich wahrscheinlich totlachen und damit ist dann das Thema erledigt.

  2. Der Text ist wohl ein Scherz:
    „im Kampf gegen die paraguayische Volksarmee“ !!!

    Paraguay wird wohl kaum Leute für eine Spezialeinheit ausbilden, die gegen die eigene Volksarmee kämpfen sollte. Oder soll dies gegen einen möglichen Militärputsch sein ???
    Alles sehr fraglich !!!

    1. Da verwechselst Du aber etwas ganz gewaltig. Die Paraguayische Volksarmee (Ejército del Pueblo Paraguayo kurz EPP) hat nichts, aber auch gar nichts mit der regulären Armee in Paraguay zu tun.

  3. ???
    Sollte mit dem „schlanken Löwen“
    das Budget gemeint sein…
    Dann ist der ja halb verhungert…
    Die 10 Waffen für die 27 Mann/Frau
    sind ja schon „ärmlich“,
    aber 27 Mann/Frau auf einer Camioneta ?
    ? oder kommt der Rest mit dem Colektivo ???

    Ausserdem…^^
    Rache ist NIE ein GUTes Motiv.^^

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